Aktueller Newsletter

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Ausgabe 01/2021 vom 28.01.2021

Hiermit übersenden wir Ihnen die neue Ausgabe des Newsletters “KCD-News“. Wie üblich informieren wir Sie über aktuelle Informationen aus dem Kompetenzcenter Digitalisierung NRW.

In unserer heutigen Ausgabe berichten wir über die Ergebnisse des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW und stellen Ihnen außerdem den Vernetzungsleitfaden der Initiative „Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr“ des BMVI zur Verfügung.

Des Weiteren informieren wir Sie über die Veröffentlichung des Wettbewerbs „Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet“ im EU-Amtsblatt.

Eine kleine Überraschung erwartet Sie im Artikel „digitale Assistenten“, die Kollegen der Zweigstelle des KCD haben neben dem Artikel auch ein kurzweiliges Video erstellt, in dem die Funktionen des Systems informativ und kurzweilig dargestellt werden.

Wie üblich, halten wir für Sie die aktuellen Kontiki-Termine bereit.

Wenn Sie Anregungen oder Fragen zum Newsletter haben, wenden Sie sich bitte an das KCD.

Hier gelangen Sie zum Newsletter-Archiv

E-Mail:info@kcd-nrw.de oder
Tel.: 0209/1584-176.

Herzliche Grüße,
Ihr KCD

 

Ergebnisse des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Am 02. Dezember 2020 hat der Lenkungskreis der ÖPNV Digitalisierungsoffensive (DO) NRW unter der Leitung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) per Videokonferenz getagt.

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes NRW hat die Sitzung des Lenkungskreises mit einer Rede eröffnet. Dabei ist er auf den ersten Geburtstag der mobil.nrw-App eingegangen und berichtete von der Pressekonferenz (02.12.2020) zur Einführung des eTarif in NRW.
Am gleichen Tag wurde für die Umsetzung des eTarifs von den Verkehrsverbünden und Tarifgemeinschaften in NRW und dem Land NRW vertreten durch den Minister für Verkehr des Landes NRW beschlossen und in einem Memorandum of Understanding unterzeichnet. Das Land NRW unterstützt hierbei die Einführung mit einem 100 Millionen-Euro Förderprogramm bis 2031.

Im Rahmen der Sitzung wurden folgende Themen präsentiert und diskutiert:

Zu Beginn wurde die bereits fortgeschriebene Roadmap der DO präsentiert. Sie bietet einen Überblick zu wesentlichen Meilensteinen der priorisierten Teilprojekte. Sie fungiert als ein zentrales Steuerungsinstrument und bildet das Zusammenspiel der wesentlichen Projekte ab.

Um die Standardisierung in der ÖPNV-Systemlandschaft in NRW voranzutreiben werden für die drei Kooperationsräume in Nordrhein-Westfalen (Nahverkehr Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) ab Anfang 2021 drei zusätzliche Stellen geschaffen.

Im sogenannten Showroom wurden die bisher erzielten Ergebnisse in der Digitalisierungsoffensive und deren Sachzusammenhang anschaulich präsentiert und erläutert.

Zu den einzelnen Teilprojekten in den vier Projekten: Querschnitts- und VDV-Projekte, EFM-Technologien, eTarif und Information und Datenqualität haben die jeweiligen Projektleiter einen umfassenden Sachstand präsentiert.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden Beschlüsse zur Weiterentwicklung in den Teilprojekten EFM-Technologien und Information und Datenqualität und zur Neuaufnahme eines Teilprojekts im Bereich Information und Datenqualität, gefasst.

Auch der Grundsatzvertrag zur DO, der die Grundlagen für die NRW-weite Zusammenarbeit in der Digitalisierungsoffensive regelt, ist nun von allen Mitgliedern des Lenkungskreises unterzeichnet worden und gilt fortan als rechtswirksam.

Unser Tipp:

Die Ergebnisse vom 02.12.2020 des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier: 2020 Dezember: Dokumentation Lenkungskreis ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

 

Vernetzungsleitfaden der Initiative "Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr" veröffentlicht

Die Initiative "Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr" des BMVI hat im Dezember letzten Jahres den "Vernetzungsleitfaden" herausgegeben. Das Dokument soll Entscheidern im ÖPV auf allen Ebenen helfen, die technische und organisatorische Vernetzung der IT-Systeme im ÖPV voranzutreiben.

Dazu werden technische Standards und Methoden in den Feldern Fahrgastinformation, Tarife, eTicketing und Multi-/Intermodalität empfohlen, die dieses Ziel unterstützen.

Der Leitfaden wurde über viele Monate von Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland verfasst und abgestimmt. Angehörige des Ministeriums für Verkehr des Landes NRW, der Zentralen Koordinierungsstelle und des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW haben mitgewirkt und an vielen Stellen entscheidende Impulse gegeben.

Nach der Veröffentlichung der Version 1.0 wird in NRW darüber nachgedacht, wie der Vernetzungsleitfaden im ÖPV des Landes eingesetzt werden kann. Möglich wäre die Forderung nach Konformität von Fördermaßnahmen.

