Newsletter-Archiv

© iStock / nd3000

Alle Ausgaben unseres Newsletters im Überblick

Sie haben eine Ausgabe unseres Newsletters verpasst? Hier finden Sie einen Überblick der vergangenen Themen.

Ausgaben 2022

Ausschreibung KCD-Rahmenberatungsvertrag für die Jahre 2023 bis 2025

Für die vielfältigen und stetig wachsenden Aufgaben im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW und darüber hinaus hat das Kompetenzcenter Digitalisierung kürzlich einen „Rahmenvertrag über Beratungsleistungen“ ausgeschrieben.

 

In drei Losen werden die unterschiedlichen Themenbereiche:

  • Technologieberatung, Vertriebs- und Informationssysteme,
  • Marketing- und Kommunikation und
  • ÖPNV-Managementberatung

vorgestellt und Beratungs- und Unterstützungsbedarfe beschrieben.


Unser Tipp:

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 7. September 2022 bewerben. Hier gelangen Sie zur europaweiten Ausschreibung.

 

Acht Beiträge zum Wettbewerb „Künstliche Intelligenz im ÖPNV in NRW“ eingereicht

Die Bewerbungsphase des Wettbewerbs Künstliche Intelligenz im ÖPNV in NRW ist am 31. Juli 2022 abgelaufen. Acht Projekte wurden zur Teilnahme eingereicht.

Der Wettbewerb soll Anwendungen von Künstlicher Intelligenz im ÖPNV (NRW) fördern. Dabei geht es nicht um Grundlagenforschung, sondern um Anwendung von Methoden, die bereits erforscht und schon auf anderen Gebieten erprobt worden sind.

Die Themen der Projekte reichen von On Demand Verkehr über Fahrzeugauslastungsprognosen und automatisierte Kundenkommunikation bis zur Integration von Fahrgemeinschaften in den ÖPNV.

In den nächsten Tagen werden die Projekte auf der Webseite des KI-Wettbewerbs präsentiert.


Unser Tipp:

Alle Details zum Wettbewerb finden Sie auf der eigens eingerichteten Webseite https://ki-wettbewerb.kcd-nrw.de/.

 

Veranstaltungshinweis: Deutschlandweiter Tag der Start-ups in Logistik und Mobilität

Gerne möchten wir auf eine Veranstaltung hinweisen, die jährlich vom House of Logistics & Mobility (HOLM) organisiert wird. Der deutschlandweite Tag der Start-ups in Logistik und Mobilität findet am 13. September 2022 als hybride Veranstaltung statt.

Informationen zum Programm finden Sie hier: https://www.holm-startuptag.de/programm

Im Rahmen des Tags der Start-ups wird ein Wettbewerb veranstaltet. Der „Start-up Contest der Länder“ soll die Ideenvielfalt der 16 Bundesländer widerspiegeln. Beim Wettbewerb werden spannende Projekte vorgestellt, für die ab sofort abgestimmt werden kann.

Der NRW-Kandidat Ducktrain GmbH freut sich über Ihre Stimmen!

Hier geht’s zur Abstimmung:  Start-up Contest der Länder | HOLM (holm-startuptag.de)


Unser Tipp:

Die kostenlose Anmeldung für den Start-up Tag ist noch bis zum 7. September unter diesem Link möglich:
https://anmeldung.frankfurt-holm.de/event.php?vnr=10b-10a

 

Zuwendungsbescheid für Pilotprojekt „Service-​Chat NRW“ liegt vor

Durch gemeinsame Anstrengungen des Kompetenzcenters Digitalisierung, der Zweigstelle in Westfalen, des Verkehrsministeriums NRW und der Bezirksregierung Münster konnte der Zuwendungsbescheid zum 06. Juli 2022 ausgestellt werden. Um mit der Umsetzung des Projekts direkt starten zu können, holte der Kollege Andreas Zylla von der Zweigstelle des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (ZKCD), den gezeichneten Zuwendungsbescheid persönlich am darauffolgenden Tag bei der Bezirksregierung Münster ab.

Seit dem 07. Juli 2022 liegt der Bescheid über Zuwendungen in Höhe von 1.991.540,00 Euro für das Pilotprojekt Service-​Chat NRW vor.

Als Pilotprojekt ist der „Service-​Chat NRW“ mit einer Laufzeit von 2022 bis 2024 aufgesetzt und als priorisiertes Teilprojekt in der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW verankert. Im November 2021 wurde der Förderantrag für das Pilotprojekt „Service-​Chat NRW“ bei der Bezirksregierung Münster eingereicht, so dass die Zweigstelle des Kompetenzcenters Digitalisierung Ende November den Bescheid über einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn erhielt. Dieser ermöglichte es dem ZKCD in enger Absprache mit der Vergabestelle des VRR im Dezember 2021 die Leistungspakete „Chatcenter“ sowie „Chatsoftware, Chatbot und Wissensdatenbank“ auszuschreiben.

Mit Erhalt des Zuwendungsbescheids ist das Projekt nun finanziell gesichert und die weiteren Schritte können in die Wege geleitet werden:

Nach der Vergabe der „Chatcenter“-​Leistungen im Juli, soll im August die Leistungsvergabe „Chatsoftware, Chatbot und Wissensdatendank“ erfolgen.

Anschließend wird in enger Abstimmung mit Dienstleistern und Projektpartnern, die Systemerstellung vorangetrieben.

Das Go-​Live der zentralen Wissensdatenbank ist für Anfang September geplant.

Start der ersten personenbedienten Live-​Chat-Beauskunftung ist für Oktober 2022 vorgesehen. Die Integration des Chatbots soll ein Jahr später im Oktober 2023 erfolgen.

Mit dem Pilotprojekt soll ein Service-​Chat angeboten werden, der eine attraktive und zeitgemäße digitale Kommunikationsmöglichkeit darstellt, mit dem Ziel der Verbesserung und Vereinfachung des Kundenservices, um Kundenzufriedenheit und Auskunftsqualität zu steigern. Weitere Ziele des Vorhabens sind unter anderem ein erleichterter Zugang für die Nutzung von Bus und Bahn, das Ansprechen neuer Zielgruppen und Bestandskunden durch Mehrwerte mitunter auch neue Anreize für eine häufigere Nutzung von Bus und Bahn bieten.

Unser Tipp:

Weitere Infos zum Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier: Service-​Chat NRW

 

Neuer Blogbeitrag: Mehr Mobilität durch KI

Was kann KI im öffentlichen Nahverkehr tatsächlich schon leisten und was bietet sie für die Verkehrsunternehmen? 
Künstliche Intelligenz ist für den Öffentlichen Personennahverkehr keine Zukunfts-​, sondern Gegenwartstechnologie. Sie liefert heute schon Echtzeitinformationen zur Pünktlichkeit, aber auch zur Auslastung von Bussen und Bahnen. Ausgefeilte Algorithmen sorgen dafür, dass Fahrgäste flexibel mit Bus und Bahn fahren können.

Diese und weitere Fragen und Erkenntnisse erläutert Markus Omers, stellvertretender Leiter des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW, in unserem neuen Blogbeitrag „KI-​Wettbewerb im ÖPNV in NRW“.​

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: Mehr Mobilität durch KI auf digitalemobilitaet.nrw

Hier gelangen Sie zur Startseite des KI-​Wettbewerbs des KCD

 

Neuer Blogbeitrag: Prozessdigitalisierung Schülerticket

Im Projekt „Digitalisierung Schülertickets“ soll eine Standardschnittstelle zwischen Schulträgern und Verkehrsunternehmen vereinbart und technisch spezifiziert werden. Ziel ist ein medienbruchfreier Online-​Antragsprozess für Schülertickets und Fahrkostenerstattungen, den Schulen, Schulträger und Verkehrsunternehmen landesweit übernehmen können.

Unsere Kollegin Gabriele Dorweiler, technische Beraterin beim Kompetenzcenter Digitalisierung NRW, erläutert das Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW in unserem neuen Blogbeitrag.

Unser Tipp:

Hier finden Sie den Blogbeitrag Prozessdigitalisierung Schülerticket

 

Kontiki-​​Termine

Kontiki-​Termine

Die 73. Kontiki-​Konferenz findet am 10. und 11. November 2022 in Bremen statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Kontiki.

Weitere Konferenz-​Termine:

74. Kontiki-​Konferenz Wien 01.- 03. März 2023

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

 

Neuer Blogbeitrag: Bus und Bahnfahren mit dem digitalen Assistenten

Im Rahmen des Teilprojektes "mobil.nrw – digitale Assistenten" der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW wird vom Projektteam des KCD eine moderne Sprachsteuerung für die Apps und Auskunftssysteme im NRW-​Nahverkehr entwickelt. Der vollautomatisierte Kundendialog mit Sprachassistenz schafft auch ein Stück weit mehr Barrierefreiheit in Apps.

Fahrgäste sollen so künftig alle gewünschten Informationen für eine Bus- oder Bahnverbindung im vollautomatisierten Kundendialog abfragen können.

Unter dem Titel " Bus und Bahnfahren mit dem digitalen Assistenten ", berichten wir im neuen Blogbeitrag, wie der neue Sprachassistent Nahverkehrskund:innen in NRW eine weitere digitale Kommunikationsmöglichkeit bieten und mehr Barrierefreiheit schaffen kann.​

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: https://digitalemobilitaet.nrw/bus-​und-bahnfahren-mit-dem-digitalen-assistenten.html

Weitere Informationen zum Teilprojekt “mobil.nrw-​digitale Assistenten“ erhalten Sie hier

 

Fristverlängerung des KI-​Wettbewerbs

Wie bereits in der letzten Ausgabe von KCD-​News (Ausgabe 02/2022 vom 11.05.2022) berichtet, hat das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW (KCD) am 31. März 2022 den Landeswettbewerb zur Anwendung künstlicher Intelligenz im ÖPNV in NRW ausgeschrieben.

Seit dem 28. April 2022 stehen die Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeformular zum Download auf der Webseite https://ki-​wettbewerb.kcd-​nrw.de/zur Verfügung.

Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am  KI-​Wettbewerb wird bis zum 31. Juli 2022 verlängert. 
Als Gewinn stehen bis zu 500.000€ Förderung zur Verfügung.

Die Teilnehmer sollen Anwendungsfälle für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im ÖPNV (NRW) konzipieren und umsetzen. Dabei geht es nicht um Grundlagenforschung, sondern um Anwendung von Methoden, die bereits erforscht und vielleicht auch schon auf anderen Gebieten erprobt worden sind. Die Ergebnisse sollen zumindest Minimum Viable Products (MVP) sein, marktreife Produkte sind nicht erforderlich.

Die Anwendungsfälle für KI im öffentlichen Verkehr sind vielfältig und bieten voraussichtlich ein großes Potenzial für den Einsatz von KI.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zur Website des KI-​Wettbewerbs: https://ki-​wettbewerb.kcd-​nrw.de/

Der KI-​Wettbewerb ist ein Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW: https://digitalemobilitaet.nrw/projekte/querschnitts-​und-vdv-projekte/ki-​wettbewerb.html

Hier gelangen Sie zum Artikel der letzten Ausgabe von KCD-​​News:  KI-​Wettbewerb gestartet!

 

Kontiki-​​Termine

Die 72. Kontiki-​Konferenz findet am 23. und 24. Juni 2022 in Kassel statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Kontiki.

Weitere Konferenz-​Termine:

73. Kontiki-​Konferenz Bremen 10. – 11. November 2022

74. Kontiki-​Konferenz Wien 01.- 03. März 2023

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

KI-​Wettbewerb gestartet!

Am 31. März 2022 hat das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW (KCD) den Landeswettbewerb zur Anwendung künstlicher Intelligenz im ÖPNV in NRW ausgeschrieben.

Seit dem 28. April 2022 stehen die Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeformular zum Download auf der Webseite https://ki-​wettbewerb.kcd-​nrw.de/ zur Verfügung.

Die Teilnehmer sollen Anwendungsfälle für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im ÖPNV (NRW) konzipieren und umsetzen. Dabei geht es nicht um Grundlagenforschung, sondern um Anwendung von Methoden, die bereits erforscht und vielleicht auch schon auf anderen Gebieten erprobt worden sind. Die Ergebnisse sollen zumindest Minimum Viable Products (MVP) sein, marktreife Produkte sind nicht erforderlich.

 

Die Anwendungsfälle für KI im öffentlichen Verkehr sind vielfältig und bieten voraussichtlich ein großes Potenzial für den Einsatz von KI.

Beispiele für Anwendungsbereiche könnten sein:

- Flottenmanagement

- Fahrplanung

- Automatisierte personalisierte Tarif-​ und Fahrplanauskunft

- Optimierung der Fahrplanauskunft:

          - Vermeidung stark belasteter Linien

          - Wetterabhängige Linienwahl

          - Informationen zum Kontext der Reise (z.B. Ergebnisse bei Reise von und zum Fußballspiel)

Diese Aufstellung ist nicht abschließend. Innovative Projekte anderer Anwendungsbereiche aus dem ÖPNV sind willkommen, sofern sie den Teilnahmebedingungen entsprechen.

 

Das Verkehrsministerium NRW und das KCD erhoffen sich von dem Wettbewerb Impulse für die Optimierung der Vertriebs-​ und Informationslandschaft im ÖPNV NRWs im Sinne der Fahrgäste.

Die Teilnahme ist für Interessenten aus NRW möglich. Bewerben können sich:

- Unternehmen und Hochschulen aus NRW

- Konsortien mit NRW-​Anteil und ÖPNV-​Bezug

- Branchenfremde Unternehmen durch Eingehen einer Partnerschaft mit ÖPNV-​Vertretern aus NRW (Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünden, Aufgabenträgern)

Eine achtköpfige Fachjury wird die eingegangenen Projekte bewerten und bis zu zwei Gewinner des Wettbewerbes bestimmen.

 

An die Gewinner des KI-​Wettbewerbs wird anteilig von der Landesförderung in Höhe von € 500.000 durch die VRR AöR weitergeleitet. Hierzu reichen die Teilnehmer einen Förderantrag für ihr KI-​Projekt bei der VRR AöR ein. Bei Bedarf unterstützt das KCD bei der Erstellung des Förderantrags. Die VRR AöR erteilt dann nach Antragsprüfung einen „Unterzuwendungsbescheid“. Die Umsetzung der geförderten Projekte im Wettbewerb soll bis zur Jahreswende 2022/23 realisiert werden.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zur Website des KI-​Wettbewerbs: https://ki-​wettbewerb.kcd-​nrw.de/

Der KI-​Wettbewerb ist ein Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW: https://digitalemobilitaet.nrw/projekte/querschnitts-​und-vdv-projekte/ki-​wettbewerb.html

 

Neuer Blogbeitrag: Barrierefreiheit in Apps für den NRW-​Nahverkehr

Im Rahmen des Teilprojektes "mobil.nrw – Barrierefreiheit in Apps" der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW wird vom Projektteam des KCD ein Kriterienkatalog für barrierefreie Apps erstellt.

Gesetzliche Vorgaben werden aufschlüsselt und darüberhinausgehende, wichtige Anforderungen für eine Nutzung ohne Hindernisse werden anschaulich zusammengeführt.​

 

Unter dem Titel "Digitale Reisehelfer für alle", berichten wir im neuen Blogbeitrag, wie die Apps für den NRW-​Nahverkehr noch benutzerfreundlicher und die Anforderungen von Menschen mit Behinderung besser berücksichtigt werden.​

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: Barrierefreiheit auch in Apps – Digitale Reisehelfer für alle

Weitere Informationen zum Teilprojekt “mobil.nrw barrierefrei - Entwicklung eines Zertifikats für barrierefreie Apps“ erhalten Sie hier

 

Neuer Blogbeitrag: On-​Demand-Ridepooling: Potenzialanalyse liegt vor

Wie in unserer letzten Ausgabe von KCD-​News bereits berichtet, liegt die Potenzialanalyse für den Einsatz von Ridepooling-​Systemen vor.

 

Im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive und als Baustein der Ruhrkonferenz des Landes NRW hat das Kompetenzcenter Digitalisierung die Potenzialanalyse von Civity Management Consultants durchführen lassen. Sie wurde gefördert vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen.

In unserem Blogbeitrag “On-​Demand-Ridepooling: Potenzialanalyse liegt vor“, berichten wir wie On-​Demand-Ridepooling die Angebotsqualität im ÖPNV verbessern könnte.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: On-​Demand-Ridepooling: Potenzialanalyse liegt vor

Hier gelangen Sie zum Artikel der letzten Ausgabe von KCD-​News: Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet

Weitere Informationen zum Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW erhalten Sie hier

Auf der Website des Kompetenzcenters Digitalisierung finden Interessierte die vollständige Potenzialanalyse zum Download.

 

Neuer Blogbeitrag: Fahrgastdialog auf Augenhöhe – NRW mit neuem Service-​Chat

Unsere Nahverkehrskund:innen erwarten eine persönliche Beratung und eine zeitgemäße digitale Kommunikationsmöglichkeit. Noch in diesem Jahr soll der Service-​Chat NRW, zunächst als Pilotprojekt über ausgesuchte Desktop-​Website starten.

 

In diesem Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW orientiert sich der Aufbau des Service-​Chat NRW am Zielbild von Mobility-​as-a-Service (MaaS).

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: Fahrgastdialog auf Augenhöhe – NRW mit neuem Service-​Chat.

Weitere Informationen zum Teilprojekt Service-​Chat NRW erhalten Sie hier.

 

Nahtlos unterwegs zwischen Aachen und Maastricht mit dem grenzüberschreitenden eTicket easyConnect

Am 21.04.2022 fand ein Pressetermin zum Auftakt des Projekts easyConnect statt. Beteiligt waren das Ministerium für Verkehr des Landes NRW, der Aachener Verkehrsverbund GmbH, das niederländischen Verkehrsministerium und das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW. ​

Mithilfe des ID-​Ticketings, werden die Systeme auf deutscher und niederländischer Seite miteinander verknüpft. So werden das Buchen und Bezahlen für Fahrgäste via Smartphone grenzüberschreitend möglich. ​
Im Sommer 2022 startet die erste Pilotphase auf der Strecke der RE 18 zwischen Aachen und Maastricht. ​
In einem weiteren Schritt wird der Pilot auf die Strecke bis nach Köln ausgeweitet. ​
Bis Anfang 2023 sollen die technischen Voraussetzungen für die grenzüberschreitenden Fahrten mittels Check-​In und Check-​Out und elektronischer Tarifierung in der jeweiligen App geschaffen werden.​
Das Projekt wird vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW mit 2,23 Millionen Euro gefördert.

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zur Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen vom 21.04.2022 zum grenzüberschreitenden eTicket „easyConnect“.

Einen Einblick in den technischen Aufbau und die Möglichkeiten des Projekts geben auch folgende Blogbeiträge:​
Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: Grenzenlos reisen dank ID-​Ticketing
Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag: Die Grenzen sollen unsichtbar werden.

Weitere Informationen zum Teilprojekt der DO „Weiterführung eines NRW weiten ID-​basierten Ticket-​Systems (easyConnect) erhalten Sie hier

 

Technischer Vertrieb des 9-​Euro-Tickets in NRW

März und April dieses Jahres standen für das KCD wie für die gesamte Branche im Zeichen des 9-​Euro-Tickets, welches zunächst von der Bundesregierung als "9-für-90-​Ticket" angekündigt worden war. Die Tarifexpert:innen auf Landesebene kümmerten sich um die zahlreichen Details, die ein neues Tarifprodukt und insbesondere die Anerkennung bestehender Abonnements mit sich bringen.

Der Vertrieb wurde unterdessen auf Landesebene federführend durch das KCM mit Beteiligung der Verkehrsunternehmen-​ und Verbünde und des KCD geregelt.

Mittlerweile steht - vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesorgane - fest: Es wird drei neue Produkte des NRW-​Tarifs geben, das "9-​Euro-Ticket Juni", das "9-​Euro-Ticket Juli" und das "9-​Euro-Ticket August". Daneben sollen die zahlreichen Abonnements des NRW-​Tarifs und der Verbundtarife in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. August 2022 als Deutschlandweit gültige Tickets anerkannt werden.

Der neue eezy.nrw-​Tarif soll für die Monate Juni bis August mit einem 9-​Euro-Monatsdeckel versehen werden. Die Hersteller beider eezy.nrw-​fähigen Vertriebssysteme in NRW hatten Umsetzbarkeit signalisiert. Leider können mit den aktuellen eezy-​fähigen Systemen keine Fahrtberechtigungen außerhalb NRWs vertrieben werden, so dass die eezy.nrw-​Kund:innen durch massive und genaue Kommunikation entsprechend vorbereitet werden.

