Das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW

Aktueller Newsletter

Ausgabe 01/2020 vom 30.01.2020


Hiermit übersenden wir Ihnen die neue Ausgabe des Newsletters “KCD-News“. Wie üblich informieren wir Sie über aktuelle Informationen aus dem Kompetenzcenter Digitalisierung NRW.

In unserem heutigen Newsletter berichten wir über den 2. Mobility Start-Up Pitch NRW und informieren Sie über die Weiterentwicklung der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW.

Außerdem berichten wir über das Gutachten “Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen“.

Wir freuen uns Ihnen in unserer heutigen Ausgabe unsere neuen Teammitglieder vorzustellen und wie üblich halten wir für Sie die aktuellen Kontiki-Termine bereit.

Wenn Sie Anregungen oder Fragen zum Newsletter haben, wenden Sie sich bitte an das KCD.

Hier gelangen Sie zum Newsletter-Archiv

E-Mail:efm@vrr.de oder
Tel.: 0209/1584-176.

Herzliche Grüße,
Ihr KCD

 

Mobility Start-Up Pitch NRW

Bereits zum zweiten Mal hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst im Rahmen des Mobility-Start-Up-Pitch NRW Unternehmen für ihre kreativen Ideen in der ÖPNV-Branche ausgezeichnet. In dem vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der Landesgruppe NRW des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) ausgelobten Wettbewerbs wurden besonders gelungene Konzepte von Start-Ups rund um Verkehr und Mobilität prämiert.

Am 05. November 2019 haben sechs im Vorfeld ausgewählte Start-Ups ihre Ideen und Entwicklungen in Düsseldorf vor zahlreich geladenen Gästen präsentiert - allesamt Geschäftsführer und Vorstände von ÖPNV-Unternehmen aus NRW.

Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Politik und ÖPNV-Wirtschaft verlieh den ersten Preis an die XignSys GmbH. Das Jung-Unternehmen überzeugte das Fachpublikum und die Jury mit einer innovativen Smartphone-basierten Authentifizierungslösung.

Um unter die sechs Finalisten zu gelangen, konnten sich Start-Ups im Vorfeld über ein Online-Formular auf der Landingpage startup-pitch.nrw bewerben. Die Experten haben jede Bewerbung überprüft und nach einem Punktesystem beurteilt. Diejenigen, die sich an dieser Stelle durchgesetzt haben, trafen dann am Veranstaltungsabend mit der Jury und den Fachbesuchern zusammen, um sich dort erneut in einem fünfminütigen Pitch in Szene zu setzen.

Die Organisatoren möchten mit dem Teilprojekt der Digitalisierungsoffensive “Start-Up Management“, innovative Geschäftsideen und Problemlösungen im Bereich Mobilität forcieren und erhoffen sich eine nachhaltige Unterstützung für Start-Ups zum Eintritt in Branche.

Unser Tipp:

Weitere Informationen zu den sechs Finalisten des Mobiltiy Start-Up Pitchs NRW finden hier

Weitere Informationen zum Mobility Start-Up Pitch NRW vom 05. November 2019 finden Sie hier in der Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr in NRW.

Nähere Informationen zum Mobility Start-Up Pitch NRW

 

Weiterentwicklung der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Am 25.11.2019 hat sich Verkehrsminister Hendrik Wüst mit den Verantwortlichen der nordrhein-westfälischen Zweckverbände, der Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen in Düsseldorf getroffen, um die Weiterentwicklung in der Digitalisierungsoffensive zu beschließen.

Seit Beginn der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW im Jahr 2017 hat sich die Landschaft in NRW verändert.

Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) wurde gebildet, neue Projekte kamen hinzu und viele Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden, das Verkehrsministerium hat neue Schwerpunkte gelegt.

Heute sind sich die Protagonisten der Steuerungsgruppe, also die Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) und Marketing (KCM), die zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) für Auskunftssysteme und das Verkehrsministerium darin einig, dass die ÖPNV-Digitalisierungsoffensive in bestimmten Punkten weiterentwickelt werden sollte.

Angefangen von der Angleichung der organisatorischen Bezeichnungen, der Durchführung von Prozessoptimierungen und Umsetzung von Regelungen, der Gründung eines Lenkungskreises Digitalisierungsoffensive, der Ergänzung des LAK Nahverkehr um den Tagesordnungspunkt Digitalisierung bis hin zu Priorisierung von Teil-Projekten mit besonderer Bedeutung.

