Das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW

Newsletter-Archiv

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Digitalisierung von EFM-Prozessen

Erste Maßnahme aus der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW ist abgeschlossen!

Das KCEFM hat mit Fördermitteln des Landes NRW das Beratungsunternehmen KPMG AG beauftragt, die Geschäftsprozesse rund um das vergünstigte Schulwegeticket als Abo im VRR zu analysieren. Ziel des Projektes war es, eine Analyse über die Arbeitsabläufe und Prozesse von der Antragstellung bis zur Aushändigung des Tickets an den Schüler/die Schülerin zu erstellen und diese zu optimieren, zu digitalisieren und zu vereinheitlichen. Das Ergebnis liefert KPMG jetzt mit umsetzungsreifen Handlungsempfehlungen in einer Dokumentation für Verkehrsunternehmen und Schulverwaltungsämter und Schulsekretariate für ganz Nordrhein-Westfalen.

Hiermit ist die erste von rund 30 Maßnahmen aus der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen.

In zwei Pilotregionen im VRR wurden die entsprechenden Prozesse untersucht.

Die Erhebung und Analyse der Ist-Prozesse hat in zwei Pilotregionen stattgefunden, die stellvertretend für die großstädtischen und ländlichen Regionen im gesamten Verkehrsverbund betrachtet wurden. Dies waren die Stadt Wuppertal und die Region Niederrhein. Hier wurden jeweils in den Schulverwaltungsämtern die EFM-Prozesse für die Ausgabe von Schulwegtickets untersucht. Die zuständigen Verkehrsunternehmen WSW mobil und NIAG haben mitgewirkt.

Um die Ergebnisse vergleichen zu können, wurden Pilotregionen ausgewählt, in denen die gleiche Tarif- und Verfahrensstruktur angewandt wird. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind aber auch anwendbar für andere Regionen in NRW.

Die NIAG überlegt nun die Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung der EFM-Prozesse in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt umzusetzen.

Interessierte Verkehrsunternehmen und Städte haben hier die Möglichkeit, sich die Dokumentation herunterzuladen, um bei Bedarf anhand der Empfehlungen ebenfalls Prozessoptimierungen vornehmen zu können.

 

Hier gelangen Sie zum Erklärvideo des Projektes der KPMG AG

Hier gelangen Sie zur Dokumentation – Digitalisierung von EFM-Prozessen

Nähere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW erhalten Sie hier

Kontiki-Termine

Die 63. Kontiki-Konferenz findet statt am 08. und 09. November 2018 in Augsburg. Das Motto der 63. Kontiki-Konferenz lautet: eTicket außer Kontrolle

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

64. Kontiki-Konferenz in Erfurt  07 – 08. März 2019

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

66. Kontiki-Konferenz Dortmund 07. – 08. November 2019

Verkehrsminister Wüst testet neue Ticket-Generation: nextTicket rechnet nach Linienkilometern ab

Mit seinem vom Verkehrsministerium des Landes NRW geförderten Pionierprojekt nextTicket startet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) seit diesem Frühjahr in die Zukunft des ÖPNV. Der Verbund erprobt dabei eine neue Ticket-Generation, die Fahrgästen im Rahmen eines zweistufigen, mehrmonatigen Praxistests direkt über ihr Smartphone zur Verfügung gestellt wird.

In der ersten Testphase wurden die Fahrten nach dem bestehenden VRR-Tarif abgerechnet. Nun geht der Test mit dem Kilometertarif in die zweite Phase. Ziel ist es, Tarifstrukturen zu vereinfachen und Kunden den Zugang zum Nahverkehr zu erleichtern. Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erläuterte VRR-Vorstand José Luis Castrillo heute auf einer Sonderfahrt mit der Straßenbahnlinie302 der BOGESTRA den neuen elektronischen Tarif.

Mit nextTicket reagiert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr auf die veränderten Anforderungen, die Kunden heute und perspektivisch an den Nahverkehr haben. Hierzu gehören insbesondere digitale Tarifmodelle, die auf Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind und einen einfachen Zugang zum Nahverkehr ermöglichen. Das Pilotprojekt wird vom Ministerium für Verkehr mit 600.000 Euro gefördert.

 

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung

Hier gelangen Sie zum Videobeitrag "Testfahrt mit dem nextTicket" zur Mediathek des WDR

Praxistest nextTicket

Die Verkehrsunternehmen des VRR erproben mit Unterstützung des KCEFM seit dem 1. März 2018 einen zweistufigen befristeten Praxistest für ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out-System mit der Bezeichnung nextTicket. Angemeldete Kunden testen das neue System basierend auf einer Smartphone-App. Sie benötigen für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur ihr Smartphone und die nextTicket-App – die Suche nach dem richtigen Ticket vor Fahrtantritt entfällt.

Bis Ende Mai läuft die Phase I, in der auf Basis des klassischen Tarifs abgerechnet wird. Hier werden EinzelTicket, 4erTicket, 24-StundenTicket und 10erTicket in allen Preisstufen berücksichtigt.

Anfang Juni startet dann die Phase II des nextTicket-Praxistests. Hier findet ein innovativer Relationstarif Anwendung. Der Preis einer Fahrt setzt sich zusammen aus einem Grundpreis (1,40 € bis 1,45 €) und 0,20 € je Kilometer. Pro Fahrt gibt es einen Kostenschutz in Höhe von 15,30 € und jede 5. Fahrt mit den nextTicket zählt als kostenlose Bonusfahrt.

Der Praxistest wird in beiden Phasen durch eine Marktforschung begleitet.