Die tarifliche und vertriebliche Umsetzung der 9-​Euro-Tickets in NRW wurde in einer Sondersitzung des Landesarbeitskreis Nahverkehr am 27. April 2022 beschlossen.

Für die technische Umsetzung hat das KCM die neuen Produkte in der Produktliste des NRW-​Tarifs definiert.

Alle Tarife in NRW stellen neue Kontrollmodule zur Verfügung, die neben den 9-​Euro-Tickets auch erweiterte Gültigkeit der Abo-​Produkte enthalten. Damit ist die gegenseitige Anerkennung der Abo-​Produkte in NRW während des 9-​Euro-Aktionszeitraumes gewährleistet.

 

Unser Tipp:

Die Produktlisten des NRW-​Tarifs stehen im Downloadbereich des KCD unter Technische Dokumente zur Verfügung, um die Konfiguration in den Kontrollgeräten zu ermöglichen.

Hier gelangen Sie zum Dokument 2022-04-28_KCM_Produktliste_TLV-​EFS_ab_01.06.2022.xlsx

Hier gelangen Sie zum Dokument Liste_mit_den_Produkt-​IDs_der_Produkte_des_NRW-​Tarifes__V.68_Ab_01.06.2022.csv

 

Kontiki-​​Termine

Die 72. Kontiki-​Konferenz findet am 23. und 24. Juni 2022 in Kassel statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Kontiki.

 

Weitere Konferenz-​Termine:

73. Kontiki-​Konferenz Bremen 10. – 11. November 2022

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

 

Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet des KCD NRW

Im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive und als Baustein der Ruhrkonferenz des Landes NRW hat das Kompetenzcenter Digitalisierung eine Potenzialanalyse für den Einsatz von Ridepooling-​Systemen im Ruhrgebiet durchführen lassen. Die Analyse wurde von civity Management Consultants erarbeitet und vollständig gefördert vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen.

On-​Demand-Verkehre sind eine sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) – und zwar insbesondere in ländlichen Regionen, in den Abend-​ und Nachtstunden im urbanen Raum sowie für kommunenübergreifende Verbindungen.

Zu diesem Ergebnis kommt die „Potenzialanalyse On-​Demand-Ridepooling im Ruhrgebiet“, die am 5. April 2022 in einer Online-​Abschlussveranstaltung mit ca. 130 interessierten Teilnehmer:innen vorgestellt wurde.

Rund vier Millionen Fahrgäste könnten durch ein flächendeckendes Grundangebot mit etwa 250 bis 300 Fahrzeugen für den Öffentlichen Verkehr gewonnen werden. Um ein solches Konzept tatsächlich umsetzen zu können, müssen die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden und die Finanzierung gesichert sein. Die Studie geht von einem zusätzlichen jährlichen Finanzierungsbedarf zwischen 32 und 39 Millionen Euro aus.

 

Unser Tipp:

Auf der Website des Kompetenzcenters Digitalisierung finden Interessierte die vollständige Potenzialanalyse zum Download.

 

Hier gelangen Sie zur Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr des Landes NRW: https://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-​des-VM-2022/2022_04_05_Potentialanalyse-​Ridepooling-Ruhrgebiet/index.php

 

Hier gelangen Sie zum VRR-​Magazinbeitrag: https://www.vrr.de/de/magazin/on-​demand-ridepooling-eine-sinnvolle-ergaenzung-zu-bus-und-bahn/

 

 

ÖPNV Digitalisierungsoffensiver NRW jetzt auf Twitter und LinkedIn

Die ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW (DO) ist nun auf Twitter und LinkedIn mit einem eigenen Profil gestartet.

Im Rahmen der beiden Social-​Media-Kanäle möchten wir Sie stetig über die Digitalisierungsoffensive und den vielfältigen Projekten auf dem Laufenden halten. Sie erfahren Hintergründe zum Aufbau und zu den Strukturen der DO und deren Akteure.

Wir begleiten mehr als 20 landesweite Teilprojekte zur digitalen Mobilität. In unseren Blogbeiträgen, die wir über die Social-​Media-Kanäle teilen, erfahren Sie Hintergründe und Details zu den spannenden Teilprojekten der DO.

Wir freuen uns auf einen spannenden fachlichen Austausch. ​
 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum LinkedIn-​Profil der DO: https://lnkd.in/dEkXeymq

Hier gelangen Sie zum Twitter-​Profil der DO: https://twitter.com/DigiOffensive

 

 

Leitfaden zur Standardisierung und Daten Governance im ÖPV in NRW

Zur Förderung der Interoperabilität und landesweiten Vernetzung haben die Zentrale Koordinierungstelle (ZKS) und das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) den „Leitfaden zur Standardisierung und Daten Governance im ÖPV in NRW“ erarbeitet, der seit dem 01.03.2022 in der Version 1.0 vorliegt.

Das Dokument richtet sich an bewilligende Stellen und potenzielle Antragsteller von Digitalisierungsprojekten gleichermaßen. Es dient als Hilfestellung zur Einhaltung von verbindlichen Standards für Datenformate und Schnittstellen zur Fahrgastinformation und zum elektronischen Vertrieb sowie für dessen Regelungen zum Datenaustausch im ÖPV in NRW.

Darüber hinaus werden die erforderlichen Rahmenbedingungen zum Abruf von Landesfördermitteln für Digitalisierungsprojekte aufgezeigt. Aufgrund der fortwährenden technologischen und regulatorischen Entwicklungen ist dieser Leitfaden als „lebendiges Dokument“ zu verstehen, welches einem ständigen Weiterentwicklungsprozess unterliegt.

Im 21. Jahrhundert werden die Anforderungen an die persönliche Mobilität neu definiert. Die Menschen möchten ohne Tarifkenntnisse reisen, unbeschwert zwischen einzelnen Verkehrsmitteln wechseln, ihre Mobilität mit den Mitteln der Digitalisierung lückenlos planen und bezahlen sowie über digitale Kanäle informiert werden. Mit diesem Ziel setzen sich die Gestalter:innen der Digitalisierungsoffensive für die Mobilitätswende ein.

Alle Leser*innen des Dokuments sind dazu angehalten, aktiv an der Weiterentwicklung des Leitfadens mitzuarbeiten.

 

Unser Tipp:

Der Link zum Leitfaden befindet sich hier: Downloads auf digitalemobilitaet.nrw

Die Aktualisierung und Fortschreibung dieses Dokuments obliegt der ZKS und dem KCD. Anmerkungen, Hinweise und Wünsche zum Leitfaden können an folgendes Postfach gerichtet werden: stellungnahmen@kcd-​nrw.de

 

 

Kontiki-​​Termine

Die 72. Kontiki-​Konferenz findet am 23. und 24. Juni 2022 in Kassel statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Kontiki.

 

Weitere Konferenz-​Termine:

73. Kontiki-​Konferenz Bremen 10. – 11. November 2022

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

Ausgaben 2021

Einführung von eezy.nrw

Seit dem 1. Dezember 2021 ist er endlich da: Der neue elektronische Tarif eezy.nrw (https://eezy.nrw/de/) wird seitdem in einigen Apps verkauft.

Dabei ist die mobil.nrw App (https://www.mobil.nrw/service/app.html), aber auch der Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR)  (https://www.vrr.de/de/fahrplan-​mobilitaet/vrr-​app/) und der Verkehrsverbund Rhein-​Sieg (VRS) (https://www.vrs.de/tickets/ticketkauf/eezy-​vrs) haben ihre Apps für den Verkauf von eezy.nrw gerüstet.

Weitere zahlreiche Apps werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen!

Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) hat an der Seite des Kompetenzcenters Marketing (KCM) in den letzten zwei Jahren mit den verschiedensten Aufgaben bei der Einführung des neuen Tarifs und den dazu notwendigen Apps mitgewirkt:

Wir haben Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger bei der vertrieblichen Umsetzung des eTarif beraten. Besonders beim Antrag auf Förderung konnten wir viele Verkehrsunternehmen sowie das Verkehrsministerium und die Bezirksregierungen unterstützen. Wir haben in den vertrieblichen und vertriebstechnischen Arbeitsgruppen in NRW, die zu diesem Thema gebildet wurden, mitgeholfen Lösungen zu finden und Probleme auszuräumen, wie z.B. das Testen der Apps und der neuen Barcodes.

Die monatlichen Sonder-​Lenkungskreise der Digitalisieroffensive zum Thema haben wir ausgerichtet und inhaltlich mit unterfüttert. Außerdem haben wir das Monitoring der vertrieblichen Umsetzung durch die Verkehrsunternehmen aufgebaut und regelmäßig darüber auf Landesebene berichtet. Entscheidend haben wir dabei den Datenschutz gesetzeskonform mitgestaltet.

Auch künftig wird das KCD Aufgaben im Themenkreis mobil.nrw und eezy.nrw übernehmen und erfüllen. Wir freuen uns darauf!

 

Unser Tipp:

Hier gelangen zur Website von eezy.nrw

 

Pilotprojekt: Service-​Chat NRW

Warteschleifen in Telefon-​Hotlines, die lange Suche nach dem Kontaktformular auf einer Webseite oder das teils komplizierte Erfragen eines Ansprechpartners für ein bestimmtes Problem: All das soll mit dem Service-​Chat NRW bald der Vergangenheit angehören und es vielen Fahrgästen in NRW erleichtern, ihre Anliegen zu klären.

Das vom Kompetenzcenter Digitalisierung NRW initiierte Pilotprojekt Service-​Chat NRW nimmt mit der Veröffentlichung der ersten Ausschreibungsunterlagen am 13.12.20021 immer konkretere Züge an. Ziele des Vorhabens sind unter anderem ein erleichterter Zugang für die Nutzung von Bus und Bahn, das Ansprechen neuer Zielgruppen und Bestandskunden durch Mehrwerte mitunter auch neue Anreize für eine häufigere Nutzung von Bus und Bahn bieten.

Dazu soll ein Service-​Chat angeboten werden, der eine attraktive und zeitgemäße digitale Kommunikationsmöglichkeit darstellt, mit dem Ziel der Verbesserung und Vereinfachung des Kundenservices, um Kundenzufriedenheit und Auskunftsqualität zu steigern. Beim Live-​Chat handelt es sich um eine Kundenservice-​Software, die auf einer (mobilen) Webseite oder in einer App integriert werden kann, um in Echtzeit mit Besuchern der Homepage oder Nutzern der App zu kommunizieren.

Die konzeptionierte Hybridvariante besteht insgesamt aus mehreren Elementen: dem automatisierten Chatbot (Software) und einem individuellen Chat, betreut durch Agenten eines Chatcenters, integriert in eine entsprechende Chat-​Oberfläche einer Chatsoftware, sowie eine angeschlossene und zentrale Wissensdatenbank.

Da das Angebot, über die eigene (mobile) Website und App den Fahrgästen einen Service-​Chat zur Verfügung zu stellen, sukzessive allen Verkehrsverbünden, Zweckverbänden und Verkehrsunternehmen in NRW sowie dem Gemeinschaftsprojekt mobil.nrw zur Verfügung stehen soll, wird das System mandantenfähig und erweiterbar gestaltet.

Zur Einführung und zum Betrieb des Service-​Chat NRW basiert das System auf einem zugrundeliegenden Wissensmanagement, auf das Chatsoftware und Chatbot zurückgreifen. Die zu schaffende zentrale Wissensdatenbank wird während der Phase der Systemerstellung aufgebaut und mit dem Chat-​Start aktiv genutzt werden.

Das Projekt beinhaltet die Bereitstellung des personenbedienten Chats, die Gegenstände der Ausschreibung für Chatsoftware, Chatbot und Wissensdatenbank werden dem Auftragnehmer des Chatcenters zur Verfügung gestellt.

Als Pilotprojekt ist der „Service-​Chat NRW“ mit einer Laufzeit von 2022 bis 2024 aufgesetzt und als priorisiertes Teilprojekt in der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW verankert. Eine Fortführung ist gewünscht, um Verkehrsunternehmen und Fahrgästen dauerhaft eine digitale wie zukunftsfähige Kommunikationsmöglichkeit anzubieten.

 

Unser Tipp:

Kontaktieren Sie das Projektteam, um abzustimmen, wann und wie eine Einbindung des Service-​Chats für Ihr Verkehrsunternehmen sinnvoll sein kann.

mailto: andreas.zylla@wvg-​​online.de

mailto: o.austermann@wvg-​​online.de

 

Blogbeitrag: Start-​up Management

Im Projekt „Querschnitts-​ und VDV-​Projekte“ der ÖPNV Digitalisierungsoffensive werden landesweite Prozesse für eine grundlegende strategische Neuausrichtung von Information, Kommunikation und Vertrieb gebündelt. Um Innovationspotenziale frühzeitig zu erkennen und zu nutzen, beschäftigen wir uns in einem Teilprojekt mit dem Thema Start-​up Management.

Das Ziel unseres Vorhabens ist es, neue Digitalisierungsideen von Jungunternehmen aus der Mobilitätsbranche kennenzulernen, zu fördern, weiterzuentwickeln und Umsetzungspotentiale zu bestimmen.

Der Strukturwandel macht im Bereich Mobilität keinen Halt, Start-​ups, die digitale Geschäftsmodelle auch im Bereich Mobilität entwickeln, sind für das bevölkerungsreiche Land NRW enorm wichtig. Daher greift auch der ÖPV in NRW auf Lösungen zurück, die von jungen, neuen Digitalfirmen entwickelt werden.

In unserem neuen Blogbeitrag lesen Sie, wie und warum sich das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen gemeinsam mit der VDV Landesgruppe NRW unter der Projektleitung des Kompetenzcenter Digitalisierung NRW dieser wichtigen Aufgabe widmet.

 

Unser Tipp:

Blogbeitrag: Neue Mobilitätskonzepte – digital und für NRW

 

Blogbeitrag: Auskunftssysteme sicher und verlässlich gestalten

Im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW arbeitet ein Projektteam des Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR) an der Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems für die Auskunftssysteme im Nahverkehr Nordrhein-​Westfalens. Die Maßnahme wird durch die Abteilung IKT und unter Beteiligung von Abteilung I (RKS VRR) Pilothaft zunächst im VRR durchgeführt. In einem weiteren Schritt soll es unter Beteiligung weiterer ÖV-​Datenverbund-Partner/RKS landesweit ausgerollt werden. Die bereits verfügbaren Prognosen sollen so weiter optimiert werden.

Zunächst werden dabei Mobilitätsdaten analysiert, die im Verbundraum des VRR zur Verfügung stehen. Perspektivisch soll die Analyse landesweit erfolgen und die Ergebnisse dann allen Auskunftssystemen im NRW-​Nahverkehr bereitgestellt werden.

Das Teilprojekt „Entwicklung eines landesweiten Qualitätsmanagementsystems für Auskunftssysteme“ im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW soll zunächst mögliche Qualitätsprobleme in der Datenbereitstellung und -​übermittlung analysieren. Dabei soll der gesamte Informationsfluss von der Datenquelle bis hin zur Anzeige beim Fahrgast betrachtet werden. Untersucht werden also sämtliche Mobilitätsdaten, die über verschiedene Kanäle in der Fahrgastinformation angezeigt werden.

 

Unser Tipp:

Wie genau und mit welchen Modulen die Projektgruppe das Projektziel erreichen möchte, lesen Sie in unserem neuen Blogbeitrag: Auskunftssysteme sicher und verlässlich gestalten

 

Neue Zertifikate zur Ticketprüfung

Im September hat (((eTicket Deutschland turnusmäßig neue Zertifikate (SubCAs) für eTickets bereitgestellt. Sicherheitsmodule (SAMs), die ab diesem Datum geliefert wurden, beruhen auf den neuen Zertifikaten.

Mittlerweile sind bereits eTickets im Umlauf, die mit den neuen SAMs erstellt wurden. Zur Prüfung insbesondere von Barcode-​Tickets müssen auf den Prüfgeräten die neuen Zertifikate verfügbar sein. Falls nicht, wird die Prüfung fehlschlagen, obwohl die Berechtigung gültig ist.

Viele Systeme übernehmen die neuen Zertifikate automatisch aus dem zentralen Zertifikatsspeicher (PKI) von (((eTicket Deutschland. Bei einigen Hintergrundsystemen und Terminals müssen die Zertifikate manuell eingespielt werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte bei Bedarf direkt die Hersteller der jeweiligen Systeme.

Die aktuellen Zertifikate (SubCAs) sind die letzten, die mit dem Root-​Zertifikat der 1. Generation der Sicherheitsinfrastruktur (1GSI) erstellt wurden. Die aktive Gültigkeit des Root-​Zertifikats ist planmäßig zum 1. Dezember 2021 abgelaufen, d.h. es können keine neuen Zertifikate mehr damit erstellt werden. Die SubCA-​Zertifikate bleiben aber weiter gültig.

Der (((eTicket Service hat in seiner letzten Teilnehmerinformation am 9. Dezember 2021 darauf hingewiesen, dass einige Systeme den Ablauf des Root-​Zertifikates nicht richtig handhaben. Einige Systeme prüfen bei der Ausgabe oder Prüfung eines eTickets, ob das Root-​Zertifikat zu diesem Zeitpunkt gültig ist. Das ist falsch und kann seit dem 1. Dezember 2021 zu fehlerhaftem Verhalten des Systems führen! Richtig ist, dass geprüft wird, ob das Root-​Zertifikat zum Zeitpunkt der Erstellung des SubCA-​Zertifikats gültig war!

Wir schließen uns der Empfehlung des (((eTicket Service an und bitten Sie dringend zu prüfen, wie in Ihren Systemen die Prüfung des Root-​Zertifikats eingerichtet ist. Kontaktieren Sie hierzu bitte bei Bedarf direkt die Hersteller Ihrer jeweiligen Systeme.

Ein neues Root-​Zertifikat wird es erst für die nächste Generation der Sicherheitsinfrastruktur (2GSI) geben. Dies wird mit der Einführung der VDV-​Kernapplikation 3.0 mit dem neuen Namen (((etiCORE zum 1. Dezember 2026 geschehen. Die aktuellen Zertifikate (SubCAs) sind 10 Jahre bis zum 1. Dezember 2031 gültig – also bis zum Ende der VDV-​Kernapplikation 1.x. Im Übergangszeitraum zwischen 2026 und 2031 sind beide Zertifikate gültig und ermöglichen so den Parallelbetrieb von VDV-​KA 1.x (1GSI) und (((etiCORE (2GSI).

 

Unser Tipp:

Technische Ansprechpartner eines Unternehmens können sich die Zertifikate über die PKI-​Webanwendung von T-​Systems herunterladen:

Level-​2: https://vdv-​test-pki.test.telesec.de/cara-​vdv/login/index.html

Level-​3: https://vdv-​web.telesec.de/cara-​vdv/login/index.html

Mit Fragen zu den Zertifikaten wenden Sie sich gerne an das KCD. Bei Bedarf können wir Ihnen die Zertifikate auch zur Verfügung stellen.

 

Kontiki-​Termine

Die nächste Kontiki-​Konferenz findet am 24. und 25. März 2022 in Heidelberg statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie Ende des Jahres auf Website von Kontiki.

Weitere Konferenz-​Termine:

72. Kontiki-​Konferenz Kassel 23. – 24. Juni 2022

73. Kontiki-​Konferenz Bremen 10. – 11. November 2022

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

 

Blogbeitrag 3. Mobility Start-Up Pitch NRW 2021

NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes hat beim 3. Mobility-Start-up-Pitch NRW am Montag, 15. November, junge Unternehmen für ihre kreativen Ideen für besseren Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ausgezeichnet.

Ziel des Wettbewerbs ist es, spannende Lösungen für einen modernen und zukunftsfähigen ÖPNV zu finden. Sechs im Vorfeld durch eine Expertenjury aus Politik und dem ÖPNV-Sektor, ausgewählte Unternehmen haben ihre Konzepte und Entwicklungen in Düsseldorf in der Industrie- und Handelskammer vor Geschäftsführern und Vorständen der ÖPNV-Branche aus Nordrhein-Westfalen präsentiert. 

Dieses bewertete im Anschluss die Projekte und legte so die Verteilung des Preisgeldes fest. Mit freundlicher Unterstützung der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) lief die Abstimmung in diesem Jahr zum ersten Mal über ein Online-Tool, außerdem konnten Interessierte erstmalig das Event per Livestream verfolgen. 

Den ersten Preis vergab das Fachpublikum an die Radlaster GmbH / Leezen Heroes. Das junge Dienstleistungsunternehmen überzeugte das Fachpublikum und die Jury mit ihrem Fokus auf dem Transport von Menschen und Gütern auf Fahrrädern. 

Die weiteren Gewinner sind: billyard GmbH, cityscaper GmbH, lynes GmbH, Repairfix GmbH, tretty GmbH.