Das Kompetenzcenter Digitalisierung wird auf seiner Website permanent auf den Vernetzungsleitfaden verlinken, um seine Bekanntheit zu steigern. Der Leitfaden ist "work in progress" und soll daher kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zur Website der Initiative "Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr"

Hier gelangen Sie zum Vernetzungsleitfaden

 

Veröffentlichung der „Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet“ im EU-Amtsblatt

Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) hat über die Ruhrkonferenz und über das Ministerium für Verkehr des Landes NRW den Auftrag erhalten, eine „Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet“ im Rahmen eines Förderprojektes durchzuführen. Die Idee ist im Handlungsfeld „Vernetzte Mobilität“ im Themenbereich „ÖPNV-Initiative“ mit dem Inhalt „On-Demand Verkehre“ entstanden.

Als On-Demand Verkehre (auch Ridepooling) werden digital bestellbare, bedarfsgesteuerte Personensammelverkehre im Flächenbetrieb ohne Fahrplan mit Kleinbussen bezeichnet.

Bei der Potenzialanalyse sollen schwerpunktmäßig Potenziale für den Einsatz von Ridepooling-Systemen zwischen den Städten, Kreisen und im ländlichen Raum des Ruhrgebiets untersucht werden. Der Einsatz neuer Bedienmöglichkeiten soll evaluiert, sinnvolle Ergänzungen des ÖPNV identifiziert und Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden. Die Handlungsempfehlungen sollen der Politik als Entscheidungsgrundlage dienen, wie Ridepooling-Dienste in Zukunft eingesetzt werden können und welche Rahmenbedingungen für die Umsetzung in NRW geschaffen werden sollten.

Ein Dienstleiter, der die Potenzialanalyse durchführt, soll aufgrund des innovativen Auftragscharakters in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ermittelt werden. Dieses Wettbewerbsverfahren wurde am 12.01.2021 im EU-Amtsblatt veröffentlicht und ist unter diesem Link Referenznummer: 2021/S 010-018274 abrufbar. Teilnahmeanträge können bis zum 12.02.2021 elektronisch eingereicht werden.

Das Verfahren wird in Abstimmung und mit Unterstützung des VRR und ZRL sowie der Verkehrsunternehmen im Ruhrgebiet durchgeführt. Die Vergabe an einen Dienstleiter ist für Juni 2021 geplant, eine Veröffentlichung der Ergebnisse wird im 1. Quartal 2022 erwartet.

Unser Tipp:

Für Rückfragen zur Potenzialanalyse oder Allgemein zum Thema On-Demand/Ridepooling steht Ihnen unser Mitarbeiter Henry Steinbach (mailto:steinbach@vrr.de, 0209/1584-257) gerne zur Verfügung.

 

Digitale Assistenten

Wie bereits in unserer Newsletter Ausgabe 06/2020 vom 26.10.2020 zum Thema Fahrplanauskunft auf Zuruf - “mobil.NRW Alexa Pilot Sprachassistenz-Systeme“ berichtet, arbeitet die Zweigstelle des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (ZKCD), ansässig bei der Westfälischen Verkehrsgesellschaft (WVG) in Münster, weiterhin gemeinsam mit dem KCD und der Zentralen Koordinierungsstelle (ansässig beim VRR in Gelsenkirchen) an einem Sprachassistenz-System für Fahrplanauskünfte in NRW – seit Dezember 2020 unter dem Titel „mobil.nrw - Digitale Assistenten“.

Der Lenkungskreis Digitalisierungsoffensive fasste im Dezember 2020 den Beschluss zur Umbenennung des Projektes “Amazon Alexa Skill” in „Digitale Assistenten“. So eröffnen sich unter diesem Projekt zukünftig vermehrt Möglichkeiten, die aufstrebenden Entwicklungen von Voice-Search und Spracherkennung aufzunehmen und Fahrplaninformationen über verschiedenste digitale Touchpoints abzubilden, ungebunden an einen speziellen Anbieter wie z.B. Amazon. Den Verkehrsunternehmen in NRW sollen damit weitere Kanäle eröffnet werden, ihren Fahrgästen den Zugang zu Fahrplaninformationen zu erleichtern und bestehende Angebote wie Apps um ein besonderes Feature zu erweitern.

In einem Video fasste das ZKCD gemeinsam mit dem Video Content Creator Dominik Symann die Funktionen des Systems zusammen. Dabei wurden in einer Rückschau auch die bestehenden Möglichkeiten der Fahrtgastinformation szenisch dargestellt.

Unser Tipp:

Sehen Sie selbst - hier geht’s es zum Film mobil.nrw – digitale Assistenten

Hier gelangen Sie zur Newsletter Ausgabe 06/2020 vom 26.10.2020

 

Kontiki-Termine

Mit dem Thema: Daten – Das goldene Kalb des 21. Jahrhunderts - findet am 04. März 2021 die 68. Kontiki-Konferenz als Online-Konferenz statt.

 

 

Weitere Konferenz-Termine:

68. Kontiki-Konferenz als Online - Veranstaltung 4. März 2021

69. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 10. und 11. Juni 2021

70. Kontiki-Konferenz Hamburg 07. und 08. Oktober 2021

Unser Tipp:

Nähere Informationen zur 68. Kontiki-Konferenz erhalten Sie hier

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