Erste Auswertungen der Befragung zu Phase 1 zeigen, dass nextTicket bei den teilnehmenden Kunden insgesamt auf positive Resonanz trifft: So bestätigen 92 %, dass sie sich auf diese Art ÖPNV-Zugang gefreut haben. 73 % sind mit nextTicket sehr zufrieden oder zufrieden, knapp 90 % schätzen die Fahrtenübersicht in der App, 81 % vertrauen ganz in die Abrechnung ihrer Fahrten.

Die Firma Mentz und eine Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des VRR, des KCEFM und ausgewählten VU-Vertretern,  hat das nextTicket-System entwickelt. Die App und das Hintergrundsystem laufen seit dem 01. März stabil.

Der Praxistest nextTicket endet am 31. August 2018.

Voraussichtlich wird der VRR in den kommenden Jahren ein elektronisches Fahrgeldmanagement-System der Stufe 3 einführen (EFM3). Hierbei soll es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out oder Check-In / Be-Out-System handeln, mit dem Ziel, einen leistungsabhängigen (zum Beispiel kilometerbasierten) elektronischen Tarif einzuführen.

 

Hier gelangen Sie zur Bewerbungsseite nextTicket

Start-Up Pitch 2018

Am 02. Mai 2018 hat Verkehrsminister Hendrik Wüst gemeinsam mit der VDV Landesgruppe NRW im Rahmen des ersten Start-Up Pitches Unternehmen für ihre kreativen Ideen in der ÖPNV-Branche ausgezeichnet. 

Sechs im Vorfeld ausgewählte Start-Ups präsentierten ihre Ideen und Entwicklungen in Wuppertal vor zahlreich geladenen Gästen - allesamt Geschäftsführer und Vorstände von ÖPNV-Unternehmen aus NRW.

Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Politik und ÖPNV-Wirtschaft verlieh den ersten Preis an das Unternehmen S O NAH. Das Start-Up entwickelt eine "machine learning Sensor Plattform" für die Stadt der Zukunft. Die Plattform hilft dabei, urbane Probleme zu lösen, sei es das allgegenwärtige Parkplatzproblem oder auch der Energieverbrauch von Straßenlaternen.

 

Weitere Informationen zum Start-Up Pitch finden Sie hier in der Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr in NRW.

Oder in den Präsentationen, die wir hier zum Download zur Verfügung stellen.

Aktuelles vom KCEFM-Team

Das KCEFM-Team freut sich, Ihnen in der heutigen Ausgabe zwei neue Mitarbeiter vorzustellen. 

Seit Anfang April unterstützt Richard Madsack das KCEFM. Der 32-jährige Dortmunder übernimmt als technischer Sachbearbeiter die Nachfolge von Lennart Behrendt, der seit Januar 2018 die Fachgruppe I2 Hintergrundsysteme & Datenmanagement beim VRR übernommen hat. 

Richard Madsack hat nach seinem Abschluss des Bachelors of Science in Bioinformatik und Genomforschung erste Erfahrungen als Projektmanager bei einem IT-Dienstleister sammeln können. 

Samira Da Silva unterstützt das KCEFM seit dem 02. Mai 2018. Die 25-jährige hat an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und dort auch als wissenschaftliche Hilfskraft in der Stabstelle „Uniservice Transfer“ gearbeitet. 

Neben ihrer Tätigkeit als Projektmitarbeiterin beim KCEFM, wird Samira Da Silva ihre Masterarbeit schreiben. Darin befasst sie sich mit einem Thema der Digitalisierungsoffensive und beschäftigt sich insbesondere mit den Nutzermedien der Zukunft.

Kontiki-Termine

Die 62. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. Juni  2018 in Münster statt.

Das Motto der 62. Kontiki-Konferenz lautet: „WAT DE BUR NICH KENNT, DAT FRETT HE NICH?”

Dieser Spruch gilt allerdings nicht für die Münsteraner. Nach fünf Jahren PlusCard gilt es eine Erfolgsgeschichte zu präsentieren: Ganz schnell haben die Fahrgäste das System angenommen und aus der ÖPNV-Karte ist eine Mobilitätskarte geworden.

Soviel zum Blick zurück nach vorn: Neugierig sein, also gierig auf Neues sein, das muss die Branche auszeichnen. Diese Konferenz in Münster möchte genau dazu motivieren.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

64. Kontiki-Konferenz Erfurt 07. – 08. März 2019

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

Bewerbung zum Deutschen Mobilitätspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den Deutschen Mobilitätspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Leuchtturmprojekte. Ziel ist es, die Themen intelligente Mobilität in Deutschland öffentlich sichtbar zu machen und Impulse für innovative Entwicklung zu setzen. Insbesondere sollen Potentiale digitaler Lösungen für die Mobilität von morgen aufgezeigt werden. 

Unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ werden 2018 zukunftsweisende Projekte gesucht, die den Wandel der Mobilität so voranbringen, dass Personen und Güter umweltverträglicher und effektiver unterwegs sein können. 

Die Preisträger erhalten durch die Auszeichnung eine Bühne mit überregionaler Reichweite. Sie profitieren neben einer breiten Öffentlichkeitsarbeit von einem Zugang zu einem großen Netzwerk aus Multiplikatoren und Experten.

Die aktuelle Bewerbungsphase läuft bis 28. Mai 2018

Start-ups, Unternehmen, Vereine, Verbände, Forschungsinstitutionen oder Universitäten mit Sitz in Deutschland können sich jetzt online bewerben. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Bewerbungsformular finden Sie online unter www.deutscher-mobilitätspreis.de.

Ausgaben 2018

Digitalisierung von EFM-Prozessen

Erste Maßnahme aus der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW ist abgeschlossen!