 

Unser Tipp:

In unserem Blogbeitrag finden Sie weitere Informationen zum 3. Mobility Start-up Pitch NRW

Hier gelangen Sie zu näheren Informationen der sechs Finalisten des 3. Mobility Start-Up Pitchs NRW (Video, Präsentation, Kontaktdaten)

Hier finden Sie eine Gesamtübersicht mit den Kurzportraits der sechs Finalisten.

Hier gelangen Sie zur Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Nähere Informationen zum Mobility Start-Up Pitch NRW finden Sie hier.

 

Blogbeitrag: Auslastungsinformationen als digitaler Service

Beim Thema Qualität und Komfort im SPNV spielen drei Kriterien eine zentrale Rolle: Pünktlichkeit, Sauberkeit und die Gesellschaft der Mitreisenden bzw. die Auslastung der jeweils genutzten Fahrzeuge. Viele Nahverkehrskund:innen möchten wissen, wie voll ihre Bahn ist, bevor sie zur Haltestelle aufbrechen. Rechtzeitige Informationen über das Fahrgastaufkommen und zusätzliche Fahrtmöglichkeiten kommen diesem Kundenwunsch entgegen.

Das Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW ist ein weiterer wichtiger Baustein, welcher sich mit der Vernetzung von Hintergrundsystemen, der qualitativ hochwertigen Datengewinnung und der damit verbundenen Datenbereicherung von Auskunftssystemen beschäftigt.

Perspektivisch können die Fahrgäste auf jedem mobilen Endgerät mit Echtzeitinformationen zu Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs versorgt werden.

Darüber hinaus können die Verkehrsunternehmen mit den Prognosen zu Belegungsgraden in Fahrzeugen des ÖPNV versorgt und somit ein gezielteres Angebot für die Fahrgäste schaffen.

 

Unser Tipp:

In unserem Blogbeitrag informieren wir Sie ausführlich über die bessere Angebotsqualität durch Auslastungsdaten.

 

Neues vom Lenkungskreis der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Die Mitglieder des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW (LK DO) haben am 17.11.2021 unter Beteiligung der Verkehrsministerin Ina Brandes getagt.

Dort wurde das stufenweise Konzept zu Mobility-as-a-Service (MaaS) NRW durch die Vertreter des Verkehrsministeriums vorgestellt und das Konzept zu MaaS 1.0 von den Teilnehmern bestätigen lassen. Darüber hinaus wurde auf die kürzlich veröffentlichte Broschüre zu MaaS NRW und auf den Förderaufruf (Frist:15.12.2021) hingewiesen.

Des Weiteren wurde die Seamless Mobility Expert Group (SeMEG), ein Expertenbeirat aus wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Akteuren, vorgestellt, welche den MaaS NRW-Prozess in Zukunft begleiten und dem LK DO beratend zur Verfügung stehen soll.
Außerdem d stand der aktuelle Sachstand zum eTarif, CiBo, mobil.nrw und Auslastungsinformationen sowie der „Leitfaden zur Standardisierung und Daten Governance im ÖPV in NRW“ auf der Agenda.

Im Rahmen einer vergangenen LK DO-Sitzung hat das KCD den Arbeitsauftrag erhalten, die Verzahnung von Themen der Digitalisierungsoffensive und MaaS NRW mit längerfristigen Planungsinstrumenten zu überprüfen. Nach ersten Gesprächen mit weiteren Digitalisierungsexperten und dem Zukunftsnetz Mobilität, wurde der Vorschlag zur Aufnahme von Digitalisierungsthemen in den Nahverkehrsplänen und öffentlichen Dienstleistungsaufträgen genannt und wird aktuell geprüft.

Eine wichtige Grundlage zur weiteren Vernetzung der Systeme stellt der Grundsatzvertrag der Digitalisierungsoffensive dar. Der Grundsatzvertrag eröffnet die Möglichkeit zum Abschluss von Kooperationsvereinbarungen zwischen den Teilnehmenden der Digitalisierungsoffensive.

Es wird dazu aufgerufen, weitere Kooperationsvereinbarungen zu treffen, um neue Projekte zu initiieren oder bestehende Systeme gemeinsam zu nutzen. Neben dem „Commitment zu MaaS 1.0“ haben sich die Mitglieder des LK DO auf die Aufnahme der Teilprojekte „Digitalisierung der Prozesse beim Schülerticket​“ und „Service Chat NRW“ in die Digitalisierungsoffensive geeignet.

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier

 

Klimaschutz im Fokus: Der Bündnis-Tag 2021

Wie kann die Digitalisierung zu einer klimafreundlicheren Mobilität beitragen? Wie lässt sich mit Daten die Mobilität der Zukunft gestalten? Und welche Maßnahmen werden heute bereits umgesetzt? Über diese und ähnliche Fragen diskutieren die Referentinnen und Referenten beim Bündnis-Tag am 17. Dezember 2021. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, sich per Live-Chat in den Austausch einzuschalten und Ihre Fragen zu stellen.

 

Unser Tipp:

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos für den Bündnis-Tag 2021. --> LINK auf https://www.buendnis-tag.nrw/registrierung.html?utm_source=newsletter&utm_medium=teaser&utm_campaign=extern

 

Kontiki-Termine

Die nächste Kontiki-Konferenz findet am 24. Und 25. März 2022 in Heidelberg statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie Ende des Jahres auf Website von Kontiki.

 

Weitere Konferenz-Termine:

72. Kontiki-Konferenz Kassel 23. – 24. Juni 2022

73. Kontiki-Konferenz Bremen 10. – 11. November 2022

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

Neue Publikation zu Mobility as a Service NRW - zur nahtlosen Mobilität

Im Rahmen einer Grundlagenuntersuchung hat das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen die rechtlichen, technischen und strategischen Rahmenbedingungen zum Thema Mobility-​as-a-Service in Nordrhein-​Westfalen (MaaS NRW) identifizieren lassen. Das Ziel war dabei, Empfehlungen für erste Schritte und einen übergreifenden Handlungsrahmen für digitalisierte und vernetzte Mobilität abzuleiten, in dem MaaS NRW ein verbindendes Element darstellt.

Der Ausbau von Angeboten, aber auch die Digitalisierung und die Vernetzung aller Verkehrsträger sind von zentraler Bedeutung, um nahtlose Mobilität in Nordrhein-​Westfalen möglich zu machen. Reisende sollen in Nordrhein-​Westfalen inter-​ und multimodal und gemäß ihren Bedürfnissen unterwegs sein können. Für das nahtlose Planen, Buchen und Bezahlen ihrer Reise nutzen sie digitale, vernetzte und lückenlos miteinander verzahnte Systeme. Ein solches Mobilitätsangebot ist „Mobility-​as-a-Service“ (MaaS).

Die Publikation „MaaS NRW: Mobilität digital und vernetzt“ fasst die Ergebnisse der Grundlagenuntersuchung zusammen. Sie sind eingeladen, das Programm MaaS NRW kennenzulernen und die Erkenntnisse aus der Grundlagenuntersuchung mit Ihrer täglichen Arbeit zu verknüpfen.

Für Fragen und Austausch zu MaaS NRW stehen Ihnen Dr. Christian Lange (Christian.Lange@vm.nrw.de) und Dr. Robin Fink (Robin.Fink@vm.nrw.de) im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Neben der digitalen Ausgabe können Sie die Publikation auch als Printausgabe bei Frau Aktas im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen (fulya.aktas@vm.nrw.de) anfordern.

 

Unser Tipp:

Sie können die Publikation über den Download-​Link https://www.vm.nrw.de/maas/ online abrufen.

 

 

Neuer Blogbeitrag: Check-​in/Be-​out-System im NRW-​Nahverkehr

Bei landesweiten Fahrten im NRW-​Nahverkehr stoßen Fahrgäste an Grenzen: Verschiedene Verbundräume mit unterschiedlichen Tarifen stellen bei der Suche nach einem gültigen und günstigen Ticket ein Zugangshemmnis dar, gerade für Kund:innen, die Busse und Bahnen nur gelegentlich nutzen oder jenseits bekannter Wege unterwegs sind.

CiBo NRW übersetzt das digitalisierte Ticketsystem des eTarifs in die Fahrpraxis. Das geschieht mit Hilfe eines GPS-​basierten Tarifsystems, das flächendeckend in ganz NRW zur Anwendung kommt und den gesamten Ticketprozess automatisiert.

In unserem neuen Blogbeitrag zum Thema “CiBo NRW: Ticketing per Smartphone“, erfahren Sie mehr zum Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag – CiBo NRW: Ticketing per Smartphone

Hier gelangen Sie zum Video von CiBo NRW

 

 

Bündnis-​Tag NRW 2021

Am 17. Dezember 2021 findet der Bündnis-​Tag unter dem Motto „Gutes Klima für Mobilität – Vorankommen in Zeiten des Wandels“ statt. Nach der Premiere 2019 und einer erstmals rein digitalen Veranstaltung im vergangenen Februar 2021 mit über 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauern stellt das NRW-​Verkehrsministerium bei der nunmehr dritten Fachkonferenz den Klimaschutz und den Beitrag des Mobilitätssektors für das Erreichen der Klimaziele in den Mittelpunkt.

Wie immer lebt die Veranstaltung von einem regen Austausch mit und zwischen den Zuschauerinnen und Zuschauern. Daher haben Sie erneut die Möglichkeit, sich über Chat- und Umfragemodule in die Diskussionen einzuschalten.

 

Unser Tipp:

Ab sofort können Sie sich hier für den Bündnis-​Tag 2021 kostenlos registrieren.

 

 

Kontiki-​Termine

Die nächste Kontiki-​Konferenz findet am 24. und 25. März 2022 in Heidelberg statt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie Ende des Jahres auf Website von Kontiki.

 

Weitere Konferenz-​Termine:

72. Kontiki-​Konferenz Kassel 23. – 24. Juni 2022

73. Kontiki-​Konferenz Bremen 10. – 11. November 2022

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

Förderaufruf Mobility as a Service NRW - zur nahtlosen Mobilität

Um die Entwicklung von „Mobility-​as-a-Service“ (MaaS) und entsprechende plattformübergreifende Mobilitätsprojekte voranzutreiben, hat das Verkehrsministerium jetzt einen Zehn-​Millionen Euro-​Förderwettbewerb ins Leben gerufen. Ziel des neuen MaaS-​Wettbewerbs: Viele gute Ansätze, Programme und Apps in Nordrhein-​Westfalen durch gezielte Projekte in bestehende Landessysteme (z. B. Landesauskunftssysteme und Datendrehscheiben) zu integrieren und so noch besser miteinander zu vernetzen.

Im Wettbewerb gefördert werden IT-​Anwendungen etwa zur Auslastungs-​ oder Echtzeit-​Verkehrsinformationen, die beispielsweise an vorhandene Systeme der Fahrgastinformation in Nordrhein-​Westfalen angebunden werden können. Auch Apps, mit der die Nutzer schon jetzt eine Fahrt mit verschiedenen Verkehrsträgern wie Bus, Bahn und On-​Demand-Anbietern buchen und bezahlen können, sollen so angebunden werden.

Über den Förderwettbewerb soll ergänzend zu den bereits angestoßenen Aktivitäten der ÖPNV Digitalisierungsinitiative die Weiterentwicklung hin zu einer stärker vernetzten und standardisierten digitale Mobilitätslandschaft in Nordrhein-​Westfalen forciert werden.

Aufgerufen sind Verkehrsverbünde, private und öffentliche Verkehrsunternehmen sowie Gebietskörperschaften. Auch Gemeinschafts-​Anträge sind möglich. Zur Förderung von Projekten stehen für die Jahre 2021 und 2022 zunächst fünf Millionen Euro zur Verfügung. Weitere fünf Millionen Euro stehen für ein separates Bewerbungsfenster im Jahr 2022 bereit.

 

Unser Tipp:

Der Förderaufruf sowie weitergehende Informationen sind downloadbar unter:

https://www.vm.nrw.de/service/downloads/Foerderung/Foerderaufruf-​zur-nahtlosen-Mobilitaet/

 

 

Blogbeiträge zum eTarif in NRW

Grenzenlos mobil mit dem eTarif NRW
Tarifgrenzen spielen beim Buchen und Bezahlen einer Fahrt im Nahverkehr Nordrhein-​Westfalens schon bald keine Rolle mehr.
Bus- und Bahnfahren wird so einfach wie nie zuvor: Mit dem eTarif NRW soll schon zum Jahresende eine landesweite elektronische Tariflösung an den Start gehen.

Der eTarif NRW markiert einen Meilenstein in der digitalen Transformation des NRW-​Nahverkehrs. Erst im Dezember 2020 haben das Landesverkehrsministerium, die Verkehrsverbünde Aachen, Rhein-​Sieg und Rhein-​Ruhr sowie die WestfalenTarif GmbH und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-​Lippe eine gemeinsame Absichtserklärung zu einer landesweiten elektronischen Tariflösung unterzeichnet. Damit wurde der Grundstein für ein 100-​Millionen-Euro-Förderprogramm bis 2031 gelegt. Bereits Ende 2021 soll der eTarif NRW verfügbar sein und verbundübergreifende Bus- und Bahnfahrten ohne Tarifkenntnisse ermöglichen. In den nächsten zehn Jahren werden alle Mobilitäts-​ und Serviceangebote im NRW-​Nahverkehr digital mit einer transparenten Tariflösung hinterlegt.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag Grenzenlos Mobil mit dem eTarif NRW

Hier gelangen Sie zum Blogbeitrag Der eTarif NRW bietet einen intuitiven Zugang zum ÖPNV

 

 

Kontiki-Termine

Mit dem Thema: Zwischen Himmel und Elbe" |

findet am 07. und 08. Oktober die 70. Kontiki-​Konferenz in Hamburg als Hybrid-​Veranstaltung statt.

Weitere Konferenz-​Termine:

71. Kontiki-​Konferenz Heidelberg 24. – 25. März 2022

72. Kontiki-​Konferenz Kassel 23. – 24. Juni 2022

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

Hier gelangen Sie zum vorläufigen Programm der 70. Kontiki-​Konferenz

Hier gelangen Sie zur Online-​Anmeldung

 

 

Im neuen Look: Relaunch der Webseite ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Die Kompetenzcenter Marketing u. Digitalisierung NRW haben im letzten Jahr auf Grundlage des Lenkungskreisbeschlusses der Digitalisierungsoffensive NRW (DO) ein Kommunikationskonzept für die DO erstellt. Ein wichtiger Baustein ist die neue Webseite, die wir komplett überarbeitet haben und sich nun im frischen Design auch in die Markenfamilie von mobil.NRW einfügt.

Neben Veränderungen in Design und Technik, haben wir auch neue Inhalte für sie aufbereitet – informativer, moderner und natürlich responsive.

Unter dem Menüpunkt “Offensive“ können Sie sich z.B. über den Organisationsrahmen, über die Aufgaben und Akteure, wichtige Meilensteine und über das Monitoring der DO informieren. Unter Meilensteine oder Downloads stellen wir ihnen wichtige Dokumente zur Verfügung.

Wer mehr über die mittlerweile 25 Teilprojekte wissen möchte, findet unter dem Menüpunkt “Projekte“ detaillierte Informationen. Hier geht es um Kurzbeschreibungen, Fortschritte und Meilensteine.

Ab sofort wird unter dem Menüpunkt “Blog“ ein regelmäßiger Blogbeitrag für das Fachpublikum veröffentlicht. Hier werden die Zusammenhänge zwischen den Teilprojekten sowie deren Zukunftsaussichten aufgezeigt.

In unserem ersten Blogbeitrag zum Projekt easyConnect beim Aachener Verkehrsverbund geht es beispielsweise um die unkomplizierte Nutzung des ÖPNV über Verbund-​ und Ländergrenzen hinaus. Die Blogbeiträge können sie ab sofort direkt via Social-​Sharing-Button in die ganze Welt tragen.

Wir wünschen ihnen viel Spaß beim Entdecken und freuen uns über einen Besuch!

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zur Website der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Hier gelangen Sie zu unserem ersten Blogbeitrag: Grenzenlos reisen dank ID-​Ticketing

 

 

eTicketinfo App mit neuen Funktionen

Das KCD hat im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit der Firma IVU Traffic Technologies AG, die eTicket-​​Analyse-App entwickelt. eTicketinfo ermöglicht das Auslesen von elektronischen Tickets sowohl als Barcode über einen entsprechenden Scanner als auch auf Chipkarte über die NFC-​Schnittstelle.

Mit dem aktuellen Release wurde die App um einige neue Funktionen erweitert:

So wird das Auslesen von DB-​Barcodes nun auch im neuen internationalen Standard UIC 918.9 unterstützt. Die DB nutzt den flexiblen Standard, um z.B. den City-​Tarif interoperabel zum Standard (((eTicket Deutschland auszugeben.

Als weiteres neues Format wird der VDV-​KA Barcode mobile+ unterstützt. In der App wird nun die erweiterte Datenstruktur mit der Kennung des genutzten Endgerätes angezeigt.

Auch die Fahrgastansicht wurde erweitert und zeigt die Kartennummer jetzt so, wie sie auch auf der Chipkarte ausgedruckt ist, nämlich mit der Kennung des Verkehrsunternehmens und der Prüfziffer.

Wie mit jedem Update wurden in der App die Produktdaten aller Tarife in NRW aktualisiert, so dass auch neue Tarifprodukte wie das VRR Fahrradticket mit Namen angezeigt werden.

Die App steht für Android Mobilendgeräte im Google Play Store zum kostenlosen Download bereit.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zum Download der eTicket-​​Analyse-App eTicketinfo

 

Kontiki-Termine

Mit dem Thema: Mobilitätsplattformen – Hype, Geschäftsmodell oder Beitrag zur Verkehrswende? - 

findet am 10. und 11. Juni die 69. Kontiki-​Konferenz als Online-​Konferenz statt.

 

Weitere Konferenz-​Termine:

70. Kontiki-​Konferenz Hamburg 07. und 08. Oktober 2021

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

Hier gelangen Sie zum vorläufigen Programm der 69. Kontiki-​Konferenz

Hier gelangen Sie zur Online-​Anmeldung

 

Ergebnisse des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Am 02. Dezember 2020 hat der Lenkungskreis der ÖPNV Digitalisierungsoffensive (DO) NRW unter der Leitung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen (NRW) per Videokonferenz getagt.

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes NRW hat die Sitzung des Lenkungskreises mit einer Rede eröffnet. Dabei ist er auf den ersten Geburtstag der mobil.nrw-​App eingegangen und berichtete von der Pressekonferenz (02.12.2020) zur Einführung des eTarif in NRW.
Am gleichen Tag wurde für die Umsetzung des eTarifs von den Verkehrsverbünden und Tarifgemeinschaften in NRW und dem Land NRW vertreten durch den Minister für Verkehr des Landes NRW beschlossen und in einem Memorandum of Understanding unterzeichnet. Das Land NRW unterstützt hierbei die Einführung mit einem 100 Millionen-​Euro Förderprogramm bis 2031.

Im Rahmen der Sitzung wurden folgende Themen präsentiert und diskutiert:

Zu Beginn wurde die bereits fortgeschriebene Roadmap der DO präsentiert. Sie bietet einen Überblick zu wesentlichen Meilensteinen der priorisierten Teilprojekte. Sie fungiert als ein zentrales Steuerungsinstrument und bildet das Zusammenspiel der wesentlichen Projekte ab.

Um die Standardisierung in der ÖPNV-​Systemlandschaft in NRW voranzutreiben werden für die drei Kooperationsräume in Nordrhein-​Westfalen (Nahverkehr Rheinland, Nahverkehr Westfalen-​Lippe und Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr) ab Anfang 2021 drei zusätzliche Stellen geschaffen.

Im sogenannten Showroom wurden die bisher erzielten Ergebnisse in der Digitalisierungsoffensive und deren Sachzusammenhang anschaulich präsentiert und erläutert.

Zu den einzelnen Teilprojekten in den vier Projekten: Querschnitts-​ und VDV-​Projekte, EFM-​Technologien, eTarif und Information und Datenqualität haben die jeweiligen Projektleiter einen umfassenden Sachstand präsentiert.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden Beschlüsse zur Weiterentwicklung in den Teilprojekten EFM-​Technologien und Information und Datenqualität und zur Neuaufnahme eines Teilprojekts im Bereich Information und Datenqualität, gefasst.

Auch der Grundsatzvertrag zur DO, der die Grundlagen für die NRW-​weite Zusammenarbeit in der Digitalisierungsoffensive regelt, ist nun von allen Mitgliedern des Lenkungskreises unterzeichnet worden und gilt fortan als rechtswirksam.