Unser Tipp:

Den Beschluss zur Weiterentwicklung der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Eine aktuelle Übersicht der Projekte und Teilprojekte der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Weitere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie auf der Projektwebsite https://digitalemobilitaet.nrw/index.html

 

Gutachten: Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen

Im Dezember 2019 wurde ein weiteres Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen. Unter Beteiligung von Mobilitätsexperten sowie Projektleitern und -mitarbeitern der Ridepooling-(Pilot-)Projekte in Deutschland wurde eine „Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen in NRW“ durchgeführt.     
Grundlage für die Untersuchung bildet neben dem Input der Experten eine Masterarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcenter Digitalisierung und des Lehr- und Forschungsgebiets für Öffentliche Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement der Bergischen Universität Wuppertal entstanden ist.

Anlass dieses Teilprojektes sind sich verändernde Anforderungen an die Mobilität und neue Möglichkeiten durch die Digitalisierung. So genannte Ridepooling-Verkehre ermöglichen ein bedarfsorientiertes Verkehrssystem ohne Haltestellen und Fahrpläne.

Über eine App auf dem Smartphone kann nach vorheriger Registrierung ein Fahrtwunsch innerhalb eines festgelegten Gebietes angegeben werden. Ein Algorithmus berechnet und verknüpft die verschiedenen Fahraufträge der Kunden zu einer nach Möglichkeit gemeinsamen Route – auch bezeichnet als Bündelung – und übermittelt den genauen Abfahrtsort und die Abfahrtszeit an die Nutzer.

Die neue Form der Bedienung auf Abruf bietet der Kundschaft u. a. in Bezug auf Einsatzzeiten, Entfernungen zur Haltestelle und Flexibilität verbesserte Möglichkeiten und Anschlüsse im Vergleich zum klassischen ÖPNV. Aufgrund der Neuartigkeit dieser Verkehre gilt es aber auch zahlreiche rechtliche, planerische und tarifliche Fragen zu klären, um Ridepooling-Systeme erfolgreich im bereits bestehenden Verkehrssystem zu integrieren.

Unser Tipp:

Das Gutachten zur Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen finden Sie hier.

Die Master-Thesis “Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen finden Sie hier.

 

Neue Teammitglieder im KCD

Das KCD-Team freut sich, Ihnen in der heutigen Ausgabe gleich drei neue Gesichter vorzustellen. 

Seit dem 1. August 2019 unterstützt Katharina te Heesen das KCD als Rechtsberaterin. Die 36-Jährige hat an der Ruhr-Universität Bochum Rechtwissenschaften studiert und anschließend ihr Referendariat am Landgericht Essen absolviert. Nach ihrem Referendariat hat sie als Justiziarin und Referentin für Steuerrecht und Steuerpolitik beim Bund der Steuerzahler NRW e.V. gearbeitet.

Julia Ackermann arbeitet seit dem 2. September als Referentin der der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW beim KCD. Die 29-jährige hat Geografie mit den Vertiefungen Wirtschaftswissenschaften und Verkehrsplanung in Osnabrück und Aachen studiert und sich in ihrer Masterarbeit um den Ladeinfrastrukturausbau für Elektroautos im Rahmen eines Pilotprojekts in Kaiserslautern untersucht. Bereits während ihres Studiums hat Julia Ackermann als studentische Hilfskraft in der Straßenverkehrsplanung und Verkehrssicherheit sowie als Werksstudentin im Bereich Tarif und Vertrieb gearbeitet.

Als weiteres neues Teammitglied stellen wir Ihnen Henry Steinbach vor. Er unterstützt das KCD seit dem 01. Januar 2020 als Referent für neue digitale Mobilitätsformen. Der 25-jährige Essener hat im Dezember 2019 seinen Master of Science im Studiengang “Verkehrswirtschaftsingenieurwesen“ an der Bergischen Universität Wuppertal erfolgreich abgeschlossen. Henry Steinbach war bereits von April bis Dezember 2019 als Junior Projektmanager und Werkstudent beim KCD tätig. In seiner Masterarbeit hat er sich in Kooperation mit dem KCD mit dem „Zukunftspotenzial von Ridepooling-Systemen bei kommunalen Verkehrsunternehmen“ beschäftigt.

Die Kontaktdaten der neuen Kolleginnen und Kollegen finden Sie hier.

 

Kontiki-Termine

Die 67. Kontiki-Konferenz findet statt am 19. und 20. März 2020 in Essen.

Freuen Sie sich auf spannende Themen zur Digitalisierung im ÖPNV in NRW – Anwendungen, Chancen, Lösungen.

 

Weitere Konferenz-Termine:

68. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 18. – 19. Juni 2020

69. Kontiki-Konferenz Kassel 05. und 06. November 2020

70. Kontiki-Konferenz Saarbrücken 04. und 05. März 2021

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Programm der 67. Kontiki-Konferenz in Essen.

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