Das KCEFM hat mit Fördermitteln des Landes NRW das Beratungsunternehmen KPMG AG beauftragt, die Geschäftsprozesse rund um das vergünstigte Schulwegeticket als Abo im VRR zu analysieren. Ziel des Projektes war es, eine Analyse über die Arbeitsabläufe und Prozesse von der Antragstellung bis zur Aushändigung des Tickets an den Schüler/die Schülerin zu erstellen und diese zu optimieren, zu digitalisieren und zu vereinheitlichen. Das Ergebnis liefert KPMG jetzt mit umsetzungsreifen Handlungsempfehlungen in einer Dokumentation für Verkehrsunternehmen und Schulverwaltungsämter und Schulsekretariate für ganz Nordrhein-Westfalen.

Hiermit ist die erste von rund 30 Maßnahmen aus der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW abgeschlossen.

In zwei Pilotregionen im VRR wurden die entsprechenden Prozesse untersucht.

Die Erhebung und Analyse der Ist-Prozesse hat in zwei Pilotregionen stattgefunden, die stellvertretend für die großstädtischen und ländlichen Regionen im gesamten Verkehrsverbund betrachtet wurden. Dies waren die Stadt Wuppertal und die Region Niederrhein. Hier wurden jeweils in den Schulverwaltungsämtern die EFM-Prozesse für die Ausgabe von Schulwegtickets untersucht. Die zuständigen Verkehrsunternehmen WSW mobil und NIAG haben mitgewirkt.

Um die Ergebnisse vergleichen zu können, wurden Pilotregionen ausgewählt, in denen die gleiche Tarif- und Verfahrensstruktur angewandt wird. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind aber auch anwendbar für andere Regionen in NRW.

Die NIAG überlegt nun die Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung der EFM-Prozesse in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt umzusetzen.

Interessierte Verkehrsunternehmen und Städte haben hier die Möglichkeit, sich die Dokumentation herunterzuladen, um bei Bedarf anhand der Empfehlungen ebenfalls Prozessoptimierungen vornehmen zu können.

 

Hier gelangen Sie zum Erklärvideo des Projektes der KPMG AG

Hier gelangen Sie zur Dokumentation – Digitalisierung von EFM-Prozessen

Nähere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW erhalten Sie hier

 

Kontiki-Termine

Die 63. Kontiki-Konferenz findet statt am 08. und 09. November 2018 in Augsburg. Das Motto der 63. Kontiki-Konferenz lautet: eTicket außer Kontrolle

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

64. Kontiki-Konferenz in Erfurt  07 – 08. März 2019

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

66. Kontiki-Konferenz Dortmund 07. – 08. November 2019

Verkehrsminister Wüst testet neue Ticket-Generation: nextTicket rechnet nach Linienkilometern ab

Mit seinem vom Verkehrsministerium des Landes NRW geförderten Pionierprojekt nextTicket startet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) seit diesem Frühjahr in die Zukunft des ÖPNV. Der Verbund erprobt dabei eine neue Ticket-Generation, die Fahrgästen im Rahmen eines zweistufigen, mehrmonatigen Praxistests direkt über ihr Smartphone zur Verfügung gestellt wird.

In der ersten Testphase wurden die Fahrten nach dem bestehenden VRR-Tarif abgerechnet. Nun geht der Test mit dem Kilometertarif in die zweite Phase. Ziel ist es, Tarifstrukturen zu vereinfachen und Kunden den Zugang zum Nahverkehr zu erleichtern. Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erläuterte VRR-Vorstand José Luis Castrillo heute auf einer Sonderfahrt mit der Straßenbahnlinie302 der BOGESTRA den neuen elektronischen Tarif.

Mit nextTicket reagiert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr auf die veränderten Anforderungen, die Kunden heute und perspektivisch an den Nahverkehr haben. Hierzu gehören insbesondere digitale Tarifmodelle, die auf Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind und einen einfachen Zugang zum Nahverkehr ermöglichen. Das Pilotprojekt wird vom Ministerium für Verkehr mit 600.000 Euro gefördert.

 

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung

Hier gelangen Sie zum Videobeitrag "Testfahrt mit dem nextTicket" zur Mediathek des WDR

Praxistest nextTicket

Die Verkehrsunternehmen des VRR erproben mit Unterstützung des KCEFM seit dem 1. März 2018 einen zweistufigen befristeten Praxistest für ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out-System mit der Bezeichnung nextTicket. Angemeldete Kunden testen das neue System basierend auf einer Smartphone-App. Sie benötigen für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur ihr Smartphone und die nextTicket-App – die Suche nach dem richtigen Ticket vor Fahrtantritt entfällt.

Bis Ende Mai läuft die Phase I, in der auf Basis des klassischen Tarifs abgerechnet wird. Hier werden EinzelTicket, 4erTicket, 24-StundenTicket und 10erTicket in allen Preisstufen berücksichtigt.

Anfang Juni startet dann die Phase II des nextTicket-Praxistests. Hier findet ein innovativer Relationstarif Anwendung. Der Preis einer Fahrt setzt sich zusammen aus einem Grundpreis (1,40 € bis 1,45 €) und 0,20 € je Kilometer. Pro Fahrt gibt es einen Kostenschutz in Höhe von 15,30 € und jede 5. Fahrt mit den nextTicket zählt als kostenlose Bonusfahrt.

Der Praxistest wird in beiden Phasen durch eine Marktforschung begleitet.

Erste Auswertungen der Befragung zu Phase 1 zeigen, dass nextTicket bei den teilnehmenden Kunden insgesamt auf positive Resonanz trifft: So bestätigen 92 %, dass sie sich auf diese Art ÖPNV-Zugang gefreut haben. 73 % sind mit nextTicket sehr zufrieden oder zufrieden, knapp 90 % schätzen die Fahrtenübersicht in der App, 81 % vertrauen ganz in die Abrechnung ihrer Fahrten.

Die Firma Mentz und eine Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des VRR, des KCEFM und ausgewählten VU-Vertretern,  hat das nextTicket-System entwickelt. Die App und das Hintergrundsystem laufen seit dem 01. März stabil.