 

Unser Tipp:

Die Ergebnisse vom 02.12.2020 des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier: 2020 Dezember: Dokumentation Lenkungskreis ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

 

Vernetzungsleitfaden der Initiative "Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr" veröffentlicht

Die Initiative "Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr" des BMVI hat im Dezember letzten Jahres den "Vernetzungsleitfaden" herausgegeben. Das Dokument soll Entscheidern im ÖPV auf allen Ebenen helfen, die technische und organisatorische Vernetzung der IT-​Systeme im ÖPV voranzutreiben.

Dazu werden technische Standards und Methoden in den Feldern Fahrgastinformation, Tarife, eTicketing und Multi-​/Intermodalität empfohlen, die dieses Ziel unterstützen.

Der Leitfaden wurde über viele Monate von Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland verfasst und abgestimmt. Angehörige des Ministeriums für Verkehr des Landes NRW, der Zentralen Koordinierungsstelle und des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW haben mitgewirkt und an vielen Stellen entscheidende Impulse gegeben.

Nach der Veröffentlichung der Version 1.0 wird in NRW darüber nachgedacht, wie der Vernetzungsleitfaden im ÖPV des Landes eingesetzt werden kann. Möglich wäre die Forderung nach Konformität von Fördermaßnahmen.

Das Kompetenzcenter Digitalisierung wird auf seiner Website permanent auf den Vernetzungsleitfaden verlinken, um seine Bekanntheit zu steigern. Der Leitfaden ist "work in progress" und soll daher kontinuierlich weiterentwickelt werden.

 

Unser Tipp:

Hier gelangen Sie zur Website der Initiative "Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personenverkehr"

Hier gelangen Sie zum Vernetzungsleitfaden

 

Veröffentlichung der „Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet“ im EU-​Amtsblatt

Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) hat über die Ruhrkonferenz und über das Ministerium für Verkehr des Landes NRW den Auftrag erhalten, eine „Potenzialanalyse Ridepooling Ruhrgebiet“ im Rahmen eines Förderprojektes durchzuführen. Die Idee ist im Handlungsfeld „Vernetzte Mobilität“ im Themenbereich „ÖPNV-​Initiative“ mit dem Inhalt „On-​Demand Verkehre“ entstanden.

Als On-​Demand Verkehre (auch Ridepooling) werden digital bestellbare, bedarfsgesteuerte Personensammelverkehre im Flächenbetrieb ohne Fahrplan mit Kleinbussen bezeichnet.

Bei der Potenzialanalyse sollen schwerpunktmäßig Potenziale für den Einsatz von Ridepooling-​Systemen zwischen den Städten, Kreisen und im ländlichen Raum des Ruhrgebiets untersucht werden. Der Einsatz neuer Bedienmöglichkeiten soll evaluiert, sinnvolle Ergänzungen des ÖPNV identifiziert und Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden. Die Handlungsempfehlungen sollen der Politik als Entscheidungsgrundlage dienen, wie Ridepooling-​Dienste in Zukunft eingesetzt werden können und welche Rahmenbedingungen für die Umsetzung in NRW geschaffen werden sollten.

Ein Dienstleiter, der die Potenzialanalyse durchführt, soll aufgrund des innovativen Auftragscharakters in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ermittelt werden. Dieses Wettbewerbsverfahren wurde am 12.01.2021 im EU-​Amtsblatt veröffentlicht und ist unter diesem Link Referenznummer: 2021/S 010-018274 abrufbar. Teilnahmeanträge können bis zum 12.02.2021 elektronisch eingereicht werden.

Das Verfahren wird in Abstimmung und mit Unterstützung des VRR und ZRL sowie der Verkehrsunternehmen im Ruhrgebiet durchgeführt. Die Vergabe an einen Dienstleiter ist für Juni 2021 geplant, eine Veröffentlichung der Ergebnisse wird im 1. Quartal 2022 erwartet.

 

Unser Tipp:

Für Rückfragen zur Potenzialanalyse oder Allgemein zum Thema On-​Demand/Ridepooling steht Ihnen unser Mitarbeiter Henry Steinbach (mailto:steinbach@vrr.de, 0209/1584-257) gerne zur Verfügung.

 

Digitale Assistenten

Wie bereits in unserer Newsletter Ausgabe 06/2020 vom 26.10.2020 zum Thema Fahrplanauskunft auf Zuruf - “mobil.NRW Alexa Pilot Sprachassistenz-​Systeme“ berichtet, arbeitet die Zweigstelle des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (ZKCD), ansässig bei der Westfälischen Verkehrsgesellschaft (WVG) in Münster, weiterhin gemeinsam mit dem KCD und der Zentralen Koordinierungsstelle (ansässig beim VRR in Gelsenkirchen) an einem Sprachassistenz-​System für Fahrplanauskünfte in NRW – seit Dezember 2020 unter dem Titel „mobil.nrw - Digitale Assistenten“.

Der Lenkungskreis Digitalisierungsoffensive fasste im Dezember 2020 den Beschluss zur Umbenennung des Projektes “Amazon Alexa Skill” in „Digitale Assistenten“. So eröffnen sich unter diesem Projekt zukünftig vermehrt Möglichkeiten, die aufstrebenden Entwicklungen von Voice-​Search und Spracherkennung aufzunehmen und Fahrplaninformationen über verschiedenste digitale Touchpoints abzubilden, ungebunden an einen speziellen Anbieter wie z.B. Amazon. Den Verkehrsunternehmen in NRW sollen damit weitere Kanäle eröffnet werden, ihren Fahrgästen den Zugang zu Fahrplaninformationen zu erleichtern und bestehende Angebote wie Apps um ein besonderes Feature zu erweitern.

In einem Video fasste das ZKCD gemeinsam mit dem Video Content Creator Dominik Symann die Funktionen des Systems zusammen. Dabei wurden in einer Rückschau auch die bestehenden Möglichkeiten der Fahrtgastinformation szenisch dargestellt.


Unser Tipp:

Sehen Sie selbst - hier geht’s es zum Film mobil.nrw – digitale Assistenten

Hier gelangen Sie zur Newsletter Ausgabe 06/2020 vom 26.10.2020

 

Kontiki-​Termine

Mit dem Thema: Daten – Das goldene Kalb des 21. Jahrhunderts - findet am 04. März 2021 die 68. Kontiki-​Konferenz als Online-​Konferenz statt.

Weitere Konferenz-​Termine:

68. Kontiki-​Konferenz als Online - Veranstaltung 4. März 2021

69. Kontiki-​Konferenz Karlsruhe 10. und 11. Juni 2021

70. Kontiki-​Konferenz Hamburg 07. und 08. Oktober 2021

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zur 68. Kontiki-​Konferenz erhalten Sie hier

Hier gelangen Sie zum Programmablauf der 68. Kontiki-​Konferenz

Hier haben Sie die Möglichkeit zur Online-​Anmeldung

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Ausgaben 2020

Update Verunsicherung durch EuGH-Urteil im Datenschutz

In der Ausgabe 06/2020 unseres Newsletters KCD-News haben wir für Sie einen ausführlichen Artikel zum EuGH-Urteil über den personenbezogenen Datenexport in die USA erstellt.

In der heutigen Ausgabe geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen gesetzgeberischen Ereignisse in Bezug auf den Datenschutz. Leider existieren die erhofften praxistauglichen Neuigkeiten in Bezug auf das Schrems II Urteil (Datenexport in die USA) noch nicht. Eine Einigung zu einer neuen Rechtsgrundlage ist bisher nicht erfolgt.

 

Unser Tipp:

Auf der Website des KCD finden Sie den ausführlichen Artikel von Katharina te Heesen zum Update Auswirkungen_EuGHUrteil_Schrems_II.

Hier gelangen Sie zum Artikel „Verunsicherung durch EuGH-Urteil im Datenschutz“ der Ausgabe 06/2020 von KCD-News.

 

 

Kontiki-Termine

Auf Grund der nach wie vor angespannten Lage zu SARS-COV-2 (Coronavirus), findet die 68. Kontiki-Konferenz am 04. März 2021 ausschließlich online statt.

 

Weitere Konferenz-Termine:

68. Kontiki-Konferenz 4. März 2021 findet als Online-Veranstaltung statt.

69. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 10. und 11. Juni 2021

70. Kontiki-Konferenz Hamburg 7. -8. Oktober 2021

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Verunsicherung durch EuGH-Urteil im Datenschutz

Das KCD hat für Sie einen ausführlichen Artikel zum EuGH-Urteil über den personenbezogenen Datenexport in die USA erstellt.

Konkret wird das EuGH-Urteil in der Rechtssache C‑311/18 (Schrems II) vom 16.07.2020 behandelt.

Die Datenübermittlungen von personenbezogenen Daten in die USA, die auf der Grundlage das EU-US Privay Shield Abkommen beruhen, wurde die Rechtsgrundlage entzogen und es wird eine neue Rechtsgrundlage benötigt.

Der EU-Datenschutzausschuss arbeitet derzeit an Vorschlägen für konkrete Garantiemaßnahmen. Auch die deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden und eine Arbeitsgruppe des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI NRW) arbeiten mit Nachdruck an einer einheitlichen Meinungsfindung und an Lösungen.

Eine harmonisierte Veröffentlichung von Auffassungen ist ab Mitte bis Ende November 2020 zu erwarten.

Die Rechtsexpertin des KCD Katharina te Heesen empfiehlt in Ihrem Artikel konkrete Maßnahmen wie Sie z.B. der Verhängung von Bußgeldern seitens der Aufsichtsbehörden entgehen oder diese zumindest mindern können.

 

Unser Tipp:

Auf der Website es KCD finden den ausführlichen Artikel in folgendem Dokument: 2020-10-21 Auswirkungen EuGHUrteil Schrems II.pdf.

 

Fahrplanauskunft auf Zuruf - “mobil.NRW Alexa Pilot Sprachassistenz-Systeme“

Die Zweigstelle des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (KCD), ansässig bei der Westfälischen Verkehrsgesellschaft (WVG) in Münster, arbeitet gemeinsam mit dem KCD und der Zentralen Koordinierungsstelle (ansässig beim VRR in Gelsenkirchen) und dem externen Dienstleister PROJEKTIONISTEN GmbH aus Hannover an einem Pilotprojekt “mobil.NRW Alexa Pilot Sprachassistenz-Systeme“ für Fahrplanauskünfte in NRW.

Ob an der Haltestelle, auf dem Reiseweg oder in der Schule: Verbindungsauskünfte und Störungsmeldungen sollen als Rückmeldung auf einen einfachen Sprachbefehl in wenigen Augenblicken im besten Fall ortsunabhängig abgerufen werden können. Mithilfe eines Sprachassistenten soll die Abfrage von Verbindungen in Zukunft für alle Fahrgäste über einen weiteren digitalen Kanal vereinfacht werden – und das NRW-weit und idealerweise direkt abrufbar über mobile Endgeräte.

Egal ob es sich um eine Abfrage für eine Bus-, Zug-, Stadtbahn- oder U-Bahnverbindung handelt: Der Nutzer soll durch einen vollautomatisierten und flexiblen Dialog die gewünschten Informationen schnell und unkompliziert erhalten. Die notwendigen Daten werden über die vorgeschaltete Technik schließlich von der elektronischen Fahrplanauskunft abgefragt und vom System auf der Tonspur wieder ausgegeben. Der Sprachassistent kann bei Fahrplananfragen auch Informationen zur Barrierefreiheit abbilden und mehrere Favoriten für die Heimatstadt oder verschiedene Haltestellen speichern.
Das Pilotprojekt „mobil.NRW Alexa Pilot Sprachassistenz-Systeme“ befindet sich derzeit inmitten der Testphase. Zusammen mit dem IT-Dienstleister werden verschiedene Dialogflüsse getestet und optimiert. Zum einen werden logische Abfolgen und Ansagen geprüft. Zum anderen stellt sich das KCD der Herausforderung der Integration von mehr als 57.000 Haltestellennamen, insbesondere hinsichtlich der Erkennung und Ausgabe dieser im Rahmen einer Verbindungsabfrage. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Sprachassistenzsystem auch regionale Besonderheiten bei Aussprache und Betonung erkennen muss und diese als Synonyme im System hinterlegt sind.

Digitale Assistenten können das Leben der Menschen enorm erleichtern. Die Suche über Spracheingaben wird immer beliebter. 2019 hat jeder fünfte Deutsche mindestens einmal in der Woche eine Suchanfrage mittels Voice-Search getätigt (internetworld.de 2020). Die Spracherkennung der Geräte verbessert sich rasant. So konnten der Voice-Search-Studie 2020 folgend plattformübergreifend nur noch 6,3 % der Suchanfragen nicht beantwortet werden. Vor einem Jahr waren es noch 35 % unbeantwortete Spracheingaben (Semrush 2020).

Das Pilotprojekt ist ein Teilprojekt der nordrhein-westfälischen ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW und wird vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW sowie mit Projektmitteln des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW gefördert. Alle Verbundräume eines Bundeslandes in einem Sprachassistenz-System zu vereinen ist bisher in Deutschland einzigartig. Das System ist so unabhängig konzipiert, dass es voraussichtlich über digitale Assistenten wie auch Mobilitäts-Apps und auch zukünftig von allen Verkehrsunternehmen in NRW auf verschiedenen Plattformen adaptiert und eingesetzt werden kann.

 

Unser Tipp:

Weitere Informationen zum Pilotprojekt „mobil.NRW Alexa Pilot Sprachassistenz-Systeme finden Sie hier.

 

Neues vom Teilprojekt “Start-Up Management“ der Digitalisierungsoffensive NRW

Wir freuen uns darüber, dass vier der Finalisten des Mobility Start-Up Pitchs, auf der ersten Online-Kontiki-Konferenz am 05./06. November 2020 die Chance wahrnehmen, ihre Konzepte Entscheidungsträgern und Experten aus der Branche vorzustellen, um ihre Visionen bekannt zu machen. Folgende Finalisten stellen sich auf der Kontiki-Konferenz vor: XignsysLoyJoyS O NAHTargomo.

Im nächsten Artikel “Kontiki-Termine“ haben Sie die Möglichkeit, sich zur 67. Kontiki-Konferenz anzumelden, es sind noch Plätze frei. Auf der Kontiki-Konferenz können die Start-Ups weitere Unterstützer kennen lernen, die den Produkten zum Durchbruch verhelfen und dadurch im großen Stil in ihrem Sektor etwas zu bewegen.

Die aktuelle Corona-Entwicklung führt derzeit zu einem starken Vertrauensverlust in die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs, mit ggf. langfristigen Folgen. Das Start-Up UVIS kann Abhilfe bieten:

Wir hatten bereits in unserer Newsletter Ausgabe 02/2020 vom 15. April 2020 darüber berichtet, dass UV-Innovative Solutions GmbH (UVIS) speziell für Verkehrsunternehmen und Eisenbahnverkehrsunternehmen die temporäre Beschichtung von Haltestangen und Griffen mit ihrem Produkt TiTANO anbietet. Diese Oberflächenbeschichtung, die auch beim letzten Mobility Start-Up Pitch NRW vorgestellt wurde, weist eine signifikante Wirkung gegen Corona auf und hält circa 1 Jahr auf Oberflächen, wie z.B. Handläufe, Haltestangen und Griffen in Bussen und Bahnen.

UVIS arbeitet mittlerweile eng mit der DB Regio in NRW zusammen. Mit dem Produkt TiTANO wurden bereits über 100 Busse beschichtet und darüber hinaus werden zeitnah in Berlin die ersten Straßenbahnen beschichtet.

Des Weiteren haben wir am 13.10.2020 die Möglichkeit genutzt unseren ehemaligen Finalisten beim Start-Up Tag des HOLM die Bühne frei zu machen. Dort hatten sie die Gelegenheit, die Ideen, die in NRW bereits großen Anklang gefunden haben, der Mobilitäts- und Logistik-Branche aus Hessen vorzustellen.

Im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW hat das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Landesgruppe NRW des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) den Mobility Start-Up Pitch NRW ins Leben gerufen.

Hiermit soll Jungunternehmern die Chance geboten werden an einem jährlich stattfindenden Termin Ihre Digitalisierungsideen den Stakeholdern der ÖPNV-Branche vorzustellen und sich zu etablieren.

Auch im nächsten Jahr planen wir den nächsten Mobility Start-Up Pitch NRW. Wir sind gespannt auf die kreativen Ideen, die die kommenden Start-Ups beim nächsten Pitch der ÖPNV-Branche in NRW präsentieren möchten.

 

Unser Tipp:

Newsletter Ausgabe 02/2020 vom 15. April 2020

Informationen zum Mobility Start-Up-Pitch NRW finden Sie hier und auf der Website des KCD

 

Kontiki-Termine

Die 67. Kontiki-Konferenz mit dem Thema “Digitalisierung im ÖPNV NRW – Anwendungen,
Chancen, Lösungen“, findet ausschließlich online statt.

 

Auf Grund der nach wie vor angespannten Lage zu SARS-COV-2 (Coronavirus), findet die 67. Kontiki-Konferenz am 05. und 06. November 2020 online statt. Auf der Website von Kontiki finden Sie alle relevanten Informationen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung.

Weitere Konferenz-Termine:

68. Kontiki-Konferenz Saarbrücken 4. und 5. März 2021

69. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 10. und 11. Juni 2021

 

Unser Tipp:

Das Programm der 67. Kontiki-Konferenz finden Sie hier

Hier gelangen Sie zur Online-Anmeldung.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Bundesweit einmaliges Vorreiterprojekt “BONNsmart“

Das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Pilotprojekt der SWB Bus und Bahn, der Postbank, Scheidt & Bachmann, dem Kompetenzcenter Digitalisierung NRW und VISA, ist das erste kontaktloses ÖPNV Ticketing-System in Deutschland und ist am 03.09.2020 in Bonn gestartet.

Fahrgäste in Bonn haben zukünftig die Möglichkeit, ganz unkompliziert und kontaktlos ein gültiges Ticket für Ihre Fahrt im ÖPNV zu erwerben.

Dazu müssen sie lediglich sowohl beim Einstieg als auch beim Ausstieg ihre kontaktlose Debit- oder Kreditkarte vor ein Prüfgerät halten. Die Karte wird damit zum Fahrschein.

Genauso einfach funktioniert der Bezahlvorgang auch mit einem Smartphone oder einer Smartwatch, wo die Kartendaten hinterlegt sind. Die Preisermittlung und automatische Abrechnung vom Bankkonto erfolgt nach der Fahrt im Hintergrundsystem. Bei mehreren Fahrten pro Tag werden die Kosten eines 24-Stunden-Tickets denen von Einzelfahrscheinen gegenübergestellt und die günstigere Variante abgerechnet.

Insgesamt werden 230 Busse und 99 Bahnen der SWB mit der notwendigen Technik, den Validatoren ausgestattet, um die Fahrgäste zum besten Tarif ans Ziel zu bringen.

Zu Beginn startet das Pilotprojekt auf den Strecken der SB 60 Flughafen – Bonn Innenstadt sowie der Linie 66 ICE Bahnhof Bonn/Siegburg – Bonn. Nach einer Testphase findet ein Roll-Out über ganz Bonn hinweg statt.

Das Pilotprojekt BONNsmart ist ein Teilprojekt der nordrhein-westfälischen ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW und wurde vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW mit 500.000 € gefördert.

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zum Pilotprojekt BONNsmart erhalten Sie:

In einem Videoausschnitt des WDR/Lokalzeit vom 03.09.2020 verfügbar bis 22.10.2021

Auf der Website von SWB Bus und Bahn

Auf der Website BONNsmart

Auf der Website der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

In der Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr des Landes NRW

 

Kontiki-Termine

Die 67. Kontiki-Konferenz findet statt am 05. und 06. November 2020 in Essen.

Auf Grund der nach wie vor angespannten Lage zu SARS-COV-2 (Coronavirus), erhalten Sie in Kürze Informationen zur Konferenz in Essen auf der Website von Kontiki.

Weitere Konferenz-Termine:

68. Kontiki-Konferenz Saarbrücken 4. und 5. März 2021

69. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 10. und 11. Juni 2021

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) hat seit dem 15. Juni 2020 einen neuen Leiter: Dr. Maximilian Müller

Seit dem 15. Juni hat Dr. Maximilian Müller die Leitung des Kompetenzcenter Digitalisierung NRW (KCD), welches beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen angesiedelt ist, übernommen. Er folgt damit auf Nils Conrad, der nach achtjähriger Leitung des Kompetenzcenters zum ersten Juli als Leiter Kundenmanagement zur Duisburger-Verkehrsgesellschaft (DVG) gewechselt hat.

Das KCD arbeitet eng mit der Abteilung für Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung im NRW-Verkehrsministerium zusammen. Rund um die ÖPNV-Organisationsstruktur in NRW bündelt es Digitalwissen und trägt zu einem landesweit, attraktiven und kundenfreundlichen ÖPNV mit der Hilfe der Digitalisierung bei.

