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rufmobil.nrw nach sechs Monaten

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Wachsende Nutzung und neue Vernetzung im ÖPNV

Vor rund sechs Monaten ist rufmobil.nrw gestartet, um On-Demand-Verkehre in Nordrhein-Westfalen über einen gemeinsamen Zugang zu bündeln. Seitdem hat sich die Plattform dynamisch entwickelt.

Inzwischen sind acht Verkehre von fünf Mandanten integriert. Das Spektrum reicht von städtischen Angeboten wie Bussi in Essen und myBUS in Duisburg bis zu Verkehren in eher ländlichen Räumen wie Holibri in Höxter und Lichtenau sowie mobie im Rhein-Erft-Kreis und monti im Bergischen Land. 

Besonders deutlich zeigt sich die wachsende Bedeutung im Nutzungsverhalten: Rund 500 Fahrten werden werktäglich gebucht, insgesamt konnten bereits mehr als 60.000 Fahrgäste befördert werden. 

Die Plattform wurde im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW (DO) unter Federführung des Kompetenzcenters Digitalisierung NRW und mit Förderung des MUNV entwickelt. Ziel ist ein einfacher Zugang zu Mobilität – unabhängig davon, wer ein Angebot organisiert. Entsprechend ist auch die technische Grundlage konzipiert: Bestehende wie neue On-Demand-Projekte lassen sich in die modular und skalierbar aufgebaute Lösung integrieren. 

Mit einer App und einem einheitlichen Zugang wird für Fahrgäste ein nahtloses Nutzungserlebnis geschaffen. Was im Alltag einfach erscheint – buchen, einsteigen, ankommen – steht für einen grundlegenden Wandel: On-Demand-Verkehre entwickeln sich vom ergänzenden Angebot hin zu einem integrierten Bestandteil des ÖPNV. 

Die Entwicklung von rufmobil.nrw ist damit nicht abgeschlossen. Gespräche mit weiteren Partnern laufen bereits, perspektivisch sollen auch zusätzliche Angebotsformen wie On-Demand-Bürgerbusse angebunden werden. Ziel bleibt eine landesweit vernetzte, flexibel nutzbare Mobilitätsstruktur.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie das On-Demand-Team beim KCD unter rufmobil@kcd-nrw.de