Der Praxistest nextTicket endet am 31. August 2018.

Voraussichtlich wird der VRR in den kommenden Jahren ein elektronisches Fahrgeldmanagement-System der Stufe 3 einführen (EFM3). Hierbei soll es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out oder Check-In / Be-Out-System handeln, mit dem Ziel, einen leistungsabhängigen (zum Beispiel kilometerbasierten) elektronischen Tarif einzuführen.

 

Hier gelangen Sie zur Bewerbungsseite nextTicket

 

Start-Up Pitch 2018

Am 02. Mai 2018 hat Verkehrsminister Hendrik Wüst gemeinsam mit der VDV Landesgruppe NRW im Rahmen des ersten Start-Up Pitches Unternehmen für ihre kreativen Ideen in der ÖPNV-Branche ausgezeichnet. 

Sechs im Vorfeld ausgewählte Start-Ups präsentierten ihre Ideen und Entwicklungen in Wuppertal vor zahlreich geladenen Gästen - allesamt Geschäftsführer und Vorstände von ÖPNV-Unternehmen aus NRW.

Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Politik und ÖPNV-Wirtschaft verlieh den ersten Preis an das Unternehmen S O NAH. Das Start-Up entwickelt eine "machine learning Sensor Plattform" für die Stadt der Zukunft. Die Plattform hilft dabei, urbane Probleme zu lösen, sei es das allgegenwärtige Parkplatzproblem oder auch der Energieverbrauch von Straßenlaternen.

 

Weitere Informationen zum Start-Up Pitch finden Sie hier in der Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr in NRW.

Oder in den Präsentationen, die wir hier zum Download zur Verfügung stellen.

 

Aktuelles vom KCEFM-Team

Das KCEFM-Team freut sich, Ihnen in der heutigen Ausgabe zwei neue Mitarbeiter vorzustellen. 

Seit Anfang April unterstützt Richard Madsack das KCEFM. Der 32-jährige Dortmunder übernimmt als technischer Sachbearbeiter die Nachfolge von Lennart Behrendt, der seit Januar 2018 die Fachgruppe I2 Hintergrundsysteme & Datenmanagement beim VRR übernommen hat. 

Richard Madsack hat nach seinem Abschluss des Bachelors of Science in Bioinformatik und Genomforschung erste Erfahrungen als Projektmanager bei einem IT-Dienstleister sammeln können. 

Samira Da Silva unterstützt das KCEFM seit dem 02. Mai 2018. Die 25-jährige hat an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und dort auch als wissenschaftliche Hilfskraft in der Stabstelle „Uniservice Transfer“ gearbeitet. 

Neben ihrer Tätigkeit als Projektmitarbeiterin beim KCEFM, wird Samira Da Silva ihre Masterarbeit schreiben. Darin befasst sie sich mit einem Thema der Digitalisierungsoffensive und beschäftigt sich insbesondere mit den Nutzermedien der Zukunft.

 

Kontiki-Termine

Die 62. Kontiki-Konferenz findet statt am 07. und 08. Juni  2018 in Münster statt.

Das Motto der 62. Kontiki-Konferenz lautet: „WAT DE BUR NICH KENNT, DAT FRETT HE NICH?”

Dieser Spruch gilt allerdings nicht für die Münsteraner. Nach fünf Jahren PlusCard gilt es eine Erfolgsgeschichte zu präsentieren: Ganz schnell haben die Fahrgäste das System angenommen und aus der ÖPNV-Karte ist eine Mobilitätskarte geworden.

Soviel zum Blick zurück nach vorn: Neugierig sein, also gierig auf Neues sein, das muss die Branche auszeichnen. Diese Konferenz in Münster möchte genau dazu motivieren.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

64. Kontiki-Konferenz Erfurt 07. – 08. März 2019

65. Kontiki-Konferenz Freiburg 23. – 24. Mai 2019

Bewerbung zum Deutschen Mobilitätspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den Deutschen Mobilitätspreis der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Leuchtturmprojekte. Ziel ist es, die Themen intelligente Mobilität in Deutschland öffentlich sichtbar zu machen und Impulse für innovative Entwicklung zu setzen. Insbesondere sollen Potentiale digitaler Lösungen für die Mobilität von morgen aufgezeigt werden. 

Unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ werden 2018 zukunftsweisende Projekte gesucht, die den Wandel der Mobilität so voranbringen, dass Personen und Güter umweltverträglicher und effektiver unterwegs sein können. 

Die Preisträger erhalten durch die Auszeichnung eine Bühne mit überregionaler Reichweite. Sie profitieren neben einer breiten Öffentlichkeitsarbeit von einem Zugang zu einem großen Netzwerk aus Multiplikatoren und Experten.

Die aktuelle Bewerbungsphase läuft bis 28. Mai 2018

Start-ups, Unternehmen, Vereine, Verbände, Forschungsinstitutionen oder Universitäten mit Sitz in Deutschland können sich jetzt online bewerben. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Bewerbungsformular finden Sie online unter www.deutscher-mobilitätspreis.de.

Ausgaben 2017

Veränderungen im KCEFM-Team

Das KCEFM freut sich Ihnen mitteilen zu können das Gabriele Dorweiler die bereits seit Januar 2017 während der Elternzeit von Bayram Öz das Team als technische Sachbearbeiterin unterstützt, weiterhin für das KCEFM tätig sein wird.

Bayram Öz wird ab Februar 2018 nach seiner Elternzeit zum Verkehrsverbund Rhein-Sieg ins Kompetenzcenter Marketing wechseln.