Dr. Müller war zuvor als Berater beim Beratungsunternehmen KCW tätig. Dort hat er umfangreiche Erfahrungen in den Schwerpunkten zu Vergabeverfahren im ÖSPV, Infrastrukturfinanzierung, Digitalisierung, digitaler Vertrieb und digitale Bedarfsverkehre sowie E-Mobilität und Sicherheit gesammelt. Auch für den VRR war er beratend tätig und u. a. mit der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW betraut.

Der diplomierte Geograf und promovierte Ökonom mit Schwerpunkt Verkehrswissenschaft ist Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Leichlingen bei Köln.

Herzlich Willkommen beim KCD und viel Erfolg Dr. Maximilian Müller!

 

Unser Tipp:

Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemeldung

Die Kontaktdaten von Dr. Maximilian Müller finden Sie hier.

Hier finden Sie Informationen zum KCD und der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

 

Abbildung und Kontrolle der Tarife in NRW

Der LAK Nahverkehr hat ein neues Dokument zur „Abbildung und Kontrolle der Tarife in NRW“ beschlossen. In der Vergangenheit wurde die Umsetzung der verschiedenen Tarife in NRW in jeweils einzelnen Dokumenten pro Tarif definiert Mit dem neuen Dokument wird nun eine gemeinsame Beschreibung aller Tarife in NRW vorgelegt. Das Dokument wurde im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW erstellt.

Das Dokument beschreibt wie Tarifprodukte aus NRW als Fahrtberechtigungen auf Chipkarten oder anderen Nutzermedien sowie als VDV-Barcode abgebildet werden und wie diese Berechtigungen geprüft werden. Dabei wird der deutschen (((eTicket Standard (VDV-KA) für Tarifprodukte aus NRW konkretisiert.

Adressaten sind Projektleiter, Sachbearbeiter und technische Mitarbeiter aus den Bereichen Tarif und Vertrieb ebenso wie die Hersteller von Vertriebs- und Prüftechnik, die die Tarife in NRW umsetzen möchten.

Im Dokument sind die gemeinsamen Vereinbarungen aller Produktverantwortlichen in NRW zur Abbildung und Kontrolle der Tarife in NRW festgehalten. Darunter sind auch die folgenden mittel- bzw. langfristigen Ziele, die derzeit noch nicht in allen Tarifen umgesetzt sind:
Einheitliche Nutzung des Formates TLV-EFS (Ablösung NRW-KA-EFS)
Einheitliche Darstellung des Fahrgastnamens
Reduzierung der Daten in der Fahrtberechtigung nach flächendeckender Nutzung der Kontrollmodule nach PKM bei der Kontrolle. Tarifliche Informationen wie Mitnahme, Preis und Serviceklasse werden dann durch das Kontrollmodule ermittelt.

Neben den NRW-Vereinbarungen als „Soll“-Zustand ist der „Ist“-Zustand der aktuellen Spezifikation bzw. Umsetzung in den einzelnen Tarifen dokumentiert.

Das Dokument wird von den einzelnen Tarifverantwortlichen durch Detaildokumente ergänzt:
Liste der Tarifprodukte, mit Produktmerkmalen für Vertrieb, Kontrolle und Auskunft. Das Format dieser Produktdefinitionen wird derzeit noch NRW-weit vereinheitlicht.
Beschreibung der Kontrollabläufe
Übersicht über die Daten, die als Ergebnis einer Prüfung ausgegeben werden
Die bestehenden Dokumente zur Abbildung und Kontrolle der einzelnen Tarife in der früheren Form werden entweder komplett abgelöst oder deutlich verschlankt. Das wird derzeit noch von den Tarifverantwortlichen geprüft bzw. von den Verbundgremien beschlossen.

Das Dokument wird zukünftig durch das Kompetenzcenter Digitalisierung gepflegt. Änderungen werden in der LAG EFM Technik NRW vorbereitet und vom Landesarbeitskreisen Nahverkehr bestätigt.

Unser Tipp:

Das Dokument “Abbildung und Kontrolle des NRW-Tarifs“ finden Sie auf der Website des KCD unter Dokumente NRW-Tarif

Ansprechpartnerin ist Gabriele Dorweiler vom KCD, die Kontaktdaten finden Sie hier

 

 

 

Umstellung des Barcode-Formates bei der DB

Die Deutsche Bahn AG gibt überregionale Tarifprodukte als Handy- und Online-Tickets mit Barcode nach dem Standard UIC 918-3* aus. Dieser verbindet den Standard des internationalen Eisenbahnverbands (UIC) mit Datenelementen aus dem deutschen (((eTicket-Standard (VDV-KA).

Dieser Barcode wird z.B. bei Fernverkehrstickets mit CityTarif und bei Quer-durchs-Land-Tickets genutzt. Da diese Tickets auch im Nahverkehr gültig sind, wird dieses Format von den meisten Verkehrsunternehmen in der elektronischen Kontrolle unterstützt. Das UIC-Barcode-Format wird nur für DB-Produkte verwendet. Alle Barcode-Produkte der Tarife in NRW werden im VDV-Barcode abgebildet.

Die DB hat nun angekündigt, mit der Einführung eines neuen Vertriebssystems bei diesen Produkten auf den neueren Barcode-Standard UIC 918-9 umzusteigen. Das neue Format ist flexibler einsetzbar und unterstützt höhere Sicherheitsstandards. Zur Verschlüsselung werden neue Zertifikate verwendet.

Der UIC-Barcode wird stufenweise auf das neue Format umgestellt. Derzeit läuft der Pilotbetrieb mit Handy-Tickets für Friendly-User. Im Laufe dieses Jahres wird er auf eine größere interne und eine externe Kundengruppe erweitert. Ab 2021 werden Tickets in großem Umfang im neuen Format ausgegeben. Während eines längeren Übergangszeitraums werden DB-Tickets in beiden UIC-Formaten im Umlauf sein.

Die DB bittet alle Verkehrsunternehmen, ihre Kontrollgeräte für den neuen UIC-Standard zu ertüchtigen.

Die Lesesoftware, welche die DB den Verkehrsunternehmen auf Anfrage kostenlos als Sourcecode für ihre Kontrollgeräte zur Verfügung stellt, wurde bereits auf das neue Format erweitert.

Das KCD macht darauf aufmerksam, dass derzeit nicht alle Prüfgeräte bzw. deren Prüfsoftware die DB-Lesesoftware benutzen und empfiehlt den Verkehrsunternehmen, sich mit dem Hersteller ihrer Prüftechnik in Verbindung zu setzen. Ansprechpartnerin beim KCD ist Gabi Dorweiler.

Unser Tipp:

Technische Informationen zur Umsetzung: Spezifikation 918-9Zertifikate

 

 

Kontiki-Termine

Auf Grund der nach wie vor angespannten Lage zu SARS-COV-2 (Coronavirus) und zum Schutz von Konferenzteilnehmern und Mitarbeitern, wird die am 18./19. Juni 2020 vorgesehene Kontiki-Konferenz in Karlsruhe ebenfalls abgesagt. Es ist geplant die Konferenz, im nächsten Sommer am Standort Karlsruhe durchzuführen.

Weitere Konferenz-Termine:

67. Kontiki-Konferenz Essen 5. und 6. November 2020

68. Kontiki-Konferenz Saarbrücken 4. und 5. März 2021

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

 

Antimikrobielle Beschichtung mit signifikanter Wirkung gegen Corona - Mobility Start Up Pitch

Das Start-Up UV-Innovative Solutions GmbH (UVIS) hat im November 2019 beim 2. Mobility Start Up Pitch NRW in Düsseldorf teilgenommen und war damit unter den sechs Finalisten.

Das Jungunternehmen möchte sich als Anbieter innovativer Lösungen zur Steigerung der Hygiene etablieren.

Die aktuelle Corona-Entwicklung führt derzeit zu einem starken Vertrauensverlust in die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs, mit ggf. langfristigen Folgen.

Speziell für Verkehrsunternehmen und Eisenbahnverkehrsunternehmen bietet UVIS die temporäre Beschichtung von Haltestangen und Griffen mit ihrem Produkt TiTANO an. Diese Oberflächenbeschichtung, die auch im Wettbewerb vorgestellt wurde, weist eine signifikante Wirkung gegen Corona auf und hält circa 1 Jahr auf Oberflächen, wie z.B. Handläufe, Haltestangen und Griffen in Bussen und Bahnen. TiTANO wird bereits jetzt stark nachgefragt.

Im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW hat das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Landesgruppe NRW des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) den Mobility Start-Up Pitch NRW ins Leben gerufen.

Hiermit soll Jungunternehmern die Chance geboten werden an einem jährlich stattfindenden Termin Ihre Digitalisierungsideen den Stakeholdern der ÖPNV-Branche vorzustellen und sich zu etablieren.

Unser Tipp:

Hier erhalten Sie nähere Informationen zum Produkt TiTANO und der Firma UVIS.

Auf der Website Mobility Start Up Pitch NRW finden Sie ebenfalls nähere Informationen zu UVIS.

Informationen zum Mobility Start-Up-Pitch NRW finden Sie hier

 

 

Ergebnisse des Lenkungskreises der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Am 09. März 2020 hat der Lenkungskreis der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW unter der Leitung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf getagt.

Die Agenda umfasste die Präsentation des Sachstands und des Sachstandsberichts 2019 sowie einer Roadmap zu den Digitalisierungsprojekten, wobei die Teilnehmer im Wesentlichen über die Fokusthemen wie “Schlauer Chat NRW“ und “ Cyber Security Circle“ diskutierten.

Ferner hat der Lenkungskreis das Handbuch zur Digitalisierungsoffensive am 09.03.2020 beschlossen. Das Handbuch bildet die Organisationsstruktur und die Prozesse innerhalb der Digitalisierungsoffensive ab.

Unser Tipp:

Die Präsentation, den Sachstandsbericht und das Handbuch zur Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

 

 

Teilprojekt "1.5 EFM-Betriebsleistung für kleinere und mittlere Verkehrsunternehmen und Projektunterstützung" der Digitalisierungsoffensive - Verkehrsunternehmen gesucht!

Als eine der letzten verbliebenen Digitalisierungsmaßnahmen des landesweiten Workshops zur Roadmap Digitale Mobilität NRW sind wir nun endlich an der Reihe. Das Teilprojekt "1.5 EFM-Betriebsleistung für kleinere und mittlere Verkehrsunternehmen und Projektunterstützung" hat - trotz vieler Aktivitäten im letzten Jahr - noch nicht so richtig Fahrt aufgenommen.

Im 2. Quartal 2019 wurde das Ziel des Teilprojekts formuliert: Es sollte ein oder mehrere Dienstleister gefunden werden, die ein komplettes elektronisches Vertriebssystem oder Hintergrundsysteme (KVPS, DLS) für mehrere Verkehrsunternehmen betreiben. Schnell wurde klar, dass eine kritische Masse von Verkehrsunternehmen mitmachen muss, damit das Modell für einen Dienstleister auskömmlich ist, bzw. eventuell zu tragende Kostenanteile finanzierbar wären.
Versuche der Maßnahme Leitung, im Jahr 2019 eine ausreichende Anzahl kleinerer Verkehrsunternehmen zur Mitarbeit in einer Projektgruppe zu gewinnen, erbrachten keine große Ausbeute.

Während der Neustrukturierung der Digitalisierungsoffensive Ende letzten Jahres wurde die Fortführung des Teilprojektes hinterfragt. Die Bitte des Teilprojekts um weitere Unterstützung im ersten Treffen des Lenkungskreises im Jahr 2020 wurde an den Tarifausschuss WestfalenTarif verwiesen.

Bisher liegt keine Entscheidung vor.

Nach Analyse von Teilprojektleiter Andreas Bachmann (Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter mbH) und Stellvertreter Markus Omers (Kompetenzcenter Digitalisierung NRW) steht und fällt die Initiative mit der Anzahl der beteiligten Verkehrsunternehmen. Bisher haben im Wesentlichen Westfälische Verkehrsunternehmen Interesse gezeigt. Das allein scheint nicht auszureichen.
Daher sei dieser Artikel dazu genutzt, in ganz Nordrhein-Westfalen für das Teilprojekt zu werben.

Falls Sie also einem kleinen oder mittleren Verkehrsunternehmen angehören, welches mit dem elektronischen Vertrieb finanziell und / oder organisatorisch überfordert ist und eine günstige Lösung sucht:

Wenden Sie sich bitte an Andreas Bachman, Tel.  05251 390 66 19, E-Mail: bachmann@vph.de oder Markus Omers, Tel. 0209 1584 267, E-Mail: omers@vrr.de.

 

Förderung des bundesweit einmaligen Vorreiterprojekts „BONNsmart“

Am 27.03.2020 konnten die Projektpartner von BONNsmart den positiven Zuwendungsbescheid in Höhe von 500.000 € für die Umsetzung des Pilotprojekts offiziell in Empfang nehmen.

Damit unterstützt das Verkehrsministerium NRW ein deutschlandweit einmaliges Projekt für den kontaktlosen Bezahlvorgang durch ein pay-as-you-go System basierend auf einer kontaktlosen EMV-Technologie

In den 230 Bussen und 99 Bahnen der Bonner Verkehrsbetriebe wird damit die Möglichkeit zum kontaktlosen und mobilen Bezahlen erprobt. Anja Wenmakers, die Geschäftsführerin der SWB Bus und Bahn erklärt "Unsere Kunden können also einfach einsteigen und losfahren – ohne Tarifwissen, ohne Bargeld und ohne ein Ticket kaufen zu müssen". Die Kunden benötigen lediglich eine funkfähige Kredit- oder Debitkarte, welche sie beim Ein- und Aussteigen vor ein stationäres Prüfgerät in den Eingangsbereichen im Fahrzeug halten. Die Übertragung der Daten findet mittels des Hintergrundsystems FareGo Cloud des Projektpartners Scheidt & Bachmann statt und basiert auf einer Bestpreisermittlung. Die Abrechnung erfolgt damit automatisch und anonym über die Bankverbindung der jeweiligen Kredit- oder Girokarte.

Die Umsetzung und die Erprobung des Projekts erfolgen im ersten Halbjahr 2020. Um das kontaktlose Bezahlen zu ermöglichen, werden in einem ersten Schritt alle Fahrzeuge des Bonner Verkehrsbetriebes mit stationären Lesegeräten ausgestattet und die notwendigen Hintergrundsysteme aufgesetzt. Im späteren Verlauf des Jahres soll BONNsmart auch für registrierte NFC-fähige Kundenkarten, wie Girocards oder Payback-Karten nutzbar sein. Des Weiteren ist eine Ausweitung des Systems auf Drittservices aus Tourismus oder weiteren Mobilitätsbereichen möglich. 

Die geplanten Gesamtkosten für das Pilotprojekt belaufen sich auf rund 2.570.000 Euro.

Das Pilotprojekt setzt sich aus folgenden Partnern SWBScheidt & BachmannVISAPostbankKCD NRW zusammen. 

Unser Tipp:

Weitere Infos zum Projekt finden Sie auf der Website der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW.

 

Muster-Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten Verantwortlicher gem. Artikel 30 Abs. 1 DSGVO

Das KCD hat ein Muster-Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten gem. Artikel 30 Abs. 1 DSGVO erstellt. DSGVO ist die Abkürzung für die Datenschutz-Grundverordnung. Damit setzt die EU einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten.

Die Wichtigkeit der, schon vor in Kraft treten der DSGVO auferlegten, Dokumentationspflichten wurden nun durch die Möglichkeit der Verhängung empfindlicher Bußgelder bei Verstößen gegen diese unterstrichen. Um Bußgelder zu umgehen, sollten die Dokumentationspflichten eingehalten werden. Unternehmen müssen jederzeit in der Lage sein, die Rechtmäßigkeit ihrer Datenverarbeitungstätigkeiten gegenüber Aufsichtsbehörden nachzuweisen.

Mit dem Inkrafttreten der DSGVO ist quasi jedes Unternehmen verpflichtet ein „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“ (kurz: Verarbeitungsverzeichnis) zu erstellen. Diese Verpflichtung soll den Unternehmen die datenschutzrechtliche Relevanz ihrer Arbeitsroutinen vor Augen führen.

In unserem Musterverzeichnis erläutern wir, worum es sich bei dem Verarbeitungsverzeichnis handelt, was es bei der Umsetzung zu beachten gilt und geben ein Muster mit Beispiel an die Hand. Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten soll dem Grundsatz der Transparenz Genüge tun. Dem Nutzer soll dadurch verdeutlicht werden, für welchen Zweck welcher Zugriff benötigt wird. Auch um einen besseren Überblick zu erhalten, was genau in der Datenschutzerklärung der Erläuterung bedarf, lohnt es sich ein ausführliches Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten der Verantwortlichen gem. Art 30 Abs. 1 DSGVO zu erstellen.

Ein solches Verzeichnis hilft zudem bei der Überprüfung, ob tatsächlich alle angeforderten Berechtigungen erforderlich sind, um den Service durchzuführen. Sind sie es nämlich nicht, so kann kein Zweck der Datenverarbeitung angegeben werden. Liegt der Datenerhebung kein Zweck zugrunde, so dürfen diese Daten aufgrund des Grundsatzes der Datensparsamkeit nicht erhoben werden.

Des Weiteren hilft das Verzeichnis einen Überblick zu verschaffen, ob die gesetzlichen Anforderungen an Datensparsamkeit und Datenminimierung berücksichtigt werden.

Unser Tipp:

Auf der Website des KCD finden Sie unter “Informationen zum Datenschutz“ das  Muster-Verzeichnis

Hier gelangen Sie zur Datenschutz-Grundverordnung

Hier gelangen Sie zu Artikel 30 Abs.1 DSGVO

 

Neue Teammitglieder im KCD

Und wieder freut sich das KCD-Team Ihnen neue Kollegen vorzustellen.

Seit Ende Februar ist Resul Keskin aus der Fachgruppe „Hintergrundsysteme und Datenmanagement" des VRRs zum Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) gewechselt.

Der 26-jährige hatte sich nach seinem Dualen Studium beim VRR mit dem IHK-Abschluss Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und seinem Bachelor of Science Softwaretechnik an der FH Dortmund, in der Fachgruppe bereits seit einem Jahr um die Themen BigData und Künstliche Intelligenz in den Auskunftssystemen gekümmert.

Beim KCD unterstützt er als Technischer Berater seine Kollegen, Verkehrsunternehmen, das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie andere Verkehrsverbünde. Vor allem das Thema künstliche Intelligenz treibt er hier als Teil der Agenda des Ministeriums weiter voran. Parallel erwirbt er neue Kompetenzen in Vertriebstechnik und Digitalisierung des ÖPNV und wendet sie in Projekten und der Beratung umgehend an.

Als weiteres neues Teammitglied stellen wir Ihnen Hue Man Messing vor. Sie unterstützt das KCD seit dem 1. April als Projektmanagerin. Die gebürtige Duisburgerin absolvierte erfolgreich bei der VRR AöR zwischen 2015-2018 ein duales Studium mit dem Studiengang B. A. Wirtschaft und Management inklusive IHK-Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement.

Bevor Sie Teil des KCD wurde, hat sie bei der VRR AöR als Sachbearbeiterin in den Fachgruppen Z1 – Finanzmanagement und Wirtschaftsführung (Zentrales Controlling) und S2 – SPNV-Vertragscontrolling betriebswirtschaftliche Erfahrungen u. a. in den Themenbereichen Wirtschaftsplanung, Budget-Monitoring und Vertragsabrechnung gesammelt.

Als Projektmanagerin soll die 32-jährige zukünftig in enger Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen, -Verbünden und weiteren Beteiligten verschiedene Projekte, u. a. im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW, koordinieren und weiterentwickeln.

Die Kontaktdaten der neuen Kolleginnen und Kollegen finden Sie hier.

 

Kontiki-Termine

Auf Grund der nach wie vor angespannten Lage zu SARS-COV-2 (Coronavirus) und zum Schutz von Konferenzteilnehmern und Mitarbeitern, wird die am 18./19. Juni 2020 vorgesehene Kontiki-Konferenz in Karlsruhe ebenfalls abgesagt. Es ist geplant die Konferenz, im nächsten Sommer am Standort Karlsruhe durchzuführen.

Weitere Konferenz-Termine:

67. Kontiki-Konferenz Essen 5. und 6. November 2020

68. Kontiki-Konferenz Saarbrücken 4. und 5. März 2021

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

 

Mobility Start-Up Pitch NRW

Bereits zum zweiten Mal hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst im Rahmen des Mobility-Start-Up-Pitch NRW Unternehmen für ihre kreativen Ideen in der ÖPNV-Branche ausgezeichnet. In dem vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der Landesgruppe NRW des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) ausgelobten Wettbewerbs wurden besonders gelungene Konzepte von Start-Ups rund um Verkehr und Mobilität prämiert.

