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Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen

Weitere Maßnahme der ÖPNV Digitalisierungsoffensive ist abgeschlossen: Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen

Im Dezember 2019 wurde ein weiteres Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen. Unter Beteiligung von Mobilitätsexperten sowie Projektleitern und -mitarbeitern der Ridepooling-(Pilot-)Projekte in Deutschland wurde eine „Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen in NRW“ durchgeführt.            
Grundlage für die Untersuchung bildet neben dem Input der Experten eine Masterarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcenter Digitalisierung und des Lehr- und Forschungsgebiets für Öffentliche Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement der Bergischen Universität Wuppertal entstanden ist.

Anlass dieses Teilprojektes sind sich verändernde Anforderungen an die Mobilität und neue Möglichkeiten durch die Digitalisierung. So genannte Ridepooling-Verkehre ermöglichen ein bedarfsorientiertes Verkehrssystem ohne Haltestellen und Fahrpläne. Über eine App auf dem Smartphone kann nach vorheriger Registrierung ein Fahrtwunsch innerhalb eines festgelegten Gebietes angegeben werden. Ein Algorithmus berechnet und verknüpft die verschiedenen Fahraufträge der Kunden zu einer nach Möglichkeit gemeinsamen Route – auch bezeichnet als Bündelung – und übermittelt den genauen Abfahrtsort und die Abfahrtszeit an die Nutzer.

Die neue Form der Bedienung auf Abruf bietet der Kundschaft u. a. in Bezug auf Einsatzzeiten, Entfernungen zur Haltestelle und Flexibilität verbesserte Möglichkeiten und Anschlüsse im Vergleich zum klassischen ÖPNV. Aufgrund der Neuartigkeit dieser Verkehre gilt es aber auch zahlreiche rechtliche, planerische und tarifliche Fragen zu klären, um Ridepooling-Systeme erfolgreich im bereits bestehenden Verkehrssystem zu integrieren.

Das Gutachten zur Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen finden Sie hier.

Die Master-Thesis “Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen finden Sie hier.

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