Gabriele  Dorweiler ist Diplom Mathematikerin mit Schwerpunkt Informatik. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Duisburg Gesamthochschule. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in der Softwareentwicklung tätig. Dabei lag Ihr Schwerpunkt in der Entwicklung von verteilten Client-Server-Anwendungen für die Telekommunikation.

Des Weiteren wird Lennart Behrendt das KCEFM verlassen. Er wird ab Januar 2018 die Fachgruppe I2 Hintergrundsysteme & Datenmanagement beim VRR übernehmen. Seine Stelle als Projektmanager (m/w) für strategische Projekte des KCEFM/NRW wird somit vakant und soll kurzfristig neu besetzt werden (zunächst befristet bis 31.12.2018).

Wir wünschen allen viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben.

 

Entwicklung der App eTicketinfo2.0

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem KCEFM entwickelt die Firma IVU GmbH eine eTicket-Analyse-App (eTicketinfo2.0).

Die Smartphone-App ermöglicht Verkehrsunternehmen und Verbünden elektronische Tickets nach VDV-Kernapplikation zu analysieren. Sie unterstützt das Auslesen von Tickets sowohl als Barcode über einen entsprechenden Scanner als auch auf Chipkarte über die NFC-Schnittstelle. Die Ticketdaten werden auf Basis des VDV-KA-Standards und von EFM-Daten analysiert und in übersichtlicher Form angezeigt.

Zu Analyse von fehlerhaften eTickets durch Experten werden zudem die Ticketrohdaten angezeigt. Mit dieser Funktion kann die App im Rahmen der Qualitätssicherung bei der Einführung von neuen Tarifprodukten, Verkaufssystemen oder Chipkarten genutzt werden.

Die App wird für ganz NRW kostenlos zur Verfügung gestellt und zum Download im Google Play Store angeboten. Die App steht zunächst nur für das Betriebssystem Android zur Verfügung.

Damit bietet die App auch ÖPNV-Nutzern als Endkunden die Möglichkeit sich die Dateninhalte ihres eTickets anzusehen und sich über dessen räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich zu informieren. Diese Funktion erfüllt die Forderung des Datenschutzes nach Datentransparenz. Die eTicket-Analyse-App wird keine Kontrollgeräte ersetzen, die räumliche und zeitliche Prüfung von eTickets mit der App ist nicht vorgesehen.

Die Smartphone-App für Android Mobilgeräte soll Anfang 2018 in den Pilotbetrieb gehen. Die Fertigstellung ist für das 1.Quartal 2018 geplant.

 

Kontiki-Termine

Die 61. Kontiki-Konferenz findet statt am 15. und 16. März  2018 in Dresden.

Das Motto der 61. Kontiki-Konferenz lautet: MOBILITÄT HEUTE UND MORGEN – 20 JAHRE KONTIKI E.V.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Konferenz-Termine:

62. Kontiki-Konferenz in Münster 07 – 08. Juni 2018

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

64. Kontiki-Konferenz Erfurt 07.-08. März 2019

Unterzeichnung der Absichtserklärung “ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW“

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat sich in Düsseldorf mit den Verantwortlichen der nordrhein-westfälischen Zweckverbände, der Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen getroffen, um die Absichtserklärung „ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW“ zu unterzeichnen. Darin formulieren die Beteiligten ihren gemeinsamen Willen und die Verantwortung, den digitalen Wandel und die Vernetzung von Information, Tarif, Vertrieb und Mehrwertdiensten in ihren digitalen Anwendungen auszubauen.

Bereits jetzt sind verbundübergreifend 30 konkrete Maßnahmen erarbeitet worden, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Beispielsweise wird es durch Vernetzung der Hintergrundsysteme ermöglicht werden, über „eigene“, regionale Apps und Ticketshops NRW- und bundesweit Tickets zu erwerben. Vorangetrieben wird außerdem der eTarif als neue Tarifgeneration (keine Vorfestlegung der Reiseroute, einfacher Kundenprozess ohne erforderliche Tarifkenntnisse). Durch Vereinheitlichung und Verknüpfung aller Tarifdaten in den NRW-Systemen wird zudem die gleiche Auskunft in allen NRW-Apps zu Tarifanfragen ermöglicht.

Wüst begrüßte, dass sich die Beteiligten jetzt auf erste konkrete Maßnahmen verständigt haben: „Wir wollen die Fahrgäste im ÖPNV nicht nur halten, wir wollen neue dazu gewinnen. Das schaffen wir aber nur mit attraktiven und kundenfreundlichen Angeboten. Dazu zähle ich vor allem ein einheitliches E-Ticketing, also das Buchen von verbundübergreifenden Fahrscheinen über das Smartphone. Reisewege müssen unkompliziert unabhängig vom Verkehrsmittel gefunden werden, Fahrpreise leicht ermittelt werden und Reiseinformationen in Echtzeit bereit stehen. Mobilität muss verkehrsträgerübergreifend aus einer Hand unkompliziert gebucht und bezahlt werden können.“

Im öffentlichen Personennahverkehr nutzen immer mehr Fahrgäste digitale Services, um die Fahrt mit Bus und Bahn zu planen, Zugang zum Nahverkehrssystem zu erhalten und sich rund um den ÖPNV zu informieren. Für Mobilitätsdienstleister bietet sich so die Chance, ihre Angebote und Informationen besser an den Bedarf der Fahrgäste anzupassen.

Eine entscheidende Grundlage, um Fahrgästen künftig echte Mehrwerte zu bieten und die Nutzung von Bus und Bahn komfortabler zu machen, ist die Datenqualität. Auf einer qualitativ und quantitativ guten Datenbasis beruhen insbesondere die Auskünfte zu Anschlüssen und weitere Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Smartphone.

Digitale Technologien ermöglichen es, Abrechnungs- oder Bezahlsysteme zu integrieren und damit neue Tarifangebote zu etablieren. Vor diesem Hintergrund arbeiten alle Beteiligten unter Berücksichtigung der Datensicherheit und des Datenschutzes an der Entwicklung von elektronischen, smartphonebasierten Tarifen.