Am 05. November 2019 haben sechs im Vorfeld ausgewählte Start-Ups ihre Ideen und Entwicklungen in Düsseldorf vor zahlreich geladenen Gästen präsentiert - allesamt Geschäftsführer und Vorstände von ÖPNV-Unternehmen aus NRW.

Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Politik und ÖPNV-Wirtschaft verlieh den ersten Preis an die XignSys GmbH. Das Jung-Unternehmen überzeugte das Fachpublikum und die Jury mit einer innovativen Smartphone-basierten Authentifizierungslösung.

Um unter die sechs Finalisten zu gelangen, konnten sich Start-Ups im Vorfeld über ein Online-Formular auf der Landingpage startup-pitch.nrw bewerben. Die Experten haben jede Bewerbung überprüft und nach einem Punktesystem beurteilt. Diejenigen, die sich an dieser Stelle durchgesetzt haben, trafen dann am Veranstaltungsabend mit der Jury und den Fachbesuchern zusammen, um sich dort erneut in einem fünfminütigen Pitch in Szene zu setzen.

Die Organisatoren möchten mit dem Teilprojekt der Digitalisierungsoffensive “Start-Up Management“, innovative Geschäftsideen und Problemlösungen im Bereich Mobilität forcieren und erhoffen sich eine nachhaltige Unterstützung für Start-Ups zum Eintritt in Branche.

 

Unser Tipp:

Weitere Informationen zu den sechs Finalisten des Mobiltiy Start-Up Pitchs NRW finden hier

Weitere Informationen zum Mobility Start-Up Pitch NRW vom 05. November 2019 finden Sie hier in der Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr in NRW.

Nähere Informationen zum Mobility Start-Up Pitch NRW

 

Weiterentwicklung der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Am 25.11.2019 hat sich Verkehrsminister Hendrik Wüst mit den Verantwortlichen der nordrhein-westfälischen Zweckverbände, der Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen in Düsseldorf getroffen, um die Weiterentwicklung in der Digitalisierungsoffensive zu beschließen.

Seit Beginn der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW im Jahr 2017 hat sich die Landschaft in NRW verändert.

Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) wurde gebildet, neue Projekte kamen hinzu und viele Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden, das Verkehrsministerium hat neue Schwerpunkte gelegt.

Heute sind sich die Protagonisten der Steuerungsgruppe, also die Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) und Marketing (KCM), die zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) für Auskunftssysteme und das Verkehrsministerium darin einig, dass die ÖPNV-Digitalisierungsoffensive in bestimmten Punkten weiterentwickelt werden sollte.

Angefangen von der Angleichung der organisatorischen Bezeichnungen, der Durchführung von Prozessoptimierungen und Umsetzung von Regelungen, der Gründung eines Lenkungskreises Digitalisierungsoffensive, der Ergänzung des LAK Nahverkehr um den Tagesordnungspunkt Digitalisierung bis hin zu Priorisierung von Teil-Projekten mit besonderer Bedeutung.

 

Unser Tipp:

Den Beschluss zur Weiterentwicklung der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Eine aktuelle Übersicht der Projekte und Teilprojekte der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Weitere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie auf der Projektwebsite https://digitalemobilitaet.nrw/index.html

 

Gutachten: Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen

Im Dezember 2019 wurde ein weiteres Teilprojekt der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen. Unter Beteiligung von Mobilitätsexperten sowie Projektleitern und -mitarbeitern der Ridepooling-(Pilot-)Projekte in Deutschland wurde eine „Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen in NRW“ durchgeführt.     
Grundlage für die Untersuchung bildet neben dem Input der Experten eine Masterarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcenter Digitalisierung und des Lehr- und Forschungsgebiets für Öffentliche Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement der Bergischen Universität Wuppertal entstanden ist.

Anlass dieses Teilprojektes sind sich verändernde Anforderungen an die Mobilität und neue Möglichkeiten durch die Digitalisierung. So genannte Ridepooling-Verkehre ermöglichen ein bedarfsorientiertes Verkehrssystem ohne Haltestellen und Fahrpläne.

Über eine App auf dem Smartphone kann nach vorheriger Registrierung ein Fahrtwunsch innerhalb eines festgelegten Gebietes angegeben werden. Ein Algorithmus berechnet und verknüpft die verschiedenen Fahraufträge der Kunden zu einer nach Möglichkeit gemeinsamen Route – auch bezeichnet als Bündelung – und übermittelt den genauen Abfahrtsort und die Abfahrtszeit an die Nutzer.

Die neue Form der Bedienung auf Abruf bietet der Kundschaft u. a. in Bezug auf Einsatzzeiten, Entfernungen zur Haltestelle und Flexibilität verbesserte Möglichkeiten und Anschlüsse im Vergleich zum klassischen ÖPNV. Aufgrund der Neuartigkeit dieser Verkehre gilt es aber auch zahlreiche rechtliche, planerische und tarifliche Fragen zu klären, um Ridepooling-Systeme erfolgreich im bereits bestehenden Verkehrssystem zu integrieren.

 

Unser Tipp:

Das Gutachten zur Analyse der Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen finden Sie hier.

Die Master-Thesis “Zukunftspotenziale von Ridepooling-Systemen finden Sie hier.

 

Neue Teammitglieder im KCD

Das KCD-Team freut sich, Ihnen in der heutigen Ausgabe gleich drei neue Gesichter vorzustellen. 

Seit dem 1. August 2019 unterstützt Katharina te Heesen das KCD als Rechtsberaterin. Die 36-Jährige hat an der Ruhr-Universität Bochum Rechtwissenschaften studiert und anschließend ihr Referendariat am Landgericht Essen absolviert. Nach ihrem Referendariat hat sie als Justiziarin und Referentin für Steuerrecht und Steuerpolitik beim Bund der Steuerzahler NRW e.V. gearbeitet.

Julia Ackermann arbeitet seit dem 2. September als Referentin der der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW beim KCD. Die 29-jährige hat Geografie mit den Vertiefungen Wirtschaftswissenschaften und Verkehrsplanung in Osnabrück und Aachen studiert und sich in ihrer Masterarbeit um den Ladeinfrastrukturausbau für Elektroautos im Rahmen eines Pilotprojekts in Kaiserslautern untersucht. Bereits während ihres Studiums hat Julia Ackermann als studentische Hilfskraft in der Straßenverkehrsplanung und Verkehrssicherheit sowie als Werksstudentin im Bereich Tarif und Vertrieb gearbeitet.

Als weiteres neues Teammitglied stellen wir Ihnen Henry Steinbach vor. Er unterstützt das KCD seit dem 01. Januar 2020 als Referent für neue digitale Mobilitätsformen. Der 25-jährige Essener hat im Dezember 2019 seinen Master of Science im Studiengang “Verkehrswirtschaftsingenieurwesen“ an der Bergischen Universität Wuppertal erfolgreich abgeschlossen. Henry Steinbach war bereits von April bis Dezember 2019 als Junior Projektmanager und Werkstudent beim KCD tätig. In seiner Masterarbeit hat er sich in Kooperation mit dem KCD mit dem „Zukunftspotenzial von Ridepooling-Systemen bei kommunalen Verkehrsunternehmen“ beschäftigt.

Die Kontaktdaten der neuen Kolleginnen und Kollegen finden Sie hier.

 

Kontiki-Termine

Die 67. Kontiki-Konferenz findet statt am 19. und 20. März 2020 in Essen.

Freuen Sie sich auf spannende Themen zur Digitalisierung im ÖPNV in NRW – Anwendungen, Chancen, Lösungen.

Weitere Konferenz-Termine:

68. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 18. – 19. Juni 2020

69. Kontiki-Konferenz Kassel 05. und 06. November 2020

70. Kontiki-Konferenz Saarbrücken 04. und 05. März 2021

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Programm der 67. Kontiki-Konferenz in Essen.

Hier gelangen Sie zur Online-Anmeldung.

 

Ausgaben 2019

Neue Projektwebsite für die ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Die neue Website digitalemobilitaet.nrw zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW ist online. Dort halten wir immer die aktuellsten Informationen zu den Themen der Digitalisierungsoffensive für Sie bereit.

Das Hauptaugenmerk der Website liegt auf der Übersicht der fünf Handlungsfelder mit einer Auflistung der mittlerweile über 35 Maßnahmen und deren Kurzbeschreibung. Der Projektfortschritt und der Status Quo zu den Maßnahmen ist übersichtlich und komfortabel dargestellt.

Darüber hinaus finden Sie Auskünfte zu den Aufgaben und den Akteuren, sowie wichtige Meilensteine in der Digitalisierungsoffensive und der Organisation des Monitorings.

Das Monitoring erfolgt derzeit quartalsweise über eine Statusberichtsabfrage bei den Maßnahmenkoordinatoren. Diese soll demnächst über einen geschützten Bereich auf dieser Website mit einem Monitoring-Tool abgelöst werden.

Im Bereich Aktuelles haben Sie die Möglichkeit sich relevante Dokumente zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive herunterzuladen und Sie finden dort außerdem aktuelle News.

Hier gelangen Sie zur Website digitalemobilitaet.nrw.

Neue Maßnahme in der Digitalisierungsoffensive - Analyse der Zukunftspotenziale von On-Demand Verkehren in NRW

In Zusammenarbeit mit dem Lehr- und Forschungsgebiet für Öffentliche Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement der Bergischen Universität Wuppertal und dem Kompetenzcenter Digitalisierung wird bis zum Ende dieses Jahres eine Masterarbeit zum Thema Analyse der Zukunftspotenziale von On-Demand Verkehren in NRW erarbeitet.

Die Zukunftspotenziale und Herausforderungen der neuen digitalen Bedienungsform werden durch eine Marktbetrachtung aus Sicht von Experten, Nutzern und Pilot-Projekten analysiert und Hypothesen abgeleitet. Darauf aufbauend werden Empfehlungen für die Einführung und Planung von On-Demand Verkehren formuliert und in Form eines Gutachtens gebündelt.

Ein Bus auf Bestellung ohne Haltestellen, Fahrpläne und lange Vorlaufzeiten.
Über eine App wird der Fahrtwunsch angegeben, ein Algorithmus verknüpft die verschiedenen Fahraufträge der Kunden zu einer gemeinsamen Route und ein Minibus befördert die Fahrgäste anschließend zu ihren Zielen.

Erste Pilotprojekte beispielsweise mit dem myBUS in Duisburg, dem SSB Flex in Stuttgart oder dem BerlKönig in Berlin erproben bereits die neue digitale Art der Fortbewegung. Sie ermöglicht eine verbesserte Bedienung der letzten Meile in der intermodalen Reisekette und kann individuelle Mobilität öffentlich gestalten.

Potenziale von On-Demand Verkehren sind die Erschließung neuer Kundengruppen, die Reduktion des gesamten Verkehrsaufkommens und die Stärkung des Umweltverbundes. Ohne eine Steuerung und Integration der neuen Bedienungsform können sich gegenteilige Effekte ergeben. Ein Beispiel dafür wäre der vermehrte Umstieg von heutigen Bus- und Bahnkunden auf kleine On-Demand Shuttles, weil die Shuttles als Angebotsverdichtung in Innenstädten eingesetzt werden.

Die Analyse der Zukunftspotenziale von On-Demand Verkehren in NRW soll bis Ende November 2019 abgeschlossen sein. Diese Analyse ist Teil einer neuen Maßnahme der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW. Im Rahmen dieser soll ein gemeinsames NRW-weites Vorgehen entwickelt werden, um Insellösungen zu vermeiden und zukünftig die Verkehrsunternehmen bei Fragen und Planungen zu On-Demand Verkehren zu unterstützen.

Ansprechpartner Kompetenzcenter Digitalisierung

Neue Maßnahme in der Digitalisierungsoffensive - Ausbau der Digitalisierung von P&R-Anlagen in NRW

Am 25.06.2019 wurde im Landesarbeitskreis Nahverkehr der Ausbau der Digitalisierung von Park&Ride-Anlagen als neue Maßnahme in die Digitalisierungsoffensive aufgenommen.

Der Nahverkehr Rheinland plant im Rahmen des Sofortprogramms „Rheinisches Revier" einen Förderantrag unter dem Titel „Smarte Pendlerparkplätze“ zu stellen, während der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in Mettmann ein Pilotprojekt zur digitalen Belegungserfassung von P&R-Anlagen umgesetzt hat.

Diese und mögliche weitere Aktivitäten in anderen Regionen, sollen im Rahmen der Maßnahme landesweit koordiniert werden, um letztendlich einen einheitlichen Standard für digitale Informationen rund um Pendlerparkplätzen zu schaffen.

Eine konkrete Ausgestaltung der Maßnahme ist bisher noch nicht erfolgt. Denkbar wäre aber zum Beispiel zunächst eine flächendeckende Bestandsanalyse durchzuführen und Informationen über die Lage, Kapazität, Belegungsprognose etc. zentral zu veröffentlichen. In einem weiteren Schritt könnten die verschiedenen technischen Möglichkeiten zur Erfassung der Auslastung von Pendlerparkplätzen analysiert und bewertet werden. Mit diesen Erkenntnissen könnten weitere Pilotprojekte an besonders stark frequentierten Standorten in NRW umgesetzt werden.

Das Ministerium für Verkehr NRW hat bereits großes Interesse an der Umsetzung dieser Maßnahme gezeigt, die voraussichtlich nach den Sommerferien starten wird.

Mitarbeiter/innen von Verkehrsunternehmen und Verbünden aus NRW sind herzlich eingeladen, aktiv an der Ausgestaltung und Umsetzung der Maßnahme mitzuwirken. Hierzu wenden Sie sich gerne an das Kompetenzcenter Digitalisierung.

Gutachten zu Rechtssicherheit bei Online-Vertragsabschluss

Im Rahmen der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW hat eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern von Verkehrsunternehmen und -verbünden in NRW und dem Kompetenzcenter Digitalisierung NRW ein Gutachten zur Rechtssicherheit bei Online-Vertragsabschlüssen durch die Firma Heuking Kühn Lüer Wojtek erstellen lassen.

Von Seiten der Verkehrsunternehmen herrscht noch große Unsicherheit insbesondere bezüglich der Fragestellung wie ein online erteiltes SEPA-Mandat im Rechtsstreit angesehen wird. Welche Nachweispflichten ergeben sich daraus für die Verkehrsunternehmen und welche weiteren Anforderungen an die digitale Archivierung?

In einem ersten Schritt wurde durch die Arbeitsgruppe ein Fragekatalog zusammengestellt, welcher anschließend in Form eines Rechtsgutachtens beantwortet worden ist und allen interessierten Verkehrsunternehmen und Verbünden aus NRW auf der Website des KCD zum Download zur Verfügung steht.

In einem nächsten Schritt wird durch die Arbeitsgruppe ein Best-Practice Leitfaden erarbeitet, welcher Verkehrsunternehmen den Weg zur möglichst rechtssicheren Erschließung des Online-Vertriebskanals ebnen soll. Sobald dieser fertiggestellt ist, wird er ebenfalls zum Download auf der Webseite des KCD zur Verfügung stehen.

Nähere Informationen zur Maßnahme “Gutachten zu Rechtssicherheit bei Online-Vertragsabschluss“ und die Möglichkeit zum Download des Gutachtens finden Sie hier

Kontiki-Termine

Die 66. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. November 2019 in Dortmund.

Weitere Konferenz-Termine:

67. Kontiki-Konferenz Essen 19. – 20. März 2020

68. Kontiki-Konferenz Karlsruhe 18. – 19. Juni 2020

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier

Analyse der zukünftigen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Nutzermedien in NRW

Weitere Maßnahme der ÖPNV Digitalisierungsoffensive ist abgeschlossen

Im Januar 2019 wurde eine weitere Maßnahme der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen. Unter Beteiligung fachkundiger Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen und -verbünden in NRW sowie der VDV eTicket Servicegesellschaft wurde eine “Analyse der zukünftigen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Nutzermedien in NRW“ durchgeführt.

Grundlage für die Untersuchung bildet neben dem Input der Experten eine Masterarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcenter Digitalisierung und des Lehr- und Forschungsgebiets für Öffentliche Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement der Bergischen Universität Wuppertal entstanden ist.

Ziel der Maßnahme war es, verschiedene Nutzermedien im ÖPNV zu untersuchen, um deren Einsatzmöglichkeiten und Zukunftstauglichkeit zu beurteilen. In drei Workshops wurden Empfehlungen für die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Nutzermedien ausgesprochen. Verschiedene Tarife und entsprechende Prozesse wurden als Einsatzvariable genutzt. Insbesondere das Smartphone konnte durch seine Bewertung die vielfältigen und flexiblen Eigenschaften hervorgehoben und für unterschiedliche Tarife empfohlen werden.

Mit der Einführung von EFM3-Prozessen (z. B. Check-in, Be-out) ist davon auszugehen, dass sich das Smartphone als Nutzermedium noch stärker als bisher etablieren wird. Es wird erwartet, dass die Chipkarte weiterhin bestehen bleibt, jedoch nach wie vor vorrangig im Bereich der Zeitkarten und Abonnements Verwendung findet.

Weitere Details bzw. Ergebnisse der Maßnahme können Sie in der Dokumentation nachlesen:
Hier gelangen Sie zur Kurzfassung der Dokumentation Nutzermedien.
Hier gelangen Sie zur Projektdokumentation Nutzermedien.

 

Big Bird Westfalen

Eine weitere Maßnahme der ÖPNV Digitalisierungsoffensive ist das Projekt Big Bird Westfalen – ein eTarif-Pilotprojekt vom Kreis Soest im westfälischen Raum. Als erstes Projekt in Deutschland wird hier ein eTarif im Regelbetrieb angeboten. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung von digitalen barrierefreien Mobilitätsketten und die Sicherstellung einer landesweiten Kompatibilität.

Bei Big Bird Westfalen handelt es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Be-Out-System. Der Be-Out wird durch vorhandene Bluetooth-Technologie in Bussen unterstützt. In anderen Fahrzeugen wird ein Assisted Check-Out angeboten, bei dem der Benutzer die automatisch ermittelte Ausstiegshaltestelle manuell bestätigen muss.

Entwickelt wird ein technisches System auf der Grundlage des nextTicket-Systems der Firma Mentz, welches im letzten Jahr im VRR getestet wurde. Eingebunden wird das Kundenmanagement-System der Firma Amcon. Die tarifliche Grundlage ist der Westfalentarif mit Bestprice-Abrechnung auf Monatsbasis für Einzel-, 4er und Tagestickets.

Das Kerngebiet für das Projekt bilden die Kreise Soest, Hochsauerland und Unna, wo der Test auch aktiv beworben wird. Nutzbar ist das System aber in ganz Westfalen in Bus und Bahn.

Die Projektleitung übernimmt der Kreis Soest und wird dabei durch die Firma blic als Berater unterstützt. Projektpartner sind: die Westfälische Verkehrsgesellschaft (WVG), bzw. der Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG) und die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU), der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), die Westfälische Tarifgemeinschaft (WTG), der Hochsauerlandkreis (HSK) und der Kreis Unna. Das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) unterstützt die Projektpartner und bringt das Know how vom eTarif-Projekt im VRR (nextTicket) mit ein.

Ein Friendly-User Test wird mit der App von der Firma Mentz durchgeführt. Für den Regelbetrieb wird die Funktion von GeoMobile in die Apps mobile info (Soest/HSK) und fahrtwind (Unna) integriert. So kann die Barrierefreiheit und Blindennavigation dieser Apps für das Projekt genutzt werden.

Das Projekt soll wichtige Erkenntnisse für die eTarif-Synchronisation in NRW liefern. Im Rahmen der digitalen Modellregion wird das eTarif- Pilotprojekt mit Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums NRW gefördert.

 

Betriebsleistung und Projektunterstüzung EFM für kleine und mittlere Verkehrsunternehmen

Die Maßnahme 1.7 „Betriebsleistung und Projektunterstützung EFM für kleine und mittlere VU“ der Digitalisierungsoffensive ist gestartet.

Nach einem Vorbereitungsgespräch zwischen Verkehrsverbund Paderborn Höxter und KC Digitalisierung im Januar fand am 5. Februar 2019 ein Sondierungsgespräch mit mehreren Beteiligten und potentiellen Anbietern statt. Dort legten Vertreter der Verbundgesellschaft Paderborn Höxter, der WestfalenTarif GmbH und der OWL Verkehr GmbH Anforderungen an Betriebsleistung und Projektunterstützung fest. Dabei lag der Schwerpunkt auf den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Verkehrsunternehmen in Westfalen.