Darüber hinaus können durch die Digitalisierung künftig auch inter- und multimodale Verkehrsketten aufgezeigt werden. Dadurch wird es möglich, individuelle Fahrten mit unterschiedlichen Verkehrsträgern zu planen.

In Zusammenarbeit mit den Kompetenzcentern Fahrgastinformation (KCF),- Marketing (KCM) und der Zentralen Koordinierungsstelle (ZKS), begleitet das Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM) den Prozess, bei dem sich die Beteiligten in Netzwerktreffen und Regionalkonferenzen regelmäßig zu digitalen Zukunftsthemen austauschen.

 

Das Konzeptpapier zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Weitere Informationen zur ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW finden Sie hier.

Big bird Duisburg

Im August 2017 hat das KCEFM das Projekt Big Bird Duisburg erfolgreich abgeschlossen.

Dabei handelt es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Be-Out-Systems (CiBo) auf Bluetooth-Basis und ist die Weiterentwicklung von Big Bird Soest (big bird Projekte). Projektpartner waren die Duisburger Verkehrs AG und die Cubic Transportation Systems (Deutschland) GmbH.

Während in Soest Check-In / Be-Out nur im Stadtbus-System getestet wurde, wurde in Duisburg der Schwerpunkt auf eine Stadtbahnlinie (U79) und sechs unterirdische Stationen gelegt. Damit sollte geprüft werden, ob die Bluetooth-Raumerfassung in komplexeren ÖV-Systemen mit Stadt-/U-Bahnen, unterirdischen Stationen und starkem Fahrgastaufkommen genau so zuverlässig funktioniert, wie es in den Soester Bussen der Fall war. Darüber hinaus wurde ein leistungsabhängiger Tarif auf Basis von Linienkilometern getestet.

Bis dass das System in Duisburg tatsächlich stabil und fehlerfrei funktionierte, war es ein deutlich längerer Weg als in Soest. Hier wurde der Charakter eines Feldversuchs –dass nämlich auch einmal etwas nicht sofort reibungslos funktioniert- offenbar! So mussten zunächst eine Vielzahl von Problemen gelöst werden, die zum Teil in der besonderen Situation von unterirdischen Haltestellen und sehr hohem Fahrgastaufkommen begründet waren.

Die Probleme und Herausforderungen, die dieser Feldversuch mit sich brachte, werden detailliert in der Projektdokumentation beschrieben, die auf der Webseite des KCEFM zum Download bereit steht. Am Ende hat sich jedoch herausgestellt, dass ein CiBo-System grundsätzlich auch im Schienenverkehr und unterirdisch genutzt werden kann. Allerdings müssen höhere Anforderungen an die Hardware gestellt werden!

 

Die Dokumentation zu Big Bird Duisburg finden Sie hier.

 

Roadmap Digitale Mobilität NRW

Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium NRW, dem KC Marketing, dem KC Fahrgastinformation und der Zentralen Koordinierungsstelle, hatte das KCEFM im Mai 2017 den Dialog zur Digitalisierung des ÖPNV in NRW beim 4. Netzwerktreffen weitergeführt. Ziel der Veranstaltung war, einen umsetzbaren Fahrplan für die Digitalisierung des ÖPNV in NRW zu entwickeln.

In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verkehrsunternehmen und -verbünde aus NRW intensiv mit den Themen EFM-Technologien, eTarif und Information & Datenqualität in ihrer Vernetzung befasst. Zu den wichtigen vorausgehenden Veranstaltungen hierzu gehörten insbesondere die zurückliegenden Netzwerktreffen, der Lenkungskreis mit dem Verkehrsminister und führenden Vertretern von Verkehrsunternehmen und -verbünden in NRW, sowie die Regionalkonferenzen in den drei Kooperationsräumen.

Die Ergebnisse der Regionalkonferenzen, wie beispielsweise die Vereinbarung zu einheitlichen Qualitätsstandards in den Auskunftssystemen, Einhaltung von technologischen Standards im grenzüberschreitenden Verkehr oder Test von eTarif-Parametern in mehreren Kooperationsräumen, konnten bei dem 4. Netzwerktreffen konkretisiert und priorisiert werden. Soweit möglich wurden klare Adressaten und Zuständigkeiten festgelegt.

Die dadurch zustande gekommene Roadmap wird in den Landes- und Verbundgremien in den nächsten Monaten vorgestellt. Die Maßnahmen/Projekte haben größtenteils schon begonnen.

Um eine Verbindlichkeit bei den Akteuren zu erzeugen und den Projektfortschritt zu beobachten, hat das KCEFM ein Projekt-Monitoring aufgebaut. Das Konzept hierfür wurde in einem Kick-off-Termin mit den Maßnahmenkoordinatoren, der Koordinierungsgruppe und  mit dem Verkehrsministerium abgestimmt. Durch das Monitoring soll die Strategiegruppe, wie auch die Projektkoordinatoren und die Gremien in NRW über die Projektfortschritte informiert werden.

In der zweiten Jahreshälfte ist ein Treffen mit der Strategiegruppe geplant, um den Projektfortschritt zu präsentieren.

Nähere Informationen zur Roadmap Digitale Mobilität NRW erhalten Sie hier.

 

Gesamtsperrliste VRR-Verbundsystem

Ab sofort stellt das KCEFM Verkehrsunternehmen aus NRW, die nicht am Datenaustausch mit dem VRR-Verbundsystem teilnehmen, die Gesamtsperrliste NRW tagesaktuell zum Download als DAT-Datei zur Verfügung.

Da die Sperrliste personenbeziehbare Daten enthält, ist der Zugriff eingeschränkt. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit über ein Anmeldeformular die Zugangsdaten zu erhalten.

Verkehrsunternehmen außerhalb des VRR die nicht am Datenaustausch mit dem VRR-Verbundsystem teilnehmen, haben somit die Möglichkeit, bei Ticketkontrollen eine Prüfung gegen die Sperrliste durchzuführen.

 

Ankündigung: Veranstaltung Future mobility

Vom 23. bis zum 24. November 2017 findet die Konferenz “Future Mobility“ in Düsseldorf statt. Die Veranstaltung stellt den Mobilitätskonsumenten in den Mittelpunkt und bietet den Teilnehmern eine Plattform, um sich zu vernetzen und über die vielseitigen Mobilitätskonzepte – alles unter dem Motto:

“Moving People, Moving Economy, Moving Future”,

zu diskutieren.

In spannende Fachvorträgen, Keynotes und Workshops mit namenhaften Referenten finden wir gemeinsam heraus, was Mobilitätskonsumenten wirklich wollen.

  • Wie bewegen sich Menschen heute und in Zukunft von A nach B? Bus, Bahn, Fahrrad oder (selbstfahrendes) Auto?
  • Eigenes Auto oder kollektiver Konsum?
  • Wie bezahlt der Konsument und braucht er für jeden Mobilitätsanbieter eine eigene App?

 

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website

www.euroforum.de.

 

Kontiki-Termine

Die 60. Kontiki-Konferenz findet statt am 09. und 10. November 2017 in Bielefeld.

Das Motto der 60. Kontiki-Konferenz lautet: „Entwicklungen im Vertrieb und Tarif – wie gut ist die Branche darauf vorbereitet?

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

 Weitere Konferenz-Termine:

61. Kontiki-Konferenz in Dresden 15. – 16. März 2018

62. Kontiki-Konferenz in Münster 07 – 08. Juni 2018

63. Kontiki-Konferenz Augsburg 08. – 09. November 2018

Roadmap Digitale Mobilität NRW

Gemeinsam mit dem MBWSV, dem KC Marketing, dem KC Fahrgastinformation und der Zentralen Koordinierungsstelle, hat das KCEFM am 02. Mai 2017 den Dialog zur Digitalisierung des ÖPNV in NRW beim 4. Netzwerktreffen weitergeführt. Ziel der Veranstaltung war die Konkretisierung von Maßnahmen für die Roadmap, die als konkret umsetzbarer Fahrplan für die Digitalisierung des ÖPNV in NRW gilt.

In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verkehrsunternehmen und -verbünde aus NRW intensiv mit den Themen EFM-Technologien, eTarif und Information & Datenqualität in ihrer Vernetzung befasst. Zu den wichtigen vorausgehenden Veranstaltungen hierzu gehörten insbesondere die zurückliegenden Netzwerktreffen, der Lenkungskreis mit dem Verkehrsminister und führenden Vertretern von Verkehrsunternehmen und -verbünden in NRW, sowie die Regionalkonferenzen in den drei Kooperationsräumen.

Die Ergebnisse der Regionalkonferenzen, wie beispielsweise die Vereinbarung zu einheitlichen Qualitätsstandards in den Auskunftssystemen, Einhaltung von technologischen Standards im grenzüberschreitenden Verkehr oder Test von eTarif-Parametern in mehreren Kooperationsräumen, konnten bei dem 4. Netzwerktreffen konkretisiert und priorisiert werden. Soweit möglich wurden klare Adressaten und Zuständigkeiten festgelegt.

Die dadurch zustande gekommene Roadmap wird in den Landes- und Verbundgremien in den nächsten Monaten vorgestellt. Die Maßnahmen/Projekte haben größtenteils schon begonnen.

Um eine Verbindlichkeit bei den Akteuren zu erzeugen, baut das KCEFM derzeit ein Projekt-Monitoring auf. Ein Konzeptentwurf hierfür ist bereits in Bearbeitung und wird mit dem MBWSV und den Projektkoordinatoren abgestimmt. Durch das Monitoring soll der Lenkungsreis, wie auch die Projektkoordinatoren und die Gremien in NRW über die Projektfortschritte informiert werden.

In der zweiten Jahreshälfte ist ein Treffen mit dem Lenkungskreis geplant, um den Projektfortschritt zu präsentieren.

 

6. Open-Space-Konferenz 2017

„Keine halben Sachen mehr!“
Wie vernetzen wir Information, Tarif, Vertrieb und Kontrolle im Interesse der Kunden?

Unter diesem Motto fand am 05.04. bis zum 06.04.2017 die 6. Open-Space-Konferenz zum Thema (((eTicketing in Düsseldorf  statt. Träger der Fachveranstaltung sind die Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft rms, die KCW GmbH Berlin/Hamburg und das Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM).

Zahlreiche Verkehrsunternehmen und -verbünde bzw. Aufgabenträgerorganisationen der ÖPV-Branche und Akteure aus dem Bereich eTicketing nutzten auf der sechsten Open-Space-Konferenz die Möglichkeit, sich über den Digitalisierungsprozess auszutauschen.

Die Auftaktveranstaltung am 05.04.2017 mit Herrn Arrien Krujt (Fahrgastverband Rover, Niederlande) zum Thema: “OV-chipkaart – Ganz oder gar nicht – Was können wir von den Niederlanden lernen?“, war ein gelungener Einstieg ins Thema für die 6. Open-Space-Konferenz.

Am zweiten Tag haben die Teilnehmer im Open-Space-Format getagt. Themen und Inhalte wurden gemäß dem Konzept nicht vorgegeben, sondern zu Beginn der Veranstaltung durch die Teilnehmer erarbeitet.