Als Oberziele wurden die landesweite flächendeckende Digitalisierung, die landesweite flächendeckende Kontrolle von eTickets sowie der landesweite flächendeckende Verkauf von eTickets identifiziert. Die Anwesenden Organisationen waren sich einig, der Maßnahme auch den in der Digitalisierungsoffensive gewohnten formalen Rahmen zu geben, sobald sich ein Maßnahmenkoordinator gefunden hat. Das Kompetenzcenter Digitalisierung wird die Maßnahme nach Kräften
unterstützen.

Interessierte kleine und mittlere Unternehmen, auch aus anderen Teilen des Landes, können sich gern beteiligen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Kompetenzcenter Digitalisierung.

 

Einladung zur DELFI-Konferenz nach Berlin

Am 08. und 09. Mai 2019 lädt der DELFI e.V zur dritten DELFI-Konferenz nach Berlin ein.

Die Einladung zur DELFI-Konferenz mit allen relevanten Informationen wie Programm, Veranstaltungsort, und die Möglichkeit zur Anmeldung, etc. finden Sie auf der Website zur DELFI-Konferenz.

 

Kontiki-Termine

Die 64. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. März 2019 in Erfurt. Das Motto der 64. Kontiki-Konferenz lautet: Tarifgestaltung, Datensammeln und vieles mehr – CiBo und CiCo machen es möglich.

Weitere Konferenz-Termine:

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

66. Kontiki-Konferenz Dortmund 07. – 08. November 2019

Unser Tipp: Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Programm der 64. Kontiki-Konferenz in Erfurt.

Hier gelangen Sie zur Online-Anmeldung.

Digitalisierungsthemen im ÖPNV werden in einem Kompetenzcenter gebündelt

Seit dem 01. Januar 2019 hat das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) seine Arbeit aufgenommen. Das bisherige Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM) und das Kompetenzcenter Fahrgastinformation (KCF) wurden in einer schlankeren Organisationsstruktur des KCD zusammengefasst. So können Themen der Digitalisierung wie die Einführung eines landesweiten E-Tickets im ÖPNV künftig gebündelt und noch effizienter bearbeitet werden.

Die neue Abteilung des Verkehrsministeriums des Landes NRW „Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung“ wird die Tätigkeiten des KCD sowie die zukünftigen Entwicklungen mit regelmäßigen Treffen und jährlichen Zielvereinbarungen begleiten.

Bisher hat das beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angesiedelte KCEFM Verkehrsunternehmen und Verbünde bei der Einführung und Fortentwicklung elektronischer Fahrgeldmanagement-Systeme unterstützt. Das KCF bei der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) hat bislang die Organisation und Weiterentwicklung der landesweiten telefonischen ÖPNV-Auskunft wie der Schlauen Nummer und dem Sprechenden Fahrplan vorangetrieben. Das KCF arbeitete außerdem an der Verbesserung der in NRW eingesetzten Auskunftssysteme und setzte gemeinsam mit der zentralen Koordinierungsstelle für NRW-weite Fahrplandaten Impulse zur landesweiten Harmonisierung und Standardisierung der Datenhaltung und des Datenaustauschs.  Die enge Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcenter Marketing bei tariflichen Themen wie dem NRW-Tarif wird fortgesetzt.

 

Ankündigung Veranstaltung: Dialog schafft Innovationen

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen lädt gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure zur Veranstaltung am 11. Februar 2019 ins Lindner Hotel Denkfabrik Düsseldorf ein.

Wie lassen sich Technik und Geschäftsmodelle für Smart Cities im Dialog mit Kommunen und Bürgern entwickeln? Es erwarten Sie spannende Vorträge zu gelungenen Innovationsprozessen und die Vorstellung von Best Practices u. a. zum Thema Smart Mobility.

 

Kontiki-Termine

Die 64. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. März 2019 in Erfurt. Das Motto der 64. Kontiki-Konferenz lautet: Tarifgestaltung, Datensammeln und vieles mehr – CiBo und CiCo machen es möglich.

 

Weitere Konferenz-Termine:

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

66. Kontiki-Konferenz Dortmund 07. – 08. November 2019

 

Unser Tipp:

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Programm der 64. Kontiki-Konferenz in Erfurt.

Hier gelangen Sie zur Online-Anmeldung.

Ausgaben 2018

eTicketinfo2.0 – Analyse von eTickets per App

Die Firma IVU Traffic Technologies AG hat im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem KCEFM eine eTicket-Analyse-App (eTicketinfo2.0) entwickelt.

eTicketinfo2.0 ermöglicht es, elektronische Fahrscheine – Barcodetickets ebenso wie Chipkarten nach VDV-Kernapplikation (VDV-KA) – zu analysieren.

Hierzu wird ein aktuelles Android-Smartphone benötigt, welches über eine Kamera und über eine NFC-Schnittstelle verfügt. Damit können Verkehrsverbünde und -unternehmen ebenso wie Fahrgäste prüfen, was auf einem elektronischen Fahrschein gespeichert ist.

eTicketinfo2.0 analysiert die Daten anhand des VDV-KA-Standards und zeigt Inhalte übersichtlich an. Die Nutzer sehen so auf einen Blick, wie lange und in welcher Region beispielsweise ein Ticket gültig ist und welche Daten hinterlegt sind – das sorgt für Transparenz.
Diese Funktion erfüllt die Forderung des Datenschutzes nach Datentransparenz.

Zu Analyse von fehlerhaften eTickets werden in der Expertenansicht zudem die Ticketrohdaten angezeigt. Mit dieser Funktion kann die kostenlose App im Rahmen der Qualitätssicherung bei der Einführung von neuen Tarifprodukten, Verkaufssystemen oder Chipkarten genutzt werden. Die Analyse wird durch eine Suchfunktion erleichtert.

Die eTicket-Analyse-App kann allerdings keine Kontrollgeräte ersetzen. Die räumliche Prüfung von eTickets ist mit der App nicht möglich.

 

Die App eTicketinfo2.0 steht im Google Play Store zum kostenlosen Download bereit.

Hier gelangen Sie zur gemeinsamen Pressemitteilung von IVU Traffic Technologies AG und des KCEFM.

 

Gutachten zur Rechtssicherheit bei Online-Vertragsabschluss

Im September 2018 hat das KCEFM in Zusammenarbeit mit Vertretern von Verkehrsunternehmen (VU) und Verbünden aus ganz NRW einen Workshop zum Thema Rechtssicherheit bei Online-Vertragsabschlüssen durchgeführt.

Gegenwärtig ist es bei vielen VU in NRW noch nicht möglich, über einen Online-Vertriebskanal einen Vertrag für ein Abonnement  abzuschließen oder ein SEPA-Lastschriftmandat zur regelmäßigen Zahlung eines solchen zu erteilen. Bei vielen VU herrscht eine große Unsicherheit bezüglich der Rechtssicherheit von online abgeschlossenen Verträgen. Es besteht die Befürchtung sich finanziellen und rechtlichen Risiken auszusetzen.
Aus diesem Grunde wird eine weitere Erschließung des Online-Verkaufs, als moderner Vertriebskanal nur sehr zögerlich vorangetrieben.

Um dieser Unsicherheit entgegen zu wirken hat sich die Arbeitsgruppe in dem Workshop dazu entschieden ein Rechtsgutachten in Auftrag zu geben. Im Zuge des Workshops wurden die häufigsten Fragestellungen identifiziert, die bei den VU vorherrschen. Neben der Beantwortung dieser Fragen sollen in dem Gutachten Umsetzungsstrategien erarbeitet und miteinander verglichen werden, sowie die rechtlichen und formalen Anforderungen an den Online-Bestellprozess herausgearbeitet werden.

In den Landesarbeitskreisen (((eTicket und Nahverkehr NRW wurde das Projekt im September 2018 als eine neue Maßnahme der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW vorgestellt und beschlossen.

Das Gutachten soll noch in diesem Jahr fertiggestellt und dann auf kcefm.de veröffentlicht werden.

 

Kontiki-Termine

Die 64. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. März 2019 in Erfurt.

Unser Tipp: Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

66. Kontiki-Konferenz Dortmund 07. – 08. November 2019

Digitalisierung von EFM-Prozessen

Erste Maßnahme aus der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW ist abgeschlossen!

Das KCEFM hat mit Fördermitteln des Landes NRW das Beratungsunternehmen KPMG AG beauftragt, die Geschäftsprozesse rund um das vergünstigte Schulwegeticket als Abo im VRR zu analysieren. Ziel des Projektes war es, eine Analyse über die Arbeitsabläufe und Prozesse von der Antragstellung bis zur Aushändigung des Tickets an den Schüler/die Schülerin zu erstellen und diese zu optimieren, zu digitalisieren und zu vereinheitlichen. Das Ergebnis liefert KPMG jetzt mit umsetzungsreifen Handlungsempfehlungen in einer Dokumentation für Verkehrsunternehmen und Schulverwaltungsämter und Schulsekretariate für ganz Nordrhein-Westfalen.

Hiermit ist die erste von rund 30 Maßnahmen aus der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen.

In zwei Pilotregionen im VRR wurden die entsprechenden Prozesse untersucht.

Die Erhebung und Analyse der Ist-Prozesse hat in zwei Pilotregionen stattgefunden, die stellvertretend für die großstädtischen und ländlichen Regionen im gesamten Verkehrsverbund betrachtet wurden. Dies waren die Stadt Wuppertal und die Region Niederrhein. Hier wurden jeweils in den Schulverwaltungsämtern die EFM-Prozesse für die Ausgabe von Schulwegtickets untersucht. Die zuständigen Verkehrsunternehmen WSW mobil und NIAG haben mitgewirkt.

Um die Ergebnisse vergleichen zu können, wurden Pilotregionen ausgewählt, in denen die gleiche Tarif- und Verfahrensstruktur angewandt wird. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind aber auch anwendbar für andere Regionen in NRW.

Die NIAG überlegt nun die Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung der EFM-Prozesse in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt umzusetzen.

Interessierte Verkehrsunternehmen und Städte haben hier die Möglichkeit, sich die Dokumentation herunterzuladen, um bei Bedarf anhand der Empfehlungen ebenfalls Prozessoptimierungen vornehmen zu können.

 

Hier gelangen Sie zum Erklärvideo des Projektes der KPMG AG

Hier gelangen Sie zur Dokumentation – Digitalisierung von EFM-Prozessen

Nähere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW erhalten Sie hier

 

Kontiki-Termine

Die 63. Kontiki-Konferenz findet statt am 08. und 09. November 2018 in Augsburg. Das Motto der 63. Kontiki-Konferenz lautet: eTicket außer Kontrolle

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

64. Kontiki-Konferenz in Erfurt  07 – 08. März 2019

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

66. Kontiki-Konferenz Dortmund 07. – 08. November 2019

Verkehrsminister Wüst testet neue Ticket-Generation: nextTicket rechnet nach Linienkilometern ab

Mit seinem vom Verkehrsministerium des Landes NRW geförderten Pionierprojekt nextTicket startet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) seit diesem Frühjahr in die Zukunft des ÖPNV. Der Verbund erprobt dabei eine neue Ticket-Generation, die Fahrgästen im Rahmen eines zweistufigen, mehrmonatigen Praxistests direkt über ihr Smartphone zur Verfügung gestellt wird.

In der ersten Testphase wurden die Fahrten nach dem bestehenden VRR-Tarif abgerechnet. Nun geht der Test mit dem Kilometertarif in die zweite Phase. Ziel ist es, Tarifstrukturen zu vereinfachen und Kunden den Zugang zum Nahverkehr zu erleichtern. Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erläuterte VRR-Vorstand José Luis Castrillo heute auf einer Sonderfahrt mit der Straßenbahnlinie302 der BOGESTRA den neuen elektronischen Tarif.

Mit nextTicket reagiert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr auf die veränderten Anforderungen, die Kunden heute und perspektivisch an den Nahverkehr haben. Hierzu gehören insbesondere digitale Tarifmodelle, die auf Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind und einen einfachen Zugang zum Nahverkehr ermöglichen. Das Pilotprojekt wird vom Ministerium für Verkehr mit 600.000 Euro gefördert.

 

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung

Hier gelangen Sie zum Videobeitrag "Testfahrt mit dem nextTicket" zur Mediathek des WDR

Praxistest nextTicket

Die Verkehrsunternehmen des VRR erproben mit Unterstützung des KCEFM seit dem 1. März 2018 einen zweistufigen befristeten Praxistest für ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out-System mit der Bezeichnung nextTicket. Angemeldete Kunden testen das neue System basierend auf einer Smartphone-App. Sie benötigen für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur ihr Smartphone und die nextTicket-App – die Suche nach dem richtigen Ticket vor Fahrtantritt entfällt.

Bis Ende Mai läuft die Phase I, in der auf Basis des klassischen Tarifs abgerechnet wird. Hier werden EinzelTicket, 4erTicket, 24-StundenTicket und 10erTicket in allen Preisstufen berücksichtigt.

Anfang Juni startet dann die Phase II des nextTicket-Praxistests. Hier findet ein innovativer Relationstarif Anwendung. Der Preis einer Fahrt setzt sich zusammen aus einem Grundpreis (1,40 € bis 1,45 €) und 0,20 € je Kilometer. Pro Fahrt gibt es einen Kostenschutz in Höhe von 15,30 € und jede 5. Fahrt mit den nextTicket zählt als kostenlose Bonusfahrt.

Der Praxistest wird in beiden Phasen durch eine Marktforschung begleitet.

Erste Auswertungen der Befragung zu Phase 1 zeigen, dass nextTicket bei den teilnehmenden Kunden insgesamt auf positive Resonanz trifft: So bestätigen 92 %, dass sie sich auf diese Art ÖPNV-Zugang gefreut haben. 73 % sind mit nextTicket sehr zufrieden oder zufrieden, knapp 90 % schätzen die Fahrtenübersicht in der App, 81 % vertrauen ganz in die Abrechnung ihrer Fahrten.

Die Firma Mentz und eine Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des VRR, des KCEFM und ausgewählten VU-Vertretern,  hat das nextTicket-System entwickelt. Die App und das Hintergrundsystem laufen seit dem 01. März stabil.

Der Praxistest nextTicket endet am 31. August 2018.

Voraussichtlich wird der VRR in den kommenden Jahren ein elektronisches Fahrgeldmanagement-System der Stufe 3 einführen (EFM3). Hierbei soll es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out oder Check-In / Be-Out-System handeln, mit dem Ziel, einen leistungsabhängigen (zum Beispiel kilometerbasierten) elektronischen Tarif einzuführen.

 

Hier gelangen Sie zur Bewerbungsseite nextTicket

 

Start-Up Pitch 2018

Am 02. Mai 2018 hat Verkehrsminister Hendrik Wüst gemeinsam mit der VDV Landesgruppe NRW im Rahmen des ersten Start-Up Pitches Unternehmen für ihre kreativen Ideen in der ÖPNV-Branche ausgezeichnet. 

Sechs im Vorfeld ausgewählte Start-Ups präsentierten ihre Ideen und Entwicklungen in Wuppertal vor zahlreich geladenen Gästen - allesamt Geschäftsführer und Vorstände von ÖPNV-Unternehmen aus NRW.

Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Politik und ÖPNV-Wirtschaft verlieh den ersten Preis an das Unternehmen S O NAH. Das Start-Up entwickelt eine "machine learning Sensor Plattform" für die Stadt der Zukunft. Die Plattform hilft dabei, urbane Probleme zu lösen, sei es das allgegenwärtige Parkplatzproblem oder auch der Energieverbrauch von Straßenlaternen.

 

Weitere Informationen zum Start-Up Pitch finden Sie hier in der Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr in NRW.

Oder in den Präsentationen, die wir hier zum Download zur Verfügung stellen.

 

Aktuelles vom KCEFM-Team

Das KCEFM-Team freut sich, Ihnen in der heutigen Ausgabe zwei neue Mitarbeiter vorzustellen. 

Seit Anfang April unterstützt Richard Madsack das KCEFM. Der 32-jährige Dortmunder übernimmt als technischer Sachbearbeiter die Nachfolge von Lennart Behrendt, der seit Januar 2018 die Fachgruppe I2 Hintergrundsysteme & Datenmanagement beim VRR übernommen hat. 

Richard Madsack hat nach seinem Abschluss des Bachelors of Science in Bioinformatik und Genomforschung erste Erfahrungen als Projektmanager bei einem IT-Dienstleister sammeln können. 

Samira Da Silva unterstützt das KCEFM seit dem 02. Mai 2018. Die 25-jährige hat an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und dort auch als wissenschaftliche Hilfskraft in der Stabstelle „Uniservice Transfer“ gearbeitet. 

Neben ihrer Tätigkeit als Projektmitarbeiterin beim KCEFM, wird Samira Da Silva ihre Masterarbeit schreiben. Darin befasst sie sich mit einem Thema der Digitalisierungsoffensive und beschäftigt sich insbesondere mit den Nutzermedien der Zukunft.

 

Kontiki-Termine

Die 62. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. Juni  2018 in Münster statt.

Das Motto der 62. Kontiki-Konferenz lautet: „WAT DE BUR NICH KENNT, DAT FRETT HE NICH?”

Dieser Spruch gilt allerdings nicht für die Münsteraner. Nach fünf Jahren PlusCard gilt es eine Erfolgsgeschichte zu präsentieren: Ganz schnell haben die Fahrgäste das System angenommen und aus der ÖPNV-Karte ist eine Mobilitätskarte geworden.

Soviel zum Blick zurück nach vorn: Neugierig sein, also gierig auf Neues sein, das muss die Branche auszeichnen. Diese Konferenz in Münster möchte genau dazu motivieren.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

64. Kontiki-Konferenz Erfurt 07. – 08. März 2019

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

Bewerbung zum Deutschen Mobilitätspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den Deutschen Mobilitätspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Leuchtturmprojekte. Ziel ist es, die Themen intelligente Mobilität in Deutschland öffentlich sichtbar zu machen und Impulse für innovative Entwicklung zu setzen. Insbesondere sollen Potentiale digitaler Lösungen für die Mobilität von morgen aufgezeigt werden. 

Unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ werden 2018 zukunftsweisende Projekte gesucht, die den Wandel der Mobilität so voranbringen, dass Personen und Güter umweltverträglicher und effektiver unterwegs sein können. 

Die Preisträger erhalten durch die Auszeichnung eine Bühne mit überregionaler Reichweite. Sie profitieren neben einer breiten Öffentlichkeitsarbeit von einem Zugang zu einem großen Netzwerk aus Multiplikatoren und Experten.

Die aktuelle Bewerbungsphase läuft bis 28. Mai 2018

Start-ups, Unternehmen, Vereine, Verbände, Forschungsinstitutionen oder Universitäten mit Sitz in Deutschland können sich jetzt online bewerben. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Bewerbungsformular finden Sie online unter www.deutscher-mobilitätspreis.de.

Ausgaben 2017

Veränderungen im KCEFM-Team

Das KCEFM freut sich Ihnen mitteilen zu können das Gabriele Dorweiler die bereits seit Januar 2017 während der Elternzeit von Bayram Öz das Team als technische Sachbearbeiterin unterstützt, weiterhin für das KCEFM tätig sein wird.

Bayram Öz wird ab Februar 2018 nach seiner Elternzeit zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg ins Kompetenzcenter Marketing wechseln.

Gabriele  Dorweiler ist Diplom Mathematikerin mit Schwerpunkt Informatik. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Duisburg Gesamthochschule. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in der Softwareentwicklung tätig. Dabei lag Ihr Schwerpunkt in der Entwicklung von verteilten Client-Server-Anwendungen für die Telekommunikation.

Des Weiteren wird Lennart Behrendt das KCEFM verlassen. Er wird ab Januar 2018 die Fachgruppe I2 Hintergrundsysteme & Datenmanagement beim VRR übernehmen. Seine Stelle als Projektmanager (m/w) für strategische Projekte des KCEFM/NRW wird somit vakant und soll kurzfristig neu besetzt werden (zunächst befristet bis 31.12.2018).

Wir wünschen allen viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben.

 

Entwicklung der App eTicketinfo2.0

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem KCEFM entwickelt die Firma IVU GmbH eine eTicket-Analyse-App (eTicketinfo2.0).

Die Smartphone-App ermöglicht Verkehrsunternehmen und Verbünden elektronische Tickets nach VDV-Kernapplikation zu analysieren. Sie unterstützt das Auslesen von Tickets sowohl als Barcode über einen entsprechenden Scanner als auch auf Chipkarte über die NFC-Schnittstelle. Die Ticketdaten werden auf Basis des VDV-KA-Standards und von EFM-Daten analysiert und in übersichtlicher Form angezeigt.

Zu Analyse von fehlerhaften eTickets durch Experten werden zudem die Ticketrohdaten angezeigt. Mit dieser Funktion kann die App im Rahmen der Qualitätssicherung bei der Einführung von neuen Tarifprodukten, Verkaufssystemen oder Chipkarten genutzt werden.