Die Veranstalter sind wie auch bei den Vorgängerkonferenzen sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Ziel war sich gemeinsam mit den vielen Facetten unter Berücksichtigung vieler verschiedener Perspektiven vertraut zu machen und tragfähige sowie pragmatische Lösungen für die anstehenden Herausforderungen der Vernetzung von Information, Tarif, Vertrieb und Kontrolle im ÖPNV in Deutschland zu widmen. Die Fachexperten konnten sich umfassend mit den Themen auseinandersetzen und innovative und lösungsorientierte Themen bearbeiten.

 

Weitere Informationen zur Konferenzmethode Open-Space erhalten Sie hier.

 

Start der neuen VRR App im April

Am 6. April 2017 wurde die neue VRR App veröffentlicht. Mit der VRR App gingen zeitgleich 18 neue Apps von Verkehrsunternehmen aus dem VRR an den Start, die im Wesentlichen baugleich mit der VRR App sind.

Die neue VRR App vereint Fahrgastinformation und Vertrieb besser als bisher im VRR und anderen Kooperationsräumen gewohnt. Ein modernes, harmonisches Erscheinungsbild, die neue graphische Darstellung von Fahrplanauskünften und ein ausgefeiltes Favoritensystem bilden nur einige der Highlights der neuen App.

Die nächsten Versionen sind schon jetzt in der Planung. Neben der obligatorischen Fehlerbehebung sind Optimierungen der Nutzerführung und die Einführung eines Tarifchecks vorgesehen. Dabei werden vom Kunden bereits gekaufte Tickets in der Fahrplanauskunft berücksichtigt und wertvolle Zusatzinformationen zur Reise gegeben.

Auch der Vertrieb von Tickets aus dem VRS- und NRW-Tarif-Sortiment soll bald mit der neuen App möglich sein.

Schwerpunkte der Entwicklung der neuen VRR-App waren Flexibilität bei Erweiterungen und Änderungen, Zukunftssicherheit sowie die Lokalisierbarkeit auf viele unterschiedliche Verkehrsunternehmen.

Die technologischen Grundlagen dafür bilden der Unterbau einer Hybrid-App mit modularem Aufbau zur Integration von Teil-Apps und der VRR TicketShop. Bereits seit der Veröffentlichung besteht die neue VRR-App aus der Teil-App Auskunft und der Teil-App Vertrieb, die in die Rahmen-App integriert sind. Beide Teil-Apps stammen dabei von verschiedenen Herstellern. Künftig können weitere Teil-Apps auch anderer Hersteller hinzukommen.

 

Sie finden die neue VRR App für Android in google play unter

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mdv.VRRCompanion&hl=de

und für iOS im App Store unter

itunes.apple.com/de/app/vrr-app-fahrplanauskunft/id423533479

 

eTarif-Feldtest (Praxistest nextTicket)

Die Verkehrsunternehmen des VRR haben sich dazu entschlossen, von September 2017 bis Mai 2018, einen eTarif-Feldtest, der in Zukunft unter dem Namen „Praxistest nextTicket“ kommuniziert wird, flächendeckend im Verbundgebiet des VRR durchzuführen.

Der Praxistest nextTicket wird durch eine Marktforschung begleitet. Ziel ist es, Erkenntnisse, Aussagen und Daten über die Tarifergiebigkeit, Systemakzeptanz, Praxistauglichkeit, etc. zu gewinnen. Dazu sollen von insgesamt etwa 9.000 Testkunden, die sich für den Praxistest anmelden, ca. 3.000 Nutzer nach Ihrer Meinung zum System befragt werden.

Eigens für den Praxistest entwickelt die Firma Mentz in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des VRR, des KCEFM und ausgewählten VU-Vertretern, eine Test-App sowie das notwendige Hintergrundsystem.
Der gesamte Prozess wurde von den Datenschutzbeauftragten der Bogestra und des VRR hinsichtlich datenschutzrelevanter Aspekte geprüft und wird außerdem durch einen Fachanwalt für Datenschutz, sowie vom Landesdatenschutzbeauftragtem des Landes NRW begutachtet.

Der VRR wird voraussichtlich in den kommenden Jahren ein elektronisches Fahrgeldmanagement-System der Stufe 3 einführen (EFM3). Hierbei soll es sich um ein smartphonebasiertes Check-In / Check-Out oder Check-In / Be-Out-System handeln, mit dem Ziel, einen leistungsabhängigen (zum Beispiel kilometerbasierten) elektronischen Tarif einzuführen.

Bevor ein solches System im Verbundgebiet des VRR flächendeckend in den Regelbetrieb überführt wird, soll der angestrebte eTarif zunächst in dem Praxistest auf Akzeptanz untersucht werden.

 

Herzlich willkommen! Neues Gesicht beim KCEFM

Das KCEFM-Team freut sich, ihnen ein neues Teammitglied vorstellen zu können.

Seit Januar 2017 unterstützt Gabriele Dorweiler das Team des KCEFM als technische Sachbearbeiterin, sie übernimmt die Elternzeitvertretung für Bayram Öz.

Frau Dorweiler ist Diplom Mathematikerin mit Schwerpunkt Informatik. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Duisburg Gesamthochschule. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in der Softwareentwicklung tätig. Dabei lag Ihr Schwerpunkt in der Entwicklung von verteilten Client-Server-Anwendungen für die Telekommunikation.

 

Kontiki-Termine

Die 59. Kontiki-Konferenz findet am 22. bis 23.Juni 2017 unter dem Motto: „Grenzen überschreiten“ – multimodale & intermodale Angebote für Kunden in Bozen statt.

Nähere Informationen zu Kontiki erhalten Sie hier.

 

Weitere Termine:

60. Kontiki-Konferenz in Bielefeld 09. – 10.November 2017

61. Kontiki-Konferenz in Dresden 15. – 16. März 2017