Die App wird für ganz NRW kostenlos zur Verfügung gestellt und zum Download im Google Play Store angeboten. Die App steht zunächst nur für das Betriebssystem Android zur Verfügung.

Damit bietet die App auch ÖPNV-Nutzern als Endkunden die Möglichkeit sich die Dateninhalte ihres eTickets anzusehen und sich über dessen räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich zu informieren. Diese Funktion erfüllt die Forderung des Datenschutzes nach Datentransparenz. Die eTicket-Analyse-App wird keine Kontrollgeräte ersetzen, die räumliche und zeitliche Prüfung von eTickets mit der App ist nicht vorgesehen.

Die Smartphone-App für Android Mobilgeräte soll Anfang 2018 in den Pilotbetrieb gehen. Die Fertigstellung ist für das 1.Quartal 2018 geplant.

 

Kontiki-Termine

Die 61. Kontiki-Konferenz findet statt am 15. und 16. März  2018 in Dresden.

Das Motto der 61. Kontiki-Konferenz lautet: MOBILITÄT HEUTE UND MORGEN – 20 JAHRE KONTIKI E.V.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

62. Kontiki-Konferenz in Münster 07 – 08. Juni 2018

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

64. Kontiki-Konferenz Erfurt 07.-08. März 2019

Unterzeichnung der Absichtserklärung “ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW“

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat sich in Düsseldorf mit den Verantwortlichen der nordrhein-westfälischen Zweckverbände, der Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen getroffen, um die Absichtserklärung „ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW“ zu unterzeichnen. Darin formulieren die Beteiligten ihren gemeinsamen Willen und die Verantwortung, den digitalen Wandel und die Vernetzung von Information, Tarif, Vertrieb und Mehrwertdiensten in ihren digitalen Anwendungen auszubauen.

Bereits jetzt sind verbundübergreifend 30 konkrete Maßnahmen erarbeitet worden, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Beispielsweise wird es durch Vernetzung der Hintergrundsysteme ermöglicht werden, über „eigene“, regionale Apps und Ticketshops NRW- und bundesweit Tickets zu erwerben. Vorangetrieben wird außerdem der eTarif als neue Tarifgeneration (keine Vorfestlegung der Reiseroute, einfacher Kundenprozess ohne erforderliche Tarifkenntnisse). Durch Vereinheitlichung und Verknüpfung aller Tarifdaten in den NRW-Systemen wird zudem die gleiche Auskunft in allen NRW-Apps zu Tarifanfragen ermöglicht.

Wüst begrüßte, dass sich die Beteiligten jetzt auf erste konkrete Maßnahmen verständigt haben: „Wir wollen die Fahrgäste im ÖPNV nicht nur halten, wir wollen neue dazu gewinnen. Das schaffen wir aber nur mit attraktiven und kundenfreundlichen Angeboten. Dazu zähle ich vor allem ein einheitliches E-Ticketing, also das Buchen von verbundübergreifenden Fahrscheinen über das Smartphone. Reisewege müssen unkompliziert unabhängig vom Verkehrsmittel gefunden werden, Fahrpreise leicht ermittelt werden und Reiseinformationen in Echtzeit bereit stehen. Mobilität muss verkehrsträgerübergreifend aus einer Hand unkompliziert gebucht und bezahlt werden können.“

Im öffentlichen Personennahverkehr nutzen immer mehr Fahrgäste digitale Services, um die Fahrt mit Bus und Bahn zu planen, Zugang zum Nahverkehrssystem zu erhalten und sich rund um den ÖPNV zu informieren. Für Mobilitätsdienstleister bietet sich so die Chance, ihre Angebote und Informationen besser an den Bedarf der Fahrgäste anzupassen.

Eine entscheidende Grundlage, um Fahrgästen künftig echte Mehrwerte zu bieten und die Nutzung von Bus und Bahn komfortabler zu machen, ist die Datenqualität. Auf einer qualitativ und quantitativ guten Datenbasis beruhen insbesondere die Auskünfte zu Anschlüssen und weitere Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Smartphone.

Digitale Technologien ermöglichen es, Abrechnungs- oder Bezahlsysteme zu integrieren und damit neue Tarifangebote zu etablieren. Vor diesem Hintergrund arbeiten alle Beteiligten unter Berücksichtigung der Datensicherheit und des Datenschutzes an der Entwicklung von elektronischen, smartphonebasierten Tarifen.

Darüber hinaus können durch die Digitalisierung künftig auch inter- und multimodale Verkehrsketten aufgezeigt werden. Dadurch wird es möglich, individuelle Fahrten mit unterschiedlichen Verkehrsträgern zu planen.

In Zusammenarbeit mit den Kompetenzcentern Fahrgastinformation (KCF),- Marketing (KCM) und der Zentralen Koordinierungsstelle (ZKS), begleitet das Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM) den Prozess, bei dem sich die Beteiligten in Netzwerktreffen und Regionalkonferenzen regelmäßig zu digitalen Zukunftsthemen austauschen.

 

Das Konzeptpapier zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Weitere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Big bird Duisburg

Im August 2017 hat das KCEFM das Projekt Big Bird Duisburg erfolgreich abgeschlossen.

Dabei handelt es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Be-Out-Systems (CiBo) auf Bluetooth-Basis und ist die Weiterentwicklung von Big Bird Soest (big bird Projekte). Projektpartner waren die Duisburger Verkehrs AG und die Cubic Transportation Systems (Deutschland) GmbH.

Während in Soest Check-In / Be-Out nur im Stadtbus-System getestet wurde, wurde in Duisburg der Schwerpunkt auf eine Stadtbahnlinie (U79) und sechs unterirdische Stationen gelegt. Damit sollte geprüft werden, ob die Bluetooth-Raumerfassung in komplexeren ÖV-Systemen mit Stadt-/U-Bahnen, unterirdischen Stationen und starkem Fahrgastaufkommen genau so zuverlässig funktioniert, wie es in den Soester Bussen der Fall war. Darüber hinaus wurde ein leistungsabhängiger Tarif auf Basis von Linienkilometern getestet.

Bis dass das System in Duisburg tatsächlich stabil und fehlerfrei funktionierte, war es ein deutlich längerer Weg als in Soest. Hier wurde der Charakter eines Feldversuchs –dass nämlich auch einmal etwas nicht sofort reibungslos funktioniert- offenbar! So mussten zunächst eine Vielzahl von Problemen gelöst werden, die zum Teil in der besonderen Situation von unterirdischen Haltestellen und sehr hohem Fahrgastaufkommen begründet waren.

Die Probleme und Herausforderungen, die dieser Feldversuch mit sich brachte, werden detailliert in der Projektdokumentation beschrieben, die auf der Webseite des KCEFM zum Download bereit steht. Am Ende hat sich jedoch herausgestellt, dass ein CiBo-System grundsätzlich auch im Schienenverkehr und unterirdisch genutzt werden kann. Allerdings müssen höhere Anforderungen an die Hardware gestellt werden!

 

Die Dokumentation zu Big Bird Duisburg finden Sie hier.

 

Roadmap Digitale Mobilität NRW

Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium NRW, dem KC Marketing, dem KC Fahrgastinformation und der Zentralen Koordinierungsstelle, hatte das KCEFM im Mai 2017 den Dialog zur Digitalisierung des ÖPNV in NRW beim 4. Netzwerktreffen weitergeführt. Ziel der Veranstaltung war, einen umsetzbaren Fahrplan für die Digitalisierung des ÖPNV in NRW zu entwickeln.

In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verkehrsunternehmen und -verbünde aus NRW intensiv mit den Themen EFM-Technologien, eTarif und Information & Datenqualität in ihrer Vernetzung befasst. Zu den wichtigen vorausgehenden Veranstaltungen hierzu gehörten insbesondere die zurückliegenden Netzwerktreffen, der Lenkungskreis mit dem Verkehrsminister und führenden Vertretern von Verkehrsunternehmen und -verbünden in NRW, sowie die Regionalkonferenzen in den drei Kooperationsräumen.

Die Ergebnisse der Regionalkonferenzen, wie beispielsweise die Vereinbarung zu einheitlichen Qualitätsstandards in den Auskunftssystemen, Einhaltung von technologischen Standards im grenzüberschreitenden Verkehr oder Test von eTarif-Parametern in mehreren Kooperationsräumen, konnten bei dem 4. Netzwerktreffen konkretisiert und priorisiert werden. Soweit möglich wurden klare Adressaten und Zuständigkeiten festgelegt.

Die dadurch zustande gekommene Roadmap wird in den Landes- und Verbundgremien in den nächsten Monaten vorgestellt. Die Maßnahmen/Projekte haben größtenteils schon begonnen.

Um eine Verbindlichkeit bei den Akteuren zu erzeugen und den Projektfortschritt zu beobachten, hat das KCEFM ein Projekt-Monitoring aufgebaut. Das Konzept hierfür wurde in einem Kick-off-Termin mit den Maßnahmenkoordinatoren, der Koordinierungsgruppe und  mit dem Verkehrsministerium abgestimmt. Durch das Monitoring soll die Strategiegruppe, wie auch die Projektkoordinatoren und die Gremien in NRW über die Projektfortschritte informiert werden.

In der zweiten Jahreshälfte ist ein Treffen mit der Strategiegruppe geplant, um den Projektfortschritt zu präsentieren.

Nähere Informationen zur Roadmap Digitale Mobilität NRW erhalten Sie hier.

 

Gesamtsperrliste VRR-Verbundsystem

Ab sofort stellt das KCEFM Verkehrsunternehmen aus NRW, die nicht am Datenaustausch mit dem VRR-Verbundsystem teilnehmen, die Gesamtsperrliste NRW tagesaktuell zum Download als DAT-Datei zur Verfügung.

Da die Sperrliste personenbeziehbare Daten enthält, ist der Zugriff eingeschränkt. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit über ein Anmeldeformular die Zugangsdaten zu erhalten.

Verkehrsunternehmen außerhalb des VRR die nicht am Datenaustausch mit dem VRR-Verbundsystem teilnehmen, haben somit die Möglichkeit, bei Ticketkontrollen eine Prüfung gegen die Sperrliste durchzuführen.

 

Ankündigung: Veranstaltung Future mobility

Vom 23. bis zum 24. November 2017 findet die Konferenz “Future Mobility“ in Düsseldorf statt. Die Veranstaltung stellt den Mobilitätskonsumenten in den Mittelpunkt und bietet den Teilnehmern eine Plattform, um sich zu vernetzen und über die vielseitigen Mobilitätskonzepte – alles unter dem Motto:

“Moving People, Moving Economy, Moving Future”,

zu diskutieren.

In spannende Fachvorträgen, Keynotes und Workshops mit namenhaften Referenten finden wir gemeinsam heraus, was Mobilitätskonsumenten wirklich wollen.

  • Wie bewegen sich Menschen heute und in Zukunft von A nach B? Bus, Bahn, Fahrrad oder (selbstfahrendes) Auto?
  • Eigenes Auto oder kollektiver Konsum?
  • Wie bezahlt der Konsument und braucht er für jeden Mobilitätsanbieter eine eigene App?

 

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website

www.euroforum.de.

 

Kontiki-Termine

Die 60. Kontiki-Konferenz findet statt am 09. und 10. November 2017 in Bielefeld.

Das Motto der 60. Kontiki-Konferenz lautet: „Entwicklungen im Vertrieb und Tarif – wie gut ist die Branche darauf vorbereitet?

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

 Weitere Konferenz-Termine:

61. Kontiki-Konferenz in Dresden 15. – 16. März 2018

62. Kontiki-Konferenz in Münster 07 – 08. Juni 2018

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

Roadmap Digitale Mobilität NRW

Gemeinsam mit dem MBWSV, dem KC Marketing, dem KC Fahrgastinformation und der Zentralen Koordinierungsstelle, hat das KCEFM am 02. Mai 2017 den Dialog zur Digitalisierung des ÖPNV in NRW beim 4. Netzwerktreffen weitergeführt. Ziel der Veranstaltung war die Konkretisierung von Maßnahmen für die Roadmap, die als konkret umsetzbarer Fahrplan für die Digitalisierung des ÖPNV in NRW gilt.

In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verkehrsunternehmen und -verbünde aus NRW intensiv mit den Themen EFM-Technologien, eTarif und Information & Datenqualität in ihrer Vernetzung befasst. Zu den wichtigen vorausgehenden Veranstaltungen hierzu gehörten insbesondere die zurückliegenden Netzwerktreffen, der Lenkungskreis mit dem Verkehrsminister und führenden Vertretern von Verkehrsunternehmen und -verbünden in NRW, sowie die Regionalkonferenzen in den drei Kooperationsräumen.

Die Ergebnisse der Regionalkonferenzen, wie beispielsweise die Vereinbarung zu einheitlichen Qualitätsstandards in den Auskunftssystemen, Einhaltung von technologischen Standards im grenzüberschreitenden Verkehr oder Test von eTarif-Parametern in mehreren Kooperationsräumen, konnten bei dem 4. Netzwerktreffen konkretisiert und priorisiert werden. Soweit möglich wurden klare Adressaten und Zuständigkeiten festgelegt.

Die dadurch zustande gekommene Roadmap wird in den Landes- und Verbundgremien in den nächsten Monaten vorgestellt. Die Maßnahmen/Projekte haben größtenteils schon begonnen.

Um eine Verbindlichkeit bei den Akteuren zu erzeugen, baut das KCEFM derzeit ein Projekt-Monitoring auf. Ein Konzeptentwurf hierfür ist bereits in Bearbeitung und wird mit dem MBWSV und den Projektkoordinatoren abgestimmt. Durch das Monitoring soll der Lenkungsreis, wie auch die Projektkoordinatoren und die Gremien in NRW über die Projektfortschritte informiert werden.

In der zweiten Jahreshälfte ist ein Treffen mit dem Lenkungskreis geplant, um den Projektfortschritt zu präsentieren.

 

6. Open-Space-Konferenz 2017

„Keine halben Sachen mehr!“
Wie vernetzen wir Information, Tarif, Vertrieb und Kontrolle im Interesse der Kunden?

Unter diesem Motto fand am 05.04. bis zum 06.04.2017 die 6. Open-Space-Konferenz zum Thema (((eTicketing in Düsseldorf  statt. Träger der Fachveranstaltung sind die Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft rms, die KCW GmbH Berlin/Hamburg und das Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM).

Zahlreiche Verkehrsunternehmen und -verbünde bzw. Aufgabenträgerorganisationen der ÖPV-Branche und Akteure aus dem Bereich eTicketing nutzten auf der sechsten Open-Space-Konferenz die Möglichkeit, sich über den Digitalisierungsprozess auszutauschen.

Die Auftaktveranstaltung am 05.04.2017 mit Herrn Arrien Krujt (Fahrgastverband Rover, Niederlande) zum Thema: “OV-chipkaart – Ganz oder gar nicht – Was können wir von den Niederlanden lernen?“, war ein gelungener Einstieg ins Thema für die 6. Open-Space-Konferenz.

Am zweiten Tag haben die Teilnehmer im Open-Space-Format getagt. Themen und Inhalte wurden gemäß dem Konzept nicht vorgegeben, sondern zu Beginn der Veranstaltung durch die Teilnehmer erarbeitet.

Die Veranstalter sind wie auch bei den Vorgängerkonferenzen sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Ziel war sich gemeinsam mit den vielen Facetten unter Berücksichtigung vieler verschiedener Perspektiven vertraut zu machen und tragfähige sowie pragmatische Lösungen für die anstehenden Herausforderungen der Vernetzung von Information, Tarif, Vertrieb und Kontrolle im ÖPNV in Deutschland zu widmen. Die Fachexperten konnten sich umfassend mit den Themen auseinandersetzen und innovative und lösungsorientierte Themen bearbeiten.

 

Weitere Informationen zur Konferenzmethode Open-Space erhalten Sie hier.

 

Start der neuen VRR App im April

Am 6. April 2017 wurde die neue VRR App veröffentlicht. Mit der VRR App gingen zeitgleich 18 neue Apps von Verkehrsunternehmen aus dem VRR an den Start, die im Wesentlichen baugleich mit der VRR App sind.

Die neue VRR App vereint Fahrgastinformation und Vertrieb besser als bisher im VRR und anderen Kooperationsräumen gewohnt. Ein modernes, harmonisches Erscheinungsbild, die neue graphische Darstellung von Fahrplanauskünften und ein ausgefeiltes Favoritensystem bilden nur einige der Highlights der neuen App.

Die nächsten Versionen sind schon jetzt in der Planung. Neben der obligatorischen Fehlerbehebung sind Optimierungen der Nutzerführung und die Einführung eines Tarifchecks vorgesehen. Dabei werden vom Kunden bereits gekaufte Tickets in der Fahrplanauskunft berücksichtigt und wertvolle Zusatzinformationen zur Reise gegeben.

Auch der Vertrieb von Tickets aus dem VRS- und NRW-Tarif-Sortiment soll bald mit der neuen App möglich sein.

Schwerpunkte der Entwicklung der neuen VRR-App waren Flexibilität bei Erweiterungen und Änderungen, Zukunftssicherheit sowie die Lokalisierbarkeit auf viele unterschiedliche Verkehrsunternehmen.

Die technologischen Grundlagen dafür bilden der Unterbau einer Hybrid-App mit modularem Aufbau zur Integration von Teil-Apps und der VRR TicketShop. Bereits seit der Veröffentlichung besteht die neue VRR-App aus der Teil-App Auskunft und der Teil-App Vertrieb, die in die Rahmen-App integriert sind. Beide Teil-Apps stammen dabei von verschiedenen Herstellern. Künftig können weitere Teil-Apps auch anderer Hersteller hinzukommen.

 

Sie finden die neue VRR App für Android in google play unter

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mdv.VRRCompanion&hl=de

und für iOS im App Store unter

itunes.apple.com/de/app/vrr-app-fahrplanauskunft/id423533479

 

eTarif-Feldtest (Praxistest nextTicket)

Die Verkehrsunternehmen des VRR haben sich dazu entschlossen, von September 2017 bis Mai 2018, einen eTarif-Feldtest, der in Zukunft unter dem Namen „Praxistest nextTicket“ kommuniziert wird, flächendeckend im Verbundgebiet des VRR durchzuführen.

Der Praxistest nextTicket wird durch eine Marktforschung begleitet. Ziel ist es, Erkenntnisse, Aussagen und Daten über die Tarifergiebigkeit, Systemakzeptanz, Praxistauglichkeit, etc. zu gewinnen. Dazu sollen von insgesamt etwa 9.000 Testkunden, die sich für den Praxistest anmelden, ca. 3.000 Nutzer nach Ihrer Meinung zum System befragt werden.

Eigens für den Praxistest entwickelt die Firma Mentz in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des VRR, des KCEFM und ausgewählten VU-Vertretern, eine Test-App sowie das notwendige Hintergrundsystem.
Der gesamte Prozess wurde von den Datenschutzbeauftragten der Bogestra und des VRR hinsichtlich datenschutzrelevanter Aspekte geprüft und wird außerdem durch einen Fachanwalt für Datenschutz, sowie vom Landesdatenschutzbeauftragtem des Landes NRW begutachtet.

Der VRR wird voraussichtlich in den kommenden Jahren ein elektronisches Fahrgeldmanagement-System der Stufe 3 einführen (EFM3). Hierbei soll es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out oder Check-In / Be-Out-System handeln, mit dem Ziel, einen leistungsabhängigen (zum Beispiel kilometerbasierten) elektronischen Tarif einzuführen.

Bevor ein solches System im Verbundgebiet des VRR flächendeckend in den Regelbetrieb überführt wird, soll der angestrebte eTarif zunächst in dem Praxistest auf Akzeptanz untersucht werden.

 

Herzlich willkommen! Neues Gesicht beim KCEFM

Das KCEFM-Team freut sich, ihnen ein neues Teammitglied vorstellen zu können.

Seit Januar 2017 unterstützt Gabriele Dorweiler das Team des KCEFM als technische Sachbearbeiterin, sie übernimmt die Elternzeitvertretung für Bayram Öz.

Frau Dorweiler ist Diplom Mathematikerin mit Schwerpunkt Informatik. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Duisburg Gesamthochschule. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in der Softwareentwicklung tätig. Dabei lag Ihr Schwerpunkt in der Entwicklung von verteilten Client-Server-Anwendungen für die Telekommunikation.

 

Kontiki-Termine

Die 59. Kontiki-Konferenz findet am 22. bis 23.Juni 2017 unter dem Motto: „Grenzen überschreiten“ – multimodale & intermodale Angebote für Kunden in Bozen statt.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Termine:

60. Kontiki-Konferenz in Bielefeld 09. – 10.November 2017

61. Kontiki-Konferenz in Dresden 15. – 16